Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Moglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fur notwendig, sie davor zu schutzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnotige Angstzustande bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsuchtigen Politikern schutzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so konnen Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Tag-Archiv für » Zensur «

Stoppschilder: Schünemann und Wikileaks

Donnerstag, 24. September 2009 17:03

Heute bin ich über zwei interessante Artikel gestolpert.

Diese Nachricht ist schon vom Ende letzten Jahres, aber sie ist erst jetzt zu mir durchgesickert: “Nach Meinung von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sollen Internet-Provider künftig ihre Kunden vertraglich dazu verpflichten, eine Filter-Software zu installieren, die den Zugang zu kinderpornografischen Inhalten blockiert.” Oh mein Gott, wie weit entfernt von der Realität kann man überhaupt sein? Ich wage es kaum zu sagen, aber dagegen sind sogar von der Leyens Stoppschilder noch harmlos.

Dann bin ich beim Suchen von Informationen darüber, ob Tauss für den Bundestag kandidiert (tut er nicht), im Piratenwiki auf diesen Link gestoßen: Wikileaks: Einblicke in die Kinderpornoszene. Die Ansichten des Autors darüber, was legal sein sollte, kann ich größtenteils nicht teilen, aber sein Bericht, wie die KiPo-Szene finanziell und vor allem technisch funktioniert, ist aufschlussreich. Negativ überrascht war ich, dass Kinderpornografie heute vorwiegend in Deutschland gehostet wird - wegen stabiler, schneller und günstiger Server - und dass man dagegen tatsächlich nichts machen kann, weder löschen noch sperren, weil man sie nicht findet. Der abschließenden Forderung, dafür zu sorgen, dass Familien weltweit nicht aus finanziellen Nöten gezwungen sind, Nacktfotos ihrer Kinder zu produzieren und zu verkaufen, kann man sich nur anschließen.

Monika

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Monika

Kurz gestoppt

Dienstag, 25. August 2009 20:39

Wer wie was, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm.

Leider weiss man bei der aktuellen Diskussion um Nicht-Wahlkämpfe oder Internetsperren selten was man fragen soll, es kommen kaum Ideen die man bewerten müsste. Und wenn dann sind sie viel zu kompliziert um mit ein paar Sätzen beantwortet zu werden.

Man muss aber nicht unbedingt fragen, um nicht dumm zu bleiben kann man sich Dinge auch erklären lassen. Das konnte die Sesamstrasse schon immer prima, auch heute noch für mich als Erwachsene. Sehr schön finde ich nun grade diese Szene aus den 1980ern, wer sich die 3 Minuten Zeit nimmt darf nicht nur eine herrliche Ernie&Schlemil Szene geniesen sondern gerne auch ein bischen nachdenklich werden. (mjs)

Thema: Allgemein, Gebloggtes | Kommentare (0) | Autor: mjs

Und irgendwo in Berlin sitzen Politiker ratlos da

Mittwoch, 15. Juli 2009 16:02


Uns Zensursula

5. Juli 2009 10:17
Und irgendwo in Berlin sitzen Politiker ratlos da…
Kluntje Kandis

…und wundern sich, was zur Hölle eigentlich los ist und was aus
der guten alten Zeit wurde.

50,000 Unterstützer? Und das nach dem Debakel mit den Massen
an Anti-Zensur-Unterschriften? In so unglaublich kurzer Zeit?
Über das Internet? Und es gibt mit Heise sogar einen
Nachrichtendienst der darüber berichtet? Bah!

Weiter so, Leute. Man wird euch eintrichtern wollen, daß 50,000
NICHTS sind. Man wird die Unterzeichner vor dem Hintergrund von
monströsen 82 Millionen Bundesbürgern betrachten. Eine, wie es
so schön formuliert wird, interessierte Randgruppe, nichts weiter.
Wir können sicher sein, daß Sprecher der Bundesregierung schon
entsprechende Pressemitteilungen formulieren.

Aber es ist nur ein Anfang.

Guckt euch an, was hier passiert. FÜNFZIGTAUSEND Leute in ein
paar Tagen. 50,000 Wähler. 50,000 Blogger und Diskutanten und
Interessierte mit zehntausenden Familien, hunderttausenden
Kollegen und Freunden und millionen von weltweiten Kontakten.
50,000 Multiplikatoren, die sich gegen politischen Aktionismus
stellen, mit vollem Namen, öffentlich und angreifbar.

Das ist eine Welle. Eine kleine, aber es ist eine Welle, und sie
rollt geradewegs auf den gemütlichen Privatstrand der Politik zu
und wird größer und größer und größer.

Lasst euch nichts erzählen: das ist ein UNGLAUBLICHER Erfolg.

Und weiter geht’s.

Zitiert aus:
heise.de/newsticker/foren

Wer die Online-Petition mitzeichnen möchte kann das hier tun:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958
Dort muss man sich einmalig registrieren, das kann jeder der in Deutschland wählen darf, und kann sich dann mit diesem Nutzernamen an den einzelnen Petitionen beteiligen.

Fast 60.000 UnterzeichnerInnen inzwischen, da sage ich auch
WEITER SO!

mjs


Das ist die ärmliche Stellungnahme zur vorhergehenden Petition die ja völlig ignoriert wurde, was hier mal wieder versprochen wird ist wenigstens ehrlich unrealistisch. Es besteht de Möglichkeit…, also besteht keine, schreibt das doch bitte auch so!

Thema: Allgemein, eee | Kommentare (2) | Autor: mjs

Für Google und wen es sonst noch interessiert

Donnerstag, 16. April 2009 12:42

Berlin, Freitag den 17.4.09: Demo gegen die Unterzeichnung des erstenzweiten deutschen Zensurvertrags dieses Jahrtausends.


Ein Hintergrundbericht in der aktuellen c’t.

Eine Liste deutscher Provider und ihre Auskünfte zur Zensur.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: mjs

itGrl_YaCy_Search

Dienstag, 6. Januar 2009 8:21

Von apfelmaennchen, einem der YaCy-Entwickler, ist eine tolle Suchschnittstelle entwickelt worden die auch ein Such-Widget für Wordpress möglich macht. Man muss nur den JS-Code ein wenig in PHP verpacken und eine weitere kleine Schnittstelle anbieten die das Aussehen und die Funktion der Suche beeinflussen. Dazu habe ich ein kleines Plugin gebastelt das ein neues Widget bereitstellt bei dem dann verschiedenen Einstellungen vorgenommen werden können:

Konfigurationsdialog Wordpress-Widget

Konfigurationsdialog Wordpress-Widget

Hier in einer Testinstallation könnt ihr das eingebundene Widget in Funktion sehen, wichtig ist die Unterscheidung zwischen lokaler und globaler Suche (Das Symbol rechts). Lokal auf dem Suchpeer wird natürlich viel schneller gesucht, aber die globale Suche im gesamten Netz bringt natürlich mehr Ergebnisse.
Auch wichtig zu beachten ist dass die Anzeige ein wenig anders als bei herkömmlichen suchmaschinen funktioniert: Es werde gleich zu beginn die ersten gefundenen Ergebnisse angezeigt, auch die Anzahl der Ergebnisse noch gering. Erst beim Blättern dann zeigt er weitere Ergebnisse an, die in der Zwischenzeit gefunden wurden. Einfach ausprobieren, das Prinzip ist schnell klar.

Wer nur Informationen zu diesem Widget sucht oder es gleich herunterladen mag kann gleich hier weiterlesen, ansonsten noch ein bischen was grundsätzliches zu YaCy:

If just looking for the search-plugins coder and/or download, go on here
.

Infos für Anwender

Man muss nicht unbedingt die YaCy Software installiert haben um mit YaCy suchen zu können!

Zum einen können wir einen einzelnen YaCy-Peer recht einfach in den IE oder Firefox integrieren, wir müssen ihm dazu nur die sogenannte “opensearch-description” präsentieren die auf jedem YaCy-Peer vorhanden ist, dazu müssen wir natürlich seine Internetadesse kennen.
Um gleich mehrere Peers bequem auswählbar zu machen, und ohne deren Adresse zu kennen gibt es search.itgrl.com, ebenfalls mit Opensearch Schnittstelle, dort sind mehrere peers auswählbar.

Einfach ansurfen, im Browser ändert sich nun der Hintergrund des Such-Icons, das bedeutet diese Seite bietet Opensearch an. Draufklicken und unten in der Liste die neue Suchseite registrieren.

Ein paar Hintergrundinfos

Warum nun verschiedene “Suchrechner” (peers)?
Das Prinzip hinter YaCy ist, dass zur Suche benötigte Daten über Rechner irgendwo im Internet verteilt werden, eben diese Peers, und aber sehr schnell auch wieder gefunden werden können.

Da auf einem Rechner direkt natürlich schneller gesucht werden kann als auf den restlichen wird zuerst dort gesucht. Erst während sich der Benutzer schon die ersten Ergebnisse ansieht, trudeln von entfernten Rechnern auch noch Suchergebnisse ein.
Sinnvollerweise spezialisiert man nun einzelne Rechner oder Bereiche im Suchnetz auf bestimmte Themengebiete, und kann dann auch diese Rechner gezielt auswählen um schneller Ergebnisse aus dem gewünschten Themenbereich zu erhalten. Ausgeliefert werden aber nach einer Weile prinzipiell alle Ergebnisse.

Weitere Infos und Artikel zu YaCy auf itGrl.

Umsetzung für Wordpress

Die Umsetzung besteht nun aber auch noch aus einem kleines Suchfeld für die Wordpress-Sidebar, konfigurierbar mit der Adresse eines existierenden YaCy-Peers. Angezeigt werden dann im Layout die ersten Suchergebnisse, das komplette Suchergebnis über einen Link auf den suchenden YaCy-Peer.

Die Umsetzung hier rechts in der Sidebar ist ein Test über einen grossen YaCy-Peer und noch ein bischen buggy da Probleme mit dem Abruf der Ergebnisse. Aber gut Ding braucht Weile, einfach mal damit rumspielen und wenn euch etwas auffällt gerne hier schreiben!.

Um so ein Suchfeld direkt in Wordpress zu intergrieren muss man nur ein kleines Plugin aktivieren und dann bei den Widgets in der Wordpress-Sidebar plazieren. Noch die Adresse eines Peers eintragen, Suchoptionen festlegen und nach belieben das Layout des Suchfelds und der Suchergebnisse anpassen.

Das Wordpress YaCy-Suchwidget

Einmal der Plugin Quelltext (PHP/JS) und ein readme dazu, zum anderen das komplette zip-Archiv zum Download:

  itGrl-YaCy-search v0.6d (Testversion) (5.6 KiB, 6 hits)
You need to be a registered user to download this file.

Die PHP-Datei und die Grafiken ins Plugin-Verzeichnis kopieren, das Plugin aktivieren, “Design/Widgets” aufrufen und in der Sidebar an die gewünschte Stelle setzen. Jetzt noch die Suchausgabe und natürlich den Suchpeer anpassen, voreingestellt ist ein öffentlicher, die meiste Zeit erreichbarer Peer im ‘Freeworld’-Netzwerk und der klassische YaCy-Look.

Eine Liste von öffentlichen YaCy-Peers ermöglicht es die Peer-Adresse ändern, man kann aber jeden Peer ab Version 0.76 oder höher benutzen.

Wer keine Entwickerversionen zur Verfügung hat muss sich beim eigenen Peer noch bis Version 0.8 gedulden, das dürfte aber nicht mehr sehr lange dauern. Oder man benutzt einfach einen anderen Peer, eine der sehr angenehmen Sachen bei YaCy: man ist nie auf einen bestimmten Zugang angewiesen sondern kann jeden Yacy-Rechner benutzen der ins entsprechende Netzwerk eingebunden ist.

Achtung: Wenn der abgefragte Peer einen Port verwendet der von der Benutzer-Firewall blockiert wird gibt es momentan noch Ladeprobleme bei der Seite die das Widget eingebunden hat. An der Behebung dieses Problems wird gearbeitet.

enjoy and share!
mjs

Thema: Allgemein | Kommentare (12) | Autor: mjs

Testballon

Samstag, 3. Januar 2009 22:54

Da mich diese Sache immer mehr zu interessieren beginnt habe ich nun kurzerhand die hier im Blog integrierte Web-Suche über Google rausgeschmissen, google.de wird ja wohl noch jeder selbst getippt bekommen.

Als Ersatz darf nun mal YaCy zeigen was es kann, die Suchfunktion hier hängt an einem öffentlichen Suchnetz das von YaCy-Interessierten bzw. den Entwicklern betrieben wird. Wir merken davon eigentlich gar nichts, ausser dass die Suchfunktion geringfügig langsamer ist, es werden ja aber auch Rechner über die ganze Welt verteilt abgefragt. Das ist Grundprinzip der Sache, es werden immer mehrere Such-Peers (Rechner) befragt, auf denen auch die gespeicherten “Inhaltsverzeichnisse” abgelegt sind. Aber immer mehrere zusammen, nie einer alleine, dadurch ist es sehr schwer wenn nicht unmöglich das Netz zu zensieren/abzuschalten.

Natürlich suche ich auch weiter zusätzlich mit Googe, aber wie gesagt, die Adresse kenne ich ja und jeder Browser bietet eine Suchleiste für die gängigsten Suchmaschinen (Hat YaCy übrigens auch! ;-) )

Ich habe allerdings ein viel besseres Gefühl in der Magengegend wenn ich weiss ich habe eine alternative zu Google, die auch annähernd so leistungsfähig ist, auf Spezialgebiete beschränkt wohlgemerkt. ‘Meinen’ Suchpeer, auf den ich hier mit der Suche zugreife hat sich z.B. auf UMPC, Networking und ähnliche Themen spezialisiert, staune oft was der alles ausgräbt. Und sehr angenehm: kaum “Shopping-Netze” das nervt wenn ich irgendwelche Infos zu Technik suche.

Eine wichtige Info am Rande: wenn ich über YaCy suche dann wird meine Suchanfrage beim Suchpeer verschlüsselt, sie reist zwar um die halbe Welt anschliessend, aber ist weder mir zuzuordnen, noch kann sie jemand im Klartext unterwegs lesen. Bravo!

Thema: Allgemein, Gesuchtes, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

YaCy und die Suche nach Inhalten

Freitag, 2. Januar 2009 5:52

Ist ja sehr löblich, wenn grosse Online-Medien sich mit Themen abseits vom Mainstream befassen, aber dann bitte auch ein bischen selbst recherchieren und nicht die Fehler anderer einfach abschreiben.
Gelle liebe Süddeutsche?

«Bei «yacy.net» hat der Nutzer die Möglichkeit, nur auf seinen Lieblingsseiten zu suchen», sagt Sander-Beuermann.

Natürlich kann YaCy das Crawlen(!) auf nur eine Domain begrenzen, aber mit der Suche an sich hat das absolut nix zu tun, der Benutzer, oder besser Betreiber, kann höchstens bestimmen dass bestimmte Domains oder Inhalte bei der Suche ausgeblendet werden. Im Suchindex sind sie aber trotzdem.
Das ja eigentlich Sinn der Sache, dass einzelne Personen oder Institutionen auf den Inhalt des Gesamtindex keinen Einfluss nehmen können.

So sehr ich die ausgewogene Berichterstattung der Süddeutschen schätze, Hausaufgaben solltet auch ihr machen…

Thema: Gebloggtes, Gesuchtes, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs