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Tag-Archiv für » YaCy «

Christmann TEO-X-ion ruhelos

Freitag, 3. Juli 2009 18:00

Jetzt kommt dieses arme Mainboard gerade aus Fernost, hat kaum die Zeitverschiebung einigermassen verkraftet und wird schon wieder in ein schmuckes kleines Blechgehäuse verbannt wo es nun zusammen mit einem Atom 330, 4GB Arbeitsspeicher und einer 7200er Festplatte von WD (160GB) den Rest seines Dasein vor sich hinarbeiten muss. Traurig, aber nicht für mich!

Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Quad 8GB

Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Duo 8GB


  • Intel Atom dual 330, 1.6Ghz, FSB533
  • 4GB RAM @ 800MHz
  • Nvidia ion PureVideo
  • HDMI, DVI, VGA, 3xSATAII, PS2, 6xUSB, GBit-Ethernet, Atheros ndraft WLAN
  • Slimline-DVD, 3,5″ HDD 160GB
    Das wäre die blaue Kiste, die kleine Schwarze arbeitet mit einem Core2Quad und 8GB RAM, damit ersetzt sie glatt die grosse Maschine in der Bildmitte, ich muss mir wohl einen neuen Tisch für die Sofaecke basteln. Es gibt schlimmeres: die 150Watt Leistung die die grosse Kiste momentan verbraucht, im Vergleich der kleine TEO maximal 80 unter Vollast.

    Das nenne ich extrafeine Ausstattung, wenn das nun auch noch alles unter 64-Bit Betriebssystemen funktioniert wäre das eine traumhafte Maschine mit viel Power und wenig Energie- und Platzbedarf. Schaun wir mal:

    Christmann liefert die Geräte mit Ubuntu aus was natürlich erheblich Kosten spart weil die Windows-Lizenz entfällt. Ich habe die Version 9 neu aufgespielt um auch die Installation zu testen.
    Gewohnt etwas langsamer als Windows, nach 45 Minuten der erste Anmeldebildschirm, vorher die Installation reibungslos paralell zu Win7, eine weitere NTFS Partion dient später zum gemeinsamem Zugriff auf YaCy. Ausführlicher Test auch mit YaCy und dem AP-Betrieb folgt.

    Christmann TEO-X ion freut sich auf YaCy

    Christmann THE-X ion freut sich auf YaCy


    Windows 7 RC1 64bit

    Während der halbstündigen Installation wirde das Gehäuse nicht mehr als handwarm, Umgebungstemperatur im Juli 28 Grad. Mein Acer 22″ LCD-Bildschirm wird erheblich wärmer.
    Auf der Unterseite und seitlich ganz vorne wird das Kistchen jedoch spürbar warm aber nicht heiss, vielleicht sollte Christman darüber nachdenken die Gummifüsschen ein paar Millimeter höher zu machen.
    Es werden alle Geräte bei der Installation erkannt, auch das Atheros ndraft-WLAN steht schon bei der Installation zur Verfügung. Ein Download-Test ergibt 3Mbyte/s, für WLAN ein absolut akzeptabler Wert, der Rechner war beim Test der einzige Client am Belkin Gigabit Router/AP.

    Windows 7 Kompatibilität

    Nachdem im Gerätemanger ein “Coprozessor” als nicht erkannt angezeigt wird habe ich testweise die Vista-Treiber für das ZOTAC-Mainboard von der beiligenden CD installiert, er müht sich etwas ab um die Vista-Kompatibilität vorzugaukeln aber intalliert dann doch brav alle Treiber. Da ich unmittelbar vorher über Windows-Update einen Nvidia-ion Treiber bekommen hatte habe ich diesen von CD nicht installiert. Nach einem Neustart ist das nichterkannte Gerät aus dem Gerätemanager verschwunden, der Windows-Listungsindex bleibt bei 3,2. Das erscheint wenig aber es handelt sich eben um einen Atom-Prozessor, die anderen Komponenten werden weit höher bewertet.

    Laufwerke und IO

    Die WD-Festplatte ist ein echtes Schmuckstück, Leseraten von 80 und Schreibraten von 70MB/s sind erstklassig, das dürfte bei YaCy und seinen grossen Indexdateien sehr vorteilhaft sein. Aber auch HD-Videos freuen wenn sie flott auf die Platte wandern.
    Das subjektive Gefühl bei der Arbeit mit dem System als Desktop ist angenehm flott, ein Test speziell für die Nvidea Grafik bei Desktopanwendungen, Spielen sowie (HDMI)Video folgen.

    YaCy als Multitalent für den Homeserver

    Nun der Härtetest: Ein YaCy-Peer mit einem lokalen Index von 60 Millionen(!) URLS soll von einem Core2Duo Server, ebenfalls Win7, auf diesen neuen Atom-PC übertragen werden. Auf dem jetzigen PC läuft YaCy gerade so als Serverdienst lastet den PC aber voll aus, ein Arbeiten am Desktop ist recht zäh. Mal sehen wie sich der ion da schlägt.


    Der Ion ist natürlich nicht fürs Rechenzentrum gedacht, das Bild daher eher ein Gag, aber sein grosser Bruder der TEO-pro ist mit Quad-Prozessor und 8GB RAM dafür bestens geeignet. Zumindest wenn man die Maschinen in Regalen und nicht in Serverschränken parkiert.

    Als ich die kleine Kisten das erste mal gesehen habe ist mir sofort mein Router-Einschub in den Sinn gekommen, in den TEOs ist allerdings kein herkömmlicher einbaurahmen für Optisches und magnetisches Laufwerk eingebaut, mit kleinen Modifikationen sollte das dort aber auch gehen. Am optimalsten im vorgesehenen PCI-ESteckplatz. Dort ist die elektrische Schnittstelle berteits durch das Atheros-Wlan belegt, mechanisch würde der Router aber passen mit nach hinten herausgeführten Anschlüssen.

    Ruhelos wird er nun auch bleiben, der geplante Einsatzzweck ist ein universeller Medienserver, Internetproxy und Suchmaschine sowie Medien-Termnal. Ausserdem wird er LAN nach WLAN routen oder auch umgekehrt und so im Heimnetz angeschlossene Geräte mit Internet versorgen.
    Mit einem Stromverbrauch von ca. 40 Watt im Dauerbetrieb unter Last kann er das auch ohne dass sich der Benutzer Gedanken über die Kosten oder Ökologie machen muss.

    Das einzige was mir an Hardware noch fehlt wäre ein SD-Kartenleser, der dürfte sich aber schwer in das schicke Gehäusedesign integrieren lassen und ist wirklich nur ein I-Pünktchen. Es gibt jede Menge Lesegeräte für die USB-Schnittstelle und davon hat der TEO-x mehr als genug.
    Das optische Laufwerk ist mit der Blende etwas nachlässig eingebaut, lässt sich aber mit etwas Geduld besser einbauen und zum basteln ist der TEO bestens geeingnet: 8 Schräubchen aussen am Blechgehäuse und nach öffnen des Deckels ist alles schön zugänglich aufgebaut.

    luke/mjs

  • Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy 0.9 auf dem Linuxtag 2009

    Montag, 29. Juni 2009 12:42

    YaCy - Linuxtag 2009, Berlin

    YaCy - Linuxtag 2009, Berlin


    Mit Version 0.9 geht es nun wirklich flott in Richtung eines ersten Release mit der verdienten Eins am Anfang. Natürlich war YaCy auch dieses Jahr wieder auf Europas grösstem Open-Source Event, dem Linuxtag in Berlin zu bewundern und gleichzeitig eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten.

    Angefangen mit einem sehr ansehnlichen und vor allem erschwinglichen Touchscreen-Terminal, dem eeeTop ET1602 von Asus über Installationen auf anderen ressourcenschonenden Rechnern wie der TEO-Serie von Christmann durfte die Suchmaschine zeigen was sie konnte. Diese schmucken kleinen Kistchen eigen sich sehr gut als kompakter Home-Server/Desktop, wie auch im Verbund als stromsparender, beliebig skalierbarer Cluster.

    Beim Touchscreen-Terminal fällt natürlich zuerst auf wieviel intuitiver sogar die Bedienung so komplexer Oberflächen wie der von YaCy ist, man hat sofort den Reflex eine Aktion per Berührung dort auszufüren wo auch die Aufforderung dazu zu sehen ist. Bei wirklich intuitiven Oberflächen per Symbolen und Frage- und Antwortspiel ist eine Arbeit ohne direkte Bedienung sogar ineffizient.

    Weiterhin legt YaCy auch Wert darauf auch auf stromsparenden Systemen performant zu laufen, momentan bietet sich dazu der Atom-Prozessor von Intel an, andere Lösungen beispielsweise mit ARM-Prozessoren bieten leider immer noch zu wenig RAM.

    Damit wären wir gleich beim Speicherbedarf des Systems, der ist unverändert hoch, eine derart flotte, verteilte Suche lässt sich aber nur durch viel Arbeitsspeicher realisieren, Festplatten sind dazu immer noch zu langsam. Man sollte also darauf achten dass ein System auf dem YaCy laufen soll mindestens 2GB idealerwiese 4GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stellt. Damit kann man dann bist zu 50 Millionen URLs auf einem PC indexieren und hat gleichzeitig noch Speicher für Desktop-Anwendungen zur Verfügung. Ein YaCy System sollte nicht zu oft Arbeitsspeicher auf Festplatte auslagern müssen, also auch nur das zuweisen was auch physikalisch im Rechner eingebaut ist, ansonsten wird das Gesamtsystem sehr langsam. Bei Windows rechnet man 700MB-1GB für das Betriebssystem, bei Linux 256-512MB. Den Rest weist man dann YaCy bzw. Java zu, nachdem man natürlich den Bedarf anderer Anwendungen auch noch berücksichtigt hat.

    Ein echtes Sahnestück ist die nun weiter ausgebaute Portalsuche, damit wird es möglich Internetforen oder Blogs eine sehr performante, externe Suche zur Verfügung zu stellen, die als besonderer Clou durch einen Mausklick mit anderen solchen Suchen vernetzt werden kann.
    Ein Forenbetreiber kann also seinen Gästen eine Suche über sein Forum anbieten in der aber gleichzeitig auch Inhalte anderer Foren oder des gesamten Internets gefunden werden können. Über verschiedene Parameter natürlich rankingfähig, die eigenen Ergebnisse sieht man immer gerne zuerst, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Wie schon vor zwei Monaten bemerkt wird diese einzigartige Software nun auch für Normalanwender nutzbar, wenn noch ein klein wenig am Ressourcenbedarf gearbeitet wird ist das jetzt hochperformante System sicher bald in manchem Privathaushalt zu finden. Die dadurch zu erwartende Vielfalt einzelner Interessengebiete macht diese Form der Suche dann erst richtig interessant.

    luke/mjs/yacy.net

    Download Version 0.9 auf yacy.net

    Interview mit Michael Christen:
    Michael Christen, yacy.net

    Michael Christen, yacy.net

    Thema: Allgemein, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Arbeit umziehen

    Sonntag, 14. Juni 2009 21:59


    Ein kleiner Erfahrungsbericht wie man sowohl seinen Lebens- als auch Arbeits-Schwerpunkt räumlich verändert. Im Prinzip egal wie weit entfernt, der Faktor Arbeit lässt sich prima über das Medium Internet einsetzen, ich muss nicht hinmarschieren sondern kann zuhause Arbeiten. In den 80er vergangenen Jahrhunderts war das glaube ich eine echte Innovation, ich empfinde es als ganz normal. Ob ich nun meinem Chef die Buchhaltung mache oder für einen Freund einen Server installiere, beides lässt sich dadurch bewerkstelligen dass ich mir dort Zugang verschaffe und das eben mache. Ob ich dortsitze und Tasten drücke oder das ganz woanders mache war auch 1980 schon egal. Nur die Medien anders, heute melde ich mich im Internet an, sage meinem Gerät die Adresse des Gegners und verbinde mich.

    Um kurz von meinem nicht mehr Traum Umzug zum immer noch Traum echter verteilter Arbeit abzuschweifen: Wenn man nun den benötigten Teil Arbeitsplatz auch noch mitnehmen kann dann arbeitet man wirklich zu Hause. Kann man das Ergebis der Arbeit (VWL: Gut) nun auch gleich wieder dorthin schicken wo es benötigt wird, dann hat man echte verteilte Arbeit. Zu bewundern zum Beispiel bei YaCy. Oder auch nicht zu bewundern, das liegt aber hauptsächlich daran dass kaum jemand versteht was diese einzigartige Software eigentlich macht.

    “Nur” das oben Beschriebene eigentlich, ich kann damit Geräte und damit wiederum Orte so miteinander verbinden dass es egal ist wo ich arbeiten möchte oder wo jemand meine Arbeit benötigt.

    Zurück zum Umzug, meinem: Ich verlege also den Standort meiner Arbeit von D nach K. Was brauche ich dazu? Ein “Terminal” mit dem ich mich mit dem Internet verbinden kann. Telefon. Briefkasten. Medien aller Art. Schaue ich mir diese Sachen an kann ich das ganze auf Internet und Terminal reduzieren. Heutzutage. Was ich praktisch jetzt mal durchspiele:

    Standort D habe ich Postanschrift, Telefon, Internet, Sat-TV.
    Standort K brauche ich Postanschrift, Telefon, Internet, TV.

    Da ich in D alles auf Internet reduzieren kann kann ich es in K auch, das Medium wechselt nur bei mir: Aus DSL-Internet wird Kabel-Internet und TV. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit von einem Medium die wir uns mal notieren, ohne TV-Kabel das Internet tot und damit alles. Also auf alle Fälle noch Handy, optimal mit UMTS fürs Internet. Das ersetzt die jetzige Kombination DSL/Telefon(ISDN).

    Jetzt behaupte ich so einen Umzug schaffe ich in einem Tag, mit entsprechenden Vorbereitungen und ohne Fahrzeiten natürlich. Internetanschluss in K bereitstellen, Telefon in D auf VoIP umstellen, das sind 2 Dinge die schief gehen und auch langwierig werden können. Kann ich ja aber bequem im Vorraus, ohne dass sich in D irgendwas ändert. Ich bezahle eine Weile doppelt, als einziger Nachteil. Das passiert bei den Internet Knebelverträgen heutzutage aber sowieso. Der Rest ist in D Kabel raus, Transport und Kabel in K wieder rein. Oder die “Variante Branson”: In K schon voher neue Geräte in Betrieb nehmen, umschalten. Eher weniger als ein Tag.

    Und jetzt überlegen wir mal: wenn es so einfach ist die eigene Arbeit zu verlagern und dann mittels Systemen wie YaCy auch die Arbeitmittel bereitzustellen, dann muss man wirklich nur dafür sorgen dass solche Systeme mobil genug werden und kann seine Arbeit jederzeit verrichten und sofort bereitstellen. Dass dadurch die Arbeit natürlich auch optimaler eingesetzt werden kann und weniger davon benötigt wird ist klar. Aber ich sehe darin keinen Nachteil, wenn ich die überschüssige Arbet dann einfach und bequem verteile, share, verschenke, anbiete, verkaufe, …
    Sinnlos den Überschuss über die Soziale Hängematte zu vernichten funktioniert natürlich nicht.
    Hat man Lust sich zu langweilen wenn man bequem arbeiten kann?
    Ich nicht, um platonisch zu antworten.

    mjs

    Zur berechtigten Frage was das Bild da oben soll, abgesehen davon dass es sauhübsch ist:
    Das liefert mir YaCy wenn ich nach Dingen wie Arbeit, verteilen, Marx und ähnlichem suche. Ich mache mir keine Gedanken warum und Zufälle gibt es nicht, danke! ;-)

    Thema: Allgemein, Gemeintes, Tägliches, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy Release .8

    Montag, 18. Mai 2009 17:34

    Wer das Projekt kennt wird sich wundern was sich sich in letzter Zeit an Verbesserungen der Arbeitsleistung und allem voran der Bedienbarkeit dieses kleinen Java-Speichermonsters getan hat.
    Zwar grüsst beim direkten Besuchs eines YaCy-Peers immer noch diese etwas seltsam anmutende Admin-Konsole, erinnert stark an meine ersten zu ertragenden Buchhaltungsprogramme.
    Wirft man aber einen genaueren Blick auf die endlosen Tabellen und Zahlen, genauer gesagt nach rechts oben in die Ecke dann fällt ein unscheinbares Eingabefeld auf: die Portalsuche.
    Konnte man bisher nur in eben diesen volkseigenen Einheitslisten wühlen um die Ergebnisse der schon immer sehr flotten und Suche dann auch zu finden, so überrascht das.
    Noch mehr der Überraschung: fängt man an dort zu Tippen öffnet sich ein Overlay wie man es von Bildvergrösserungen gewohnt ist und zeigt schon während der Eingabe die ersten Suchergebnisse an. Wie immer bei Yacy zuerst nur wenige aber die sehr flott, später beim Blättern trudeln dann nach und nach mehr Ergebnisse von anderen YaCy-Peers ein.

    Das ist eigentlich genau das was mir bisher noch an YaCy gefehlt hatte: ein einfaches Interface um die Suche zu bedienen und vor allem auch einfach in vorhandene Internetseiten einzubinden ist. Ein Suchfeld hat immer irgendwo Platz. Wie so etwas aussieht und zu bedienen ist kann man hier bei itGrl ausprobieren, der dortige Suchpeer durchforstet auch einmal täglich diese Seiten hier.

    Die nächste, für den Anwender durch mehr Geschwindigkeit bemerkbare Neuerung ist eine geänderte Struktur der Index-Datenbank. Durch sie ist es auch möglich geworden einzelne Peers zu einem Grossen zu verschmelzen. Ausserdem ermöglicht sie schnelleres Indexieren und natürlich Suchen.
    Auch auf Adminseite gibt es viel Neues, die Interface-Seiten sind allgemein besser bedienbar und die Einstellungen erläutert, ausserdem eine sehr mächtige Import-Funktion: die sogenannten Surrogate. Das sind XML-Dumps der Datenbank grosser Webseiten oder auch elektronische Publikationen die von YaCy nur noch in den Index eingelesen werden müssen.

    Alles in allem eine sehr erfreuliche Entwicklung die auch so langsam auf eine 1 vor dem Punkt hoffen lässt. Das Potential für 10 weitere Vollversionen hat diese Software auf alle Fälle, aber selbst in dieser Version 0.8 wird eine sehr innovative Technik auch hoffentlich bald praktisch angewendet.
    Die entsprechenden Communities dürften sich schnell zusammenfinden, wenn die enormen Fähigkeiten nun hoffentlich etwas besser herausgestellt werden.
    Vielleicht helfen auch die aktuellen Diskussionen um Internetsperren und Vorratsdaten ein wenig um mehr Menschen dazu zu bringen sich mit der Materie zu befassen. Auch wenn YaCy nur am Rande damit zu tun hat, beispielsweise in seiner Eigenschaft als Webcrawler der auch selbstständig das Netz nach Seiten und Links dazu durchsucht, so ist eine Unabhängigkeit von zentralen Informationen wie es grosse Suchanbieter sind dringend geboten.

    YaCy soll diese nicht ersetzen, das will es auch gar nicht, es will eine massgeschneiderte Ergänzung und unabhängige zusätzliche Informationsquelle sein und nicht zu vergessen auch der Ursprung vieler YaCy-Communities werden. Durch einzelne Interessengebiete miteinander verbunden oder durch YaCy erst verknüpft, der “Blick zur Seite”, weg von den eigenen Interessen, ergibt sich bei der Benutzung ganz von alleine.

    luke/mjs

    Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy Suchpeers zur öffentlichen Benutzung

    Dienstag, 28. April 2009 21:46

    Mit Hilfe von YaCy sind verschiedene Rechner weltweit zu Suchnetzwerken verbunden, das bedeutet sie sammeln Links und speichern diese. Aber nicht jeder für sich sondern alle Ergebnisse werden im gesamten Netzwerk verteilt und gespeichert. YaCy ist so schlau und weiss wo es benötigte Daten schnell herholen kann so dass der Anwender kaum eine Verzögerung merkt bis auch Ergebnisse von weit entfernten YaCy Rechnern eintreffen.



    Wenn man nun weiss auf welche Bereiche manche YaCy-Peers spezialisiert sind, also hauptsächlich diese Themen für den Index zu durchsuchen, dann kann man mit diesem Wissen schneller an die gewünschten Suchergebnisse herankommen. Das nennt sich dann eine lokale Suche auf dem jeweiligen Suchpeer. Erst wenn ich diesem sage er soll auch andere Peers befragen bekomme ich, etwas langsamer, auch diese Ergebnisse.

    Folgende Peers bieten öffentlich Suchdienste an, können also für itGrl_YaCy_Search verwendet werden, natürlich auch direkt über den Peer selbst, oder das Open-Search Interface:

  • [4MBit] bswc.yacy (bswc.kanti-baden.ch:8080) - Allgemein, Bereich CH

  • [1GBit] myacy.yacy (myacy.net:8080, Testbetrieb) - Allgemein, Bereich SW-DE

  • [2MBit] bigbird.yacy (bigbird.ath.cx:8092, wechselnde IP, nicht immer erreichbar) - News, Hintergründe, Yellowpress

  • [1MBit] dulcedo.yacy (dulcedo.ath.cx:8080, wechselnde IP, nicht immer erreichbar) - Networking, UMPC, IP-Phone, Mobile

    Die erste Zahl kennzeichnet die Anbindung des Peers ans Internet (Senderichtung). Die ist wichtig wenn viele Benutzer den Peer benutzen, ansonsten reichen theoretisch schon 128KBit/s, wie ihn ein herkömmlicher DSL-Anschluss beeim Upload bietet. Wohlgemerkt ich rede vom YaCy-Peer, nicht dem Benutzer der einfach nur suchen möchte, dessen Internet-Anbindung spielt keine Rolle.

    Benutzt man einen YaCy-Peer als Proxy dann kann man die .yacy TLD direkt benutzen, ansonsten wird diese aber nicht aufgelöst und man muss evtl. vom Betreiber gewählte Domain verwenden.

    Natürlich gibt es noch einige Peers mehr im Freeword und auch anderen Suchnetzwerken, die Betreiber können sich gerne melden um ihre Peers hier auch anzubieten.

    luke/mjs/bluumi

  • Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy-Websuche für Wordpress und andere Portale

    Sonntag, 26. April 2009 20:32

    Wie heute zufällig erfahren hat apfelmaennchen, einer der YaCy Entwickler nun eine JavaScript Anwendung geschrieben die über die JSON-API einen beliebigen öffentlichen YaCy-Peer abfragen kann. Und das ziemlich rasant, sogar während der Suchbegriff noch eingetippt wird. Lokal oder etwas langsamer dann nach dem Absenden mit Enter oder Klick im gesamten Freeworld-Suchnetz.
    Solch einer Suche könnt ihr im YaCy-Suchfeld rechts oder in der Demo-Anwendung selbst testen.

    Das Aussehen des Suchfensters , hier im Demo wird nur die Voreinstellung verwendet, kann man per Konfiguration und CSS frei anpassen, auch diverse Suchoptionen können festgelegt werden. Das macht man im Widget über den Konfigurationsdialog ebenso die URL unter der der Peer erreichbar ist.
    Diese URL verwendet das Plugin dann auch wahlweise für eine OpenSearch-Schnittstelle die vom Blog dann angeboten wird.

    Konfigurationsdialog Wordpress-Widget

    Konfigurationsdialog Wordpress-Widget


    Genau das was mir an YaCy noch gefehlt hatte und an dessen Umsetzung ich vor einiger Zeit leicht verzweifelt bin: Das Timing der Abfragen und die Anmeldung beim Suchpeer, all das hat Apfelmännchen nun prima umgesetzt.

    Der Code ist so einfach in eine beliebige HTML-Seite einzubauen dass ich ihn gleich mal in ein Wordpress Such-Widget hineingepflanzt habe. Einfach das Archiv runterladen, entpacken und ins plugin-Verzeichnis von Wordpress kopieren.
    Damit hat die ewige Baustelle ‘itgrl_yacy_search’ nun hoffentlich ein Ende.

    mjs

    Thema: Gesuchtes, Getestetes, Nützliches, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Extreme Firefoxing vs. YaCy

    Samstag, 14. Februar 2009 14:02

    Alter Schwede ^^
    Oder Schweizer? :duck:

    Auf jeden Fall wirklich extrem! Ob das nicht einfacher geht?

    Extreme Firefoxing vs. YaCy

    Extreme Firefoxing vs. YaCy

    Im Original siehts natürlich “klein bissl” anders aus, danke an CybernetNews.
    Aber rein therotisch könnte man sich das wirklich alles sparen, klar mit Google auch, aber ich mag “mein” YaCy, das bietet mir “Gimmicks” in der Art eben personalisiert an. Und zwar so personalisiert dass ich die Daten speichere und auch festlege was und wieviel. Kleiner aber feiner Unterschied.

    mjs

    Thema: Geherptes, Gelesenes, Gesuchtes, Tägliches, YaCy | Kommentare (1) | Autor: mjs

    Fluchtfliegen re-reloaded

    Freitag, 30. Januar 2009 8:30

    Ha, das kann ja nicht angehen, da gibts doch tatsächlich fluchtfliegen.de und ich weiss das nicht!

    Ein unerhörter Mangel der hiermit beseitigt ist, und das Blog gefällt mir obendrein auch noch, aufjedenfallreinschauneswert, mag sowas, sehr hübsche Bildchen und ein netter Schreibstil ;-)

    Auf alle Fälle sehr traurig dass wir da bei google noch vorne stehn, mal bischen nachhelfen, YaCy kennts eh schon ^^

    Grüsse unbekannterweise an Alissa&Marc
    mjs

    Thema: Allgemein, Gebloggtes, Geherptes | Kommentare (0) | Autor: mjs