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Tag-Archiv für » USB «

Aspire One A150 Interne USB-Ports

Samstag, 11. April 2009 8:52

Beim Acer Aspire One (ZG5, A150) befinden sich innerhalb des Gehäuses drei nicht belege USB-Ports die mit ein wenig Bastelei nutzbar gemacht werden können. Für ein internes Bluetooth-Modul oder ein UMTS-Modem…

Dazu gibt es eine Anleitung mit sehr guten Fotos, da das Gerät hier eh momentan offen rumliegt habe ich gedacht versuchen wir das doch einfach mal, gerade Bluetooth hätte ich sehr gerne intern im Gerät, benötige das oft und mag an diesem schnuckeligen Gerät nicht mehr als nötig aussen angeschlossen.

Wenn eine kleinere Festplatte wie z.B. die Samsung SSD eingebaut ist kann man den USB-Stecker einfach am Gehäuseboden befestigen, wie hier im Bild gezeigt. Alternativ in den Einbauschacht für das GSM-Modem, falls nicht vorhanden.

Interne USB-Schnittstelle für den Acer Aspire One

Interne USB-Schnittstelle für den Acer Aspire One

Thema: AspireOne, Geknipstes, Nützliches | Kommentare (2) | Autor: mjs

reconnect.bat für KabelBW/Arris und USB-Steckdose

Sonntag, 5. April 2009 4:30

Mit Hilfe einer per USB schaltbaren Steckdose wie der SiS-PMS oder ähnlicher Geräte kann man störrische Geräte wie das Arris Kabelmodem TM602b oder TM502 ganz einfach dadurch zum booten überreden das man es kurz aus- und wieder einschalten lässt.

msis-PMS mit Kabelmodem Arris TM602b

msis-PMS mit Kabelmodem Arris TM602b


Hard-Reset per Holzhammer aber anders geht das bei diesen Geräten nicht, ein möglicher Soft-Reset ist zumindest bei KabelBW unterbunden. Nötig wird so etwas z.b. bei einem IP-Change und das Modem räumlich entfernt, dafür müsste man dann nämlich dort hin laufen und den Netzstecker kurz ziehen, nicht sehr praktisch. So eine USB-Steckdose ist ab 15 Euro im Handel zu haben, wirklich keine nennenswerte Investition.

Dazu nimmt man nun eine ‘reconnect’ Batchdatei die für ein ein anderes Modem geschrieben wurde und erledigt den nötigen Modem-Neustart per USB-Steckdose, das könnte so aussehen:

echo 1. Neustart des Kabelmodem
pm.exe -off -PMS Keller -Arris
ping localhost -n 1 >nul
pm.exe -on -PMS Keller -Arris
ping localhost -n 11 >nul
echo 2. LAN-Verbindung wird deaktiviert (Nur ein Beispiel siehe link oben!)
devcon disable "PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01" >nul
ping localhost -n 6 >nul
echo 3. MAC Adresse der Netzwerkkarte wird ge„ndert
MacMakeUp.exe set 8 001D7D9F%time:~6,2%%time:~3,2%
ping localhost -n 6 >nul
echo 4. LAN-Verbindung wird aktiviert (Nur ein Beispiel sie link oben!)
devcon enable "PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01" >nul
ping localhost -n 6 >nul
exit

Die 2 Zeilen zum aktivieren oder deaktivieren der Netzwerkarte sind nötig damit die MAC-Adresse geändert werden kann. Diese Änderung wiederum ist nötig um von Provider eine neue IP-Adresse zu erhalten. Eine Anleitung wie man diese Zeilen für seine Netzwerkarte anpasst auch im anderen Artikel zu finden.

pm.exe schaltet hier im Beispiel die Steckdose mit dem Namen “Arris” an der Steckdosenleiste “Keller” aus und kurz danach wieder an.
Es gibt auch sehr günstige (ab 5 Euro) Steckdosenleisten wie die GLOBE aus Dänemark die einfach nur ausschalten wenn am USB-Port keine Spannung anliegt, auch die sind verwendbar. Dazu verwendet man dann entweder den PC und programmiert hardwarenah eine USB-Schnittstelle, oder aber einfacher einen Router mit unbenutztem USB-Port unter openWRT und schaltet bei Bedarf den Port ein oder aus. Die Frage ist allerdings ob sich der Aufwand für 10 Euro Ersparnis gegenübner der “richtigen” USB-Steckdose lohnt. Ich finde nicht.

Viel Spass beim IPs jagen ;-)
origam/mjs

Thema: DVR / SAT / Kabel, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (1) | Autor: origam

Tante Arris mit PMS

Samstag, 4. April 2009 9:32

Konkret nun die wirklich nützliche (m)SiS-PMS in Zusammenspiel mit dem auch ohne PMS zickigen Kabelmodem vom Typ Arris B502.

msis-PMS mit Kabelmodem Arris

msis-PMS mit Kabelmodem Arris



Sinn der Sache ist klar: Das Modem ist so programmiert dass es nur eine öffentliche IP-Adresse vom DHCP-Server durchreicht wenn es die MAC-Adresse am benutzerseitigen Ende kennt. Misstrauisch oder wie auch immer, es lässt sich nicht ändern. Also ändern wir es dadurch indem wir das Modem ausschalten und dann sinnvollerweise wieder an. Jetzt ist es gezwungen sich neu umzugucken, wo, wie, was und stört sich auch nicht mehr dran dass nun sowohl die MAC-Adresse des Benutzers, als auch die öffentliche IP-Adresse eine andere ist. Genau das soll bezweckt werden, tut dem Modem auch nicht weh, liesse sich nur eleganter durch einen Soft-Reset lösen. Das wollen einige Kabelprovider aber nicht, gut, es geht ja auch so!

Jetzt nehmen wir einfach so eine msis-PMS, eine einzelne, über USB steuerbare Steckdose (mit nebenbei einem nützlichen Überspannungsfilter). Das kostet zwar 15€ oder in meinem Fall sogar 35€ weil ich gleich 4 davon nutze, aber was das schon für eine Investition verglichen mit 1mal am Tag Treppe runter oder auch nur aufstehen, reset, hinsetzen, weiterarbeiten.
Das will zumindest ich bequemer und was dieses kleine Dingelchen für den Preis bietet ist erstaunlich!
Nur mal überlegungen wie könnte ich das Modem dann resetten lassen und wofür muss ich das überhaupt?

Erster Fall: es hat sich einfach mal wieder beim Telefonieren verquasselt und macht garnix mehr, kommt vor, je weiter südlich desto öfter, sollte man mal erforschen. Also einfach eine Zeitsteuerung, einmal nachts Neustart und bei Bedarf per Mausklick vom Rechner aus. Zeitsteuern kann die PMS alleine, auch ohne Rechnerverbindung, zum manuell neustarten ist er ja eh an. Erledigt.

Zweiter Fall: Eine Anwendung möchte das Modem neu starten. Da ist natürlich mal wichtig warum will sie das? Irgendwas an den Netzparametern könnte stören, Geschwindigkeit, Routing, IP-Adresse, …
In dem Fall ist es wünschenswert die Steuerung nicht einem einzelnen PC zu überlassen sondern das möglicht von jedem LAN-Gerät aus. Also muss die PMS irgendwie auch ans LAN und darüber Befehle annehmen. Das geht zwar, mit der LAN-Version der PMS, die schliesst man an und sie meldet sich im netz mit eigener IP, gegessen. Wem aber die weit über 100€ dafür zu teuer sind, kann man verstehn, und auch noch bischen bastelfreudug ist: versuchen wirs mal.

Gegeben ist eine USB-Schnittstelle und beim Kabelmodem wohl auch ein Ort wie der Keller z.B., also nicht unbedingt da wo dann auch ein PC steht. Steht das Modem direkt auf dem Schreibtisch ist die USB-Verbindung sowieso kein Problem, oder man startet es manuell neu.
Bastelein mit langem USB-Kabel und Cat5 funktionieren, aber nicht unbedingt das gelbe vom Ei, ausserdem muss die Leitung dann ja verlegt werden, ich mag lieber das eh vorhandene LAN benutzen. Was steht da sonst noch rum, im dunklen Keller? Ein Router vermutlich und den nehmen wir nun mal unter die Lupe.
Falls bischen moderner läuft der nämlich unter Linux und hat wohl auch eine USB-Schnittstelle für externe Festplatte oder Drucker. Und wo eine ist da sind viele, das ist bei USB so, fast biblisch^^
Als fehlt nur noch ein kleines Linux-Script oder Modul das speziell für den jeweiligen Router ein USB-Gerät (die PMS) schaltet, von mir aus noch Statusinformationen ausliest, die PMS kann da einiges.

Die bekanntesten Router für den Heimgebrauch, die auch im Betriebssystem änderungen ermöglichen sind die WRT-Router von Linksys und die FritzBox von AVM. Bei dene möchten wir mal anfangen, kommen sicher noch andere dazu, wenn die Besitzer bischen mithelfen. Für den Linksys ist da dann natürlich openwrt die erste wahl, bei der Fritzbox soll es Schwierigkeiten mit ‘langsamen’ USB-Geräten geben. Was das genau sein soll, mal sehen. Auf alle Fälle gibts ein fertiges Debian-Paket zum experimentieren, muss man also nicht ganz von vorne anfangen.

luke/mjs

Thema: DSL, DVR / SAT / Kabel, Gesuchtes, Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (3) | Autor: mjs

PMS mal anders

Mittwoch, 1. April 2009 4:32

Reden wir nicht davon, lieber von angenehmerem: Eine Steckdosenleiste oder Einzelsteckdose mit Überspannungsschutz, alleine das schon sehr nützlich für allerlei kostbare Hardware, dazu aber noch schaltbar und programmierbar über USB/LAN oder Bluetooth-Schnittstelle.
Wow, das suche ich schon lange, aber bisher heiss es immer: Krösus? Nicht billig die Dinger, aber auch extrem nützlich.

Jetzt bin ich über eben diese ‘PMS’ gestolpert beim Suchen nach…, ok wieder schnell zum Thema:

Gembird sis-PMS

Gembird sis-PMS


sispm - schaltbare Einzelsteckdose

sispm - schaltbare Einzelsteckdose



In der USB-Ausführung kostet die Steckerleiste nur 40€, die Einzelne sogar nur 15€, hoppla!
Dort ist auch demnächst die LAN-Version verfügbar, die ersetzt dann komplett den steuernden PC.
Der Händler spendiert mir übrigens keinen neuen Porsche, schade, aber er ist ein empfehlenswerterr Ebay-Seller. Bin sonst nicht so für Kommerz, aber sowas selber zu bauen ist Unsinn und auch noch gefählich! Importieren geht wohl sicher, aber umständlicher als bei manchem Kabelprovider die Uhrzeit zu stellen, selber versuchen…

Und nochmal Hoppla, für das Dingelchen gibts ein Open-Source Projekt:
sispmctl.sourceforge.net

Was sonst noch? Kaffee und Kuchen? Kann ich selber also mal das die 4er-Leiste bestellt und auch gleich eine feine Anwendung dafür: Mein dämliches Kabelmodem das gerne mal in Form eines Hard-Resets gestreichelt werden mag, allerdings im Keller bei seinen Kollegen haust.
USB auf ca 20-30m ist zwar bissl heikel, aber gucken wir mal, wäre doch gelacht, cat5 plus Verstärker, sowas in der Art.
Geht das nicht wird die LAN-Version bestellt, habe offene Quelltexte, wo ist das Problem. Oder noch cleverer: ein kleines Linux-Modul für openwrt, ein Router der was auf sich hält hat auch USB zum missbrauchen.
Denke mal das finden einige geplagte Kabelkunden ähnlich nützlich, die Tante Arris wird ja deutschlandweit eingesetzt.

Ich spekuliere mal auf einen ähnlich netten ebayler wie mich und erwarte das Ding am Wochenende, dann nur noch Entscheidung: Kids, Sonne oder Bastelei, am besten alles drei zusammen, schaun wir mal ;-)
Schon bischen weitergeschaut, der deutsche Lieferant sagt die Netzversion ist ab Frühsommer auch in D erhältlich, damit entfällt das umständliche selbst-Importieren. Wir fangen nun mal mit USB an, das Ziel schwer zugängliche Geräte zu schalten soll ja später auch über möglichst beliebige Medien geschehen. Zusätzliche (USB)Steuerleitung, Funk (Bluetooth) oder eben über das oft schon vorhandene LAN, aber alles mit Hilfe der selben Software-Schnittstelle, vom Betriebssystem unabhängig.

Schemazeichnung SiS-PMS USB

Schemazeichnung SiS-PMS USB



Auf DHL ist Verlass und den Lieferanten auch, 2 Tage nach Bestellung das Teil in den Fingern und exakt das was ich mir vorgestellt hatte:

Gembird SilverShield PMS USB - Erster Eindruck

Die Steckerleiste ist solide verarbeitet, das Plastikgehäuse dürfte auch Belastungen wie eine normal schwere Person aushalten. 10A abgesicherte Gesamtlast auch, an 6 Steckdosen, 4 davon programmier- oder schaltbar. Alles mit Übertromschutz versehen. Mitgeliefert wird ein recht kurzes USB-Kabel das ich aber im Versuch verlängern möchte, mit Verlängerungskabeln, aber auch einer 4-Drahtverbindung über Cat5-Kabel, mal sehen.
Auf alle Fälle ist ja bald eine Version direkt mit Netzschnittstelle verfügbar, dann kann sich die PMS irgendwo im lokalen Netz befinden, rein theoretisch sogar über WLAN und einen angeschlossenen Router als WLAN-Client.
Wer sichs geben mag, geht auch nur ein WlanRouter mit USB Anschluss und openwrt. Das wäre dann extremst günstig und flexibel, gut verpackt im Sommer sogar draussen.

Konkreter Einsatzzweck

Für die 4 schaltbaren Ausgänge sind folgende Aufgaben vorgesehen: Im Keller am Haus-Übergabepunkt befindet sich das Kabelmodem und ein Router sowie ein Ethernet-Switch zum Verbinden des entfernten WLAN-Routers. Der ist damit auch schaltbar, zumindest vom Netz trennbar, sie unten.
Weiterhin werden die 2 noch freien Schaltsteckdosen für eine steuerbare Innen und Aussenbeleuchtung verwendet, so kann man flexibel den Garten beleuchten oder Anwesenheit simulieren. Für Menschen mit regelmässigem nächtlichem Badbesuch sogar die Treppe “vorbeleuchtbar”. Wollte ich nur sagen ^^

Ansteuerung der PMS

Momentan haben wirs ja mit der USB-Variante zu tun, ich gehe jetzt einfach mal davon aus ich bekomme ein verstärktes USB-Signal in den Keller und zurück, dann sieht das unter Windows und der mitgelieferten Software so aus:

SiS-PMS Benutzeroberfläche

SiS-PMS Benutzeroberfläche



Durch Doppelklick auf die einselnen Steckdosen kann man sie ein und ausschalten, unter Einstellungen was wohl? Jo, einstellen, in dem Fall wie wo und wann die Steckdosen automatisch geschaltet werden sollen. Und da gibts schon hier eine ganze Menge an Möglichkeiten:

SiS-PMS Eventsteuerung Windows

SiS-PMS Eventsteuerung Windows



SiS-PMS Anwendungssteuerung

SiS-PMS Anwendungssteuerung

Steuerung ohne PC

Das ist der Clou an der Sache, die PMS ist so schlau dass der PC nur zur Programmierung und natürlich Schaltung durch Anwendungen benötigt wird. Ist er abgeschaltet laufen die voreingestellten Programme in der PMS weiterhin ab.

Netzwerkschalter

Wenn noch Steckdosen frei sind kann man mit Hilfe eines einfachen Ethernet-Switch eine Art Netzwerk-Schalter aufbauen um einzelen LAN-Segmente physikalisch abzuschalten. Das ist sehr praktisch für einen (WLAN)Router oder Server der zwar entfernt aufgestellt, aber nicht in der Nähe des Netzverteilers und damit der PMS ist.

Steuerung per Kommandozeile

Auch das kann die mitgelieferte und übrigens auch frei erhältliche Software für Windows und Linux.
Möchte ich z.B. ein Gerät neu starten, manche mögen das ja ab und an, denke da an mein heissgeliebtes Kabelmodem, also kann ich nach Lust und Laune z.B. eine kleine Batch-Datei aufrufen:

pm.exe -off -PMS Keller -Arris
pause 5
pm.exe -on -PMS Keller -Arris

Das ersetzt hier in diesem Fall den Aufruf eines Kommandos zum Soft-Reset, das manche Geräte leider nicht bieten. Wäre schonender für die Elektronik, aber was sein muss, das muss sein…

Steuerung über das Netzwerk

In der PMS-Anwendung kann die Steckdosenleiste auch im Netzwerk “freigegeben” werden, das heisst es wird ein Passwort vergeben und man kann sie unter ihrem jeweiligen PMS-Namen auch von anderen Rechnern aus steuern. Bei der Version mit integrierter LAN-Schnittstelle geht das natürlich auch direkt, ohne zwischengeschalteten PC.

Steuerung über den Router

Mittlerweile hat fast jeder bessere Router auch ene USB-Schnittstelle und läuft unter Linux, was liegt näher als die USB-PMS dort anzuschliessen und uns ein kleines Treiberchen zu basteln, das werd ich als nächstes angehen is gibt ja das sispmctl-Projekt

Für uns die perfekte Lösung und damit ja nicht nur das Modem gezähmt sondern auch gleich noch einen WLAN-Hauptschalter und 2 frei Programmierbare Steckdosen für Nachtlicht im Haus und Haustür/Gartenbeleuchtung. Da gibt es sicher noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten.
Man ist ja auch nicht auf eine PMS beschränkt sondern kann beliebig viele an beliebigen Orten plazieren.
Bei den Kosten von 15€ für die einzel USB-Version wirklich keine grosse Ausgabe.

Hier gehts weiter zum 2.Teil, der Steuerung vom PC/Router aus.

steffen/luke/mjs

Thema: DSL, DVR / SAT / Kabel, Gesuchtes, Getestetes, Nützliches, Tägliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (5) | Autor: mjs

Free DOS Bootstick

Samstag, 21. Februar 2009 14:42

Hatte neulich mal Probleme ein BIOS zu flashen, die neuen Rechner haben ja kein Floppy-Laufwerk mehr, und ganz neue (Netbooks) nichtmal ein CD-Laufwerk zum booten, also doch naheliegend einen USB-Stick zu verwenden. Hat auch den Vorteil dass auch später noch benötigte Programme oder BIOS-Dateien aufkopiert werden können.
Ausserdem Service-Survival-Beutel-tauglich.

Jetzt hat sich da ein netter Leser gemeldet der genaus so einen Stick gebastelt hat und praktischerweise Anleitung plus ISO zum Download bereithält, da sag ich mal fett danke!
Der Stick bootet mittels syslinux (3.72) und startet dann free-DOS (1.0), beides frei verfügbare Software (GPL).
Er schreibt man soll den Stick mit FAT32 formatieren also wohl auch kein Problem eine paar heise Tool-DVDs aufzuspielen, dürfte reichen, Survival und so…

Free-Dos Bootstick (Timo Heissenbüttel)

Sehr, sehr nützliches Dingelchen, nicht nur zum BIOS-flashen!

mjs

DOS&Co immer dabei

DOS&Co immer dabei

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: mjs

Doppelte Geschwindigkeit mit 2 USB-Anschlüssen?

Dienstag, 20. Januar 2009 4:38

Hihi, schön wärs, diese lustigen USB-Anschlusskabel für externe Festplatten sind gemeint.

Haben ja auf der Rechnerseite 2 Anschlüsse, aber natürlich nicht um doppelt so schnell Daten zu übertragen, ist auch gar nicht nötig, eine USB2.0 Schnittstelle ist in ungefähr genauso schnell wie eine normale SATA-Festplatte.

Aber der Strom aus dem USB-Port reicht oft für den Betrieb nicht aus, also holt man sich von einem 2. USB-Port noch zusätzlichen Strom.
Was erreicht werden soll is klar: jeder USB-Port liefert laut Vorgabe max 500mA Strom, 2 zusammen also 1000mA.
Theoretisch.

Tun sie aber oft nicht weil intern doch nur 500mA für alle Anschlüsse zusammen….
2 Cent gespart beim Mainboard bauen.

Abhilfe: gucken welche Spannung die Platte braucht und externes Netzteil besorgen.

Ansonsten halt Platte an andere Rechner anstöpseln und probieren ob sie da geht, möglichst mal ein Markengerät, da ist die Chance höher dass USB-Spezifikationen auch eingehalten werden.

Thema: Allgemein, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

USBuntu

Sonntag, 11. Januar 2009 18:36

Wie wäre es mit einem kleinen persistenten Linux, bootfähig vom USB-Stick?
Und das nur mit Windows-Bordmitteln gebastelt, ohne ein bereits laufendes Linux.

Im Prinzip also eine Live-CD, lauffähig nur auf dem Startmedium bzw. im Arbeitsspeicher, ohne das installiere Betriebssystem anzurühren. Persistent ist nun aber der Unterschied zur Live-CD, auf einen USB-Stick kann man ja auch schreiben, also gaukeln wir Linux vor es wäre “auf dem Stick” installiert. Natürlich läuft es wie eine Live-CD auch im Arbeitsspeicher, aber Änderungen schreibt er völlig Transparent auf den Stick.
Man kann also ganz normal arbeiten damit, solange der freie Platz auf dem Stick ausreicht und der Kernel nicht neu compiliert werden muss.

Wie funktioniert das nun?
Zuerstmal brauchen wir 2 USB-Sticks, mindestens 1GB, einen PC mit 2 freien USB-Schnittstellen und eine, ein klein wenig angepasste Version von Ubuntu-Intrepid, die ist zusammen mit dem Installer-Script hier zu finden:

  usbuntu_090110 (693.4 MiB, 3 hits)
You need to be a registered user to download this file.


In der offiziellen Release 8.10 haben sie das USB-Feature komischerweise wieder ziemlich kastriert, frag die Entwickler warum.

Ausserdem wird natürlich das Installer-Script gebraucht, und eine angepasste syslinux.cfg um das live-system persistent zu booten. Die 2 Dateien sind im ZIP enthalten, hier nur nochmal zum vorher studieren:
mkusbuntu.sh
syslinux.cfg

Jedenfalls nehmen wir diese Version, eine normale zip-Datei, entpacken sie und kopieren den Inhalt (2 Verzeichnisse) auf einen USB-Stick, sollten ca 750mb frei sein, der Rest vom Stick wird nicht angetastet, wir benutzen ihn nur zum Kopieren.
Beschriften und gleich vor dem Booten der Live-CD einstöpseln.

Jetzt brennen wir uns eine beliebige Ubuntu Live CD oder haben die eh schon rumliegen, Intrepid oder Hardy. Gibts zum runterladen auf der Ubuntu-Webseite.

Von der starten wir den Rechner, wenn der Desktop fertig geladen stecken wir den leeren Stick ein, minimum 1GB aber richtig arbeiten lässt sich erst ab 2, optimal 4GB.
Der wird später formatiert, also die Buchhaltung 2008 vorher runterkopieren.

Jetzt machen wir ein Terminalfenster (Anwendungen/Zubehör/Terminal) auf und tippen ein:

sudo fdisk -l
(kleines L)

Er zeigt nun alle verfügbaren Festplatten und die Partitionen darauf, auch den USB-Stick, davon merken wir uns jetzt sehr gut die Namen, normalerweise dürfte SDB(1) der Stick sein auf den wir eben die 2 Verzeichnisse kopiert haben. Ausserdem müsste er noch SDC(1) mit einer leeren Partiton anzeigen, das ist unser USB-Zielgerät.

Unbedingt aufpassen hier auch den richtigen Namen zu finden sonst formatieren wir unsere Festplatte oder, nicht ganz so schlimm, den falschen Stick!!!

Man sieht das alleine schon an der Grösse (Blocks) und dass eben die eingebaute Platte meistens SDA heisst, der erste Stick SDB usw.. Im Zweifel lieber warten und jemand fragen der sich auskennt!

Jetzt der nächste Schritt, Terminal kann minimiert werden, brauchen wir gleich wieder.

Wenn wir den eben zum Kopieren benutzten Stick mit der USB-Schnittstelle verbinden (haben wir vor dem booten gemacht) wird dieser automatisch eingebunden, erkennen wir an den neuen Symbolen auf dem Desktop, meistens der Name des Sticks oder xGB-Medium, je nachdem wie gross. Falls eine Meldung wegen “installierbarer Software” kommt einfach cancel oder wegklicken.
Der Stick den wir zuletzt eigesteckt haben (den leeren) erscheint natürlich auch hier.
Jetzt schauen wie der Ziel-Stick heisst, das ist der Name unter dem Symbol auf dem Desktop, ich nenne ihn nun einfach “sandisk” wie hier bei mir.
Nun wieder ins Terminal und:

cd /media/sandisk/mkusbuntu

Den Namen “sandisk” natürlich anpassen. Dort nun:

sudo sh mkusbuntu.sh

Nu gehts los, das Script merkt sich auf Wunsch die letzten Einstellungen und zeigt diese an, wir wollen sie jetzt aber nicht wiederverwenden also tippen wir N für nein. Nun unsere Werte:

USB-Adresse: /dev/sdc (das was wir vorhin mit fdisk ermittelt haben, vorsicht!)
Quellordner: /media/sandisk/ubuntu-disk/ (ist unser kopiertes ubuntu auf stick1)
Grösse des Extra-Speichers: 1 (ist noch nicht im script eingebaut)
Grösse der pers.Partition: 1 (1 bedeutet der maximal freie Platz, ansonsten die Grösse in MB, Rest allerdings verschenkt dann)

Ich sags zum letzten mal: Aufpassen dass ihr den richtigen namen für USB-Adresse benutzt!
Abbechen kann man mit STRG+C.
Einstellungen speichern, und er legt los…

Neupartitionieren mit Ja beantworten
Boot Dateisystem erstellen: Ja
Persistente Partition erstellen: Ja
Quelldateien kopieren: Ja (dauert… man sollte übrigens nicht abbrechen^^)
Syslinux verwenden: Ja

ferdisch

Ubuntu runterfahren, CD raus, neu starten und umschalten auf USB als Bootmedium.

Und, wie wars? Das erste Mal? :-D
Um später noch mal zu machen einfach vom Stick booten und als Quelle /cdrom angeben, das geht dann ohne Gefummel mit der CD, weil wir die ja schon auf dem Stick haben, erreichbar eben über /cdrom
Beim booten dauert es übrigens recht lange bis es nach dem Startmenü weitergeht, das ist normal, einfach Geduld haben, 1-2 Minuten.

Ich habs auf verschiedenen Rechnern getestet und schon einige Sticks so hergestellt, bei Problemen einfach hier nen Kommentar hinterlassen, schaun wir dann mal.

Viel Spass damit wünscht
mjs

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: mjs