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Thin Economical Power

Freitag, 24. Juli 2009 15:31

TEP klingt zugegeben nicht so sonderlich freudig für Marketingmenschen, also lassen wirs lieber bei ‘Thin Economical Office - X power’, oder kurz TEO-X power.
Ein hochperformater Server-PC auf Intel Quad-Basis mit genügend Ressourcen für die ebenso performante Arbeit am Desktop. Ich muss sagen ich war selbst erstaunt als ich diesen Test begonnen habe, in der Theorie liest sich das alles ja ganz stimmig: Mehrere echte Prozessorkerne, viel RAM und eine halbwechs flotte Festplatte sollten eigentlich ausreichen. Dass der Teufel aber wie so oft im Detail steckt und man nicht einfach jede flotte Hardware kombinieren kann zeigt sich hier an diesem hübschen, kleinen TEO-X power von Christmann, dort passt wirklich alles zusammen. Der Preis liegt in beschrieben Auusbau momentan bei knapp 1000€, daran sind aber hauptsächlich die zwei sehr teuren 4GB-RAM Module schuld, wer mit 4GB auskommt kann zweimal 2GB verbauen und warten bis die grösseren irgendwann erschwinglich sind. Das alles ist recht einfach im Shop von Christmann möglich und erläutert, man kann sich also seinen eigenen massgeschneiderten TEO zusammenstellen.

Ausgerüstet mit 8GB RAM und dem Intel Core2Quad Q8400 @ 2,66Ghz sowie einer flotten 160GB-SATA Festplatte von WD (7200rmp) und einer Server-Überwachungseinheit wartet das wirklich schöne kleine Blechwürfelchen nun auf seinen Herrn und Meister. Die Herrin sagt es soll Windows7 befehlen, also drauf damit und nach ca. 45 Minuten ist es einsatzbereit, schonmal angenehm. Während der Installation wird das Blechgehäuse spürbar warm, dafür hört man aber die insgesamt 3 Lüfter so gut wie gar nicht, schon die Umwelt im Grünen bei gekipptem Fenster ist ‘lauter’. Der TEO-X ist nicht nur mit Geräuschen sehr sparsam: Im oben beschriebenen Ausbau verbraucht er unter 80% Last nur etwa 80Watt, hervorragend und ideal für einen Server den man zuhause betreiben möchte.

Was sind nun 80% Last? Ich habe mal ein kleines Beispiel zusammengestellt, auf dem Desktop hier läuft ein sehr grosser YaCy-Peer mit ca. 70 Millionen Links in seiner Datenbank, dem sind 5GB Speicher fest zugewiesen, den Rest teilen sich die Anwendungen und Windows mit seinen Systemdiensten. Für letzteres rechnet man pessimistisch 1GB, hat also dann in diesem Ausbau 2GB für den Desktop zur verfügung, eigentlich perfekt für fast alle Anwendungen.
Wenn man YaCy im Einsatz hat sollte man unbedingt darauf achten dass auch alle Anwendungen mit dem physikalisch vorhandenen RAM auskommen, das System darf bei so grossen Java-Anwendungen nicht anfangen grössere Teile des Speichers auszulagern. Sonst ist sogar dieses Kistchen recht schnell lahmgelegt.

Im Bild läuft ausser YaCy noch ein HD-Video über HDMI auf dem TV-Gerät / das Overlay auf dem Desktop, eine Datei wird mit ca. 40Mbyte/s zwischen den beiden internen Festplatten kopiert und es werden mit ca. 5Mbyte/s Daten über die Ethernet-Schnittstelle. Die Belastung von CPU und IO dabei ist auf dem Bild zu sehen und genauso fühlt es sich auch an: wenn ich hier jetzt noch schreibe oder mit Photoshop arbeite: Ich bemerke es nicht. Null, Nada - der Radiostream ruckelt ab und zu, aber das liegt mit Sicherheit an KabelBW und ihrer Definition von Internet aber nicht an diesem PC.
Ich bin recht sicher mit den verbleibenden 40% könnte man jetzt auch noch ohne grossartige Einschränkungen ein Spiel in der Art von WoW anwerfen, in die Knie zwingen würde das allerhöchstens die Grafik, ein wenig.

Wirklich schade dass das RAM für dieses Mainboard so teuer ist, bzw. 4GB-Riegel allgemein, die Performance und auch Verarbeitung des Geräts sind allerdings 1000€ auf alle Fälle wert.

luke/mjs

Thema: Getestetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

Christmann TEO-X-ion ruhelos

Freitag, 3. Juli 2009 18:00

Jetzt kommt dieses arme Mainboard gerade aus Fernost, hat kaum die Zeitverschiebung einigermassen verkraftet und wird schon wieder in ein schmuckes kleines Blechgehäuse verbannt wo es nun zusammen mit einem Atom 330, 4GB Arbeitsspeicher und einer 7200er Festplatte von WD (160GB) den Rest seines Dasein vor sich hinarbeiten muss. Traurig, aber nicht für mich!

Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Quad 8GB

Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Duo 8GB


  • Intel Atom dual 330, 1.6Ghz, FSB533
  • 4GB RAM @ 800MHz
  • Nvidia ion PureVideo
  • HDMI, DVI, VGA, 3xSATAII, PS2, 6xUSB, GBit-Ethernet, Atheros ndraft WLAN
  • Slimline-DVD, 3,5″ HDD 160GB
    Das wäre die blaue Kiste, die kleine Schwarze arbeitet mit einem Core2Quad und 8GB RAM, damit ersetzt sie glatt die grosse Maschine in der Bildmitte, ich muss mir wohl einen neuen Tisch für die Sofaecke basteln. Es gibt schlimmeres: die 150Watt Leistung die die grosse Kiste momentan verbraucht, im Vergleich der kleine TEO maximal 80 unter Vollast.

    Das nenne ich extrafeine Ausstattung, wenn das nun auch noch alles unter 64-Bit Betriebssystemen funktioniert wäre das eine traumhafte Maschine mit viel Power und wenig Energie- und Platzbedarf. Schaun wir mal:

    Christmann liefert die Geräte mit Ubuntu aus was natürlich erheblich Kosten spart weil die Windows-Lizenz entfällt. Ich habe die Version 9 neu aufgespielt um auch die Installation zu testen.
    Gewohnt etwas langsamer als Windows, nach 45 Minuten der erste Anmeldebildschirm, vorher die Installation reibungslos paralell zu Win7, eine weitere NTFS Partion dient später zum gemeinsamem Zugriff auf YaCy. Ausführlicher Test auch mit YaCy und dem AP-Betrieb folgt.

    Christmann TEO-X ion freut sich auf YaCy

    Christmann THE-X ion freut sich auf YaCy


    Windows 7 RC1 64bit

    Während der halbstündigen Installation wirde das Gehäuse nicht mehr als handwarm, Umgebungstemperatur im Juli 28 Grad. Mein Acer 22″ LCD-Bildschirm wird erheblich wärmer.
    Auf der Unterseite und seitlich ganz vorne wird das Kistchen jedoch spürbar warm aber nicht heiss, vielleicht sollte Christman darüber nachdenken die Gummifüsschen ein paar Millimeter höher zu machen.
    Es werden alle Geräte bei der Installation erkannt, auch das Atheros ndraft-WLAN steht schon bei der Installation zur Verfügung. Ein Download-Test ergibt 3Mbyte/s, für WLAN ein absolut akzeptabler Wert, der Rechner war beim Test der einzige Client am Belkin Gigabit Router/AP.

    Windows 7 Kompatibilität

    Nachdem im Gerätemanger ein “Coprozessor” als nicht erkannt angezeigt wird habe ich testweise die Vista-Treiber für das ZOTAC-Mainboard von der beiligenden CD installiert, er müht sich etwas ab um die Vista-Kompatibilität vorzugaukeln aber intalliert dann doch brav alle Treiber. Da ich unmittelbar vorher über Windows-Update einen Nvidia-ion Treiber bekommen hatte habe ich diesen von CD nicht installiert. Nach einem Neustart ist das nichterkannte Gerät aus dem Gerätemanager verschwunden, der Windows-Listungsindex bleibt bei 3,2. Das erscheint wenig aber es handelt sich eben um einen Atom-Prozessor, die anderen Komponenten werden weit höher bewertet.

    Laufwerke und IO

    Die WD-Festplatte ist ein echtes Schmuckstück, Leseraten von 80 und Schreibraten von 70MB/s sind erstklassig, das dürfte bei YaCy und seinen grossen Indexdateien sehr vorteilhaft sein. Aber auch HD-Videos freuen wenn sie flott auf die Platte wandern.
    Das subjektive Gefühl bei der Arbeit mit dem System als Desktop ist angenehm flott, ein Test speziell für die Nvidea Grafik bei Desktopanwendungen, Spielen sowie (HDMI)Video folgen.

    YaCy als Multitalent für den Homeserver

    Nun der Härtetest: Ein YaCy-Peer mit einem lokalen Index von 60 Millionen(!) URLS soll von einem Core2Duo Server, ebenfalls Win7, auf diesen neuen Atom-PC übertragen werden. Auf dem jetzigen PC läuft YaCy gerade so als Serverdienst lastet den PC aber voll aus, ein Arbeiten am Desktop ist recht zäh. Mal sehen wie sich der ion da schlägt.


    Der Ion ist natürlich nicht fürs Rechenzentrum gedacht, das Bild daher eher ein Gag, aber sein grosser Bruder der TEO-pro ist mit Quad-Prozessor und 8GB RAM dafür bestens geeignet. Zumindest wenn man die Maschinen in Regalen und nicht in Serverschränken parkiert.

    Als ich die kleine Kisten das erste mal gesehen habe ist mir sofort mein Router-Einschub in den Sinn gekommen, in den TEOs ist allerdings kein herkömmlicher einbaurahmen für Optisches und magnetisches Laufwerk eingebaut, mit kleinen Modifikationen sollte das dort aber auch gehen. Am optimalsten im vorgesehenen PCI-ESteckplatz. Dort ist die elektrische Schnittstelle berteits durch das Atheros-Wlan belegt, mechanisch würde der Router aber passen mit nach hinten herausgeführten Anschlüssen.

    Ruhelos wird er nun auch bleiben, der geplante Einsatzzweck ist ein universeller Medienserver, Internetproxy und Suchmaschine sowie Medien-Termnal. Ausserdem wird er LAN nach WLAN routen oder auch umgekehrt und so im Heimnetz angeschlossene Geräte mit Internet versorgen.
    Mit einem Stromverbrauch von ca. 40 Watt im Dauerbetrieb unter Last kann er das auch ohne dass sich der Benutzer Gedanken über die Kosten oder Ökologie machen muss.

    Das einzige was mir an Hardware noch fehlt wäre ein SD-Kartenleser, der dürfte sich aber schwer in das schicke Gehäusedesign integrieren lassen und ist wirklich nur ein I-Pünktchen. Es gibt jede Menge Lesegeräte für die USB-Schnittstelle und davon hat der TEO-x mehr als genug.
    Das optische Laufwerk ist mit der Blende etwas nachlässig eingebaut, lässt sich aber mit etwas Geduld besser einbauen und zum basteln ist der TEO bestens geeingnet: 8 Schräubchen aussen am Blechgehäuse und nach öffnen des Deckels ist alles schön zugänglich aufgebaut.

    luke/mjs

  • Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    itGrl-speedtest: DSL, Kabel, UMTS und LAN messen

    Samstag, 18. April 2009 6:34

    Eine kleine Sammlung brauchbarer Breitband-Speedtests fürs lokale Netzwerk oder die Internetverbindung.
    Jeder kennt sicher Tests wie wieistmeineip.de (computer-BILD) oder speed.io, als Beispiele. Diese sind sehr gut für einen schnellen Test wie “gut” die Verbindung momentan ist, für weiterreichende Tests aber nicht flexibel genug.

    Dazu gibt es aber eine Menge anderer Tests, zum Teil nicht so bequem zu bedienen, und auch nicht auszuwerten, wer sich aber näher mit dem Thema befassen möchte sollte sich dort mal umsehen.
    Meine Favorit ist der hier schon vorgestellte Google TCP/IP-Test, er bietet die detailliertesten Informationen über den gesamten Übertragungsweg. Es gibt aber auch noch eine Reihe anderer brauchbarer Tests:

    speedguide.net

    Speedguide bietet einen detaillieren TCP-Test zu verschiedenen Testservern. Es können bereits vorhandene Testserver verwendet werden oder aber auf dem eigenen Server installiert werden.

    SpeedCURL

    Diese Scriptsammlung misst die Übertragung per cURL (also FTP). Es muss dazu lediglich ein FTP-Server vorhanden sein der nach Möglichkeit uploads erlaubt, auch mit Anmeldung, und gut angebunden ist. Unter speedcurl.net sind einige Server / Provider zu finden, oder können dort auch registriert werden. Speedcurl funktioniert als Kommandozeile-Script unter jedem Betriebssystem das von cURL unterstützt wird.

    Visualroute

    Visualroute ist ein Tool zum Analysieren der Wegstrecke zu einem bestimmten Host, mein bevorzugter VR-Server steht in Bern/Schweiz: http://www.bbox.ch/. Dort werden umfangreiche Analysen angeboten was alles auf dem Weg vom Berner Server zum Zielhost schief gehen kann und evtl schiefgeht. Damit lässt sich auch von anderen Servern aus online und einfach der eigene Anschluss messen!
    Visualroute bietet aber auch ein kleines Script für den eigenen Server an: MySpeed SVR Xpress
    Der hier unten eingebundene Test misst die Geschwindigkeit vom Server itgrl.de zu deinem PC, Serverstandort ist Nürnberg/Deutschland.


    MySpeed MCS (c)Visualware

    lm

    Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: luke

    speedguide.net

    Samstag, 18. April 2009 4:26

    itGrl bietet in Zusammenarbeit mit speedguide.net einen Test-Server für Bandbreitenmessungen, Serverstandort ist Baden-Württemberg/Deutschland.

    Ein allgemeiner Test der TCP-Einstellungen zeigt Schwachstellen in der Konfiguration des eigenen Netzwerkes.
    Einzelheiten zum Bandbreitentest auf speedguide.net

    Weitere Breitband-Speedtests auf itGrl.

    Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: luke

    2,5″ Festplatten - Benchmarks

    Sonntag, 29. März 2009 8:32

    Hier habe ich zufällig eine nette Tabelle enteckt, PassMark nennt sich das ganze und vergleicht unzählige Festplatten untereinander.
    Ist ein nettes kleines Script zum anzeigen der Messdaten, deswegen einfach nur der Link, schön bunt ists auch dort.

    Die Hitachi ist übrigens im Aspire-One verbaut, wohl als Alternative zur WD Scorpio Blue die ich einem anderen A150 gefunden hatte. Laut dieser Grafik ist die Hitachi ja recht flott, auch interessant die anderen Modelle im Test.

    Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Samsung MMCQE28GFMUP im Praxistest

    Donnerstag, 26. März 2009 23:07

    Diese sehr kompakte micro-SATA SSD mit 128GB Kapazität ist mittlerweile erschwinglich und bietet sich für den Einsatz in Netbooks geradezu an.
    Hier habe ich ja gezeigt wie man sie per SATA-Adapter in einen Acer Aspire One A150 einbaut, weiterhin wird sie in einem Büro-PC (Acer Veriton M464) als Systemplatte verwendet.

    Der Einfachheit halber habe ich einfach die alte Festplatte (120GB) per Image auf die SSD kopiert, dazu kann man sie einfach mit einem SATA-USB Adapter and den Kleinen anschliessen und mit Norton Ghost, Acronis Disk-Director oder ähnlichen Programmen ‘klonen’.
    So hat man auch eine direkt vergleichbare Installation, möchte man das Betriebssystem nbeu aufspielen muss man bei Acer aber aufpassen und unbedingt auch die Recovery Partition auf die neue Platte übertragen! Diese sollte am Anfang der Festplatte positioniert sein, dort bei SSDs meist eh am langsamsten, und als nicht-aktive Primärpartition gekennzeichnet sein. Dort sind dann auch alle Treiber mitinstalliert man startet dann bei Bedarf ein ganz normales Disk-to-Disk Recovery. Als 2. Partition dann das System und bei Bedarf noch weitere für Daten oder andere Betriebsysteme. Ab der dritten Partition müssen diese jedaoch als logische Partitionen und nicht Primärpartition angelegt werden.

    Der Einbau ging problemlos, auch sofort vom BIOS erkannt, ich habe das ‘alte’ XP mitkopiert, eine ziemlich überladene, ca 6 Monate alte Installation, ideal zum vergleichen. Ausserdem im 2. Schritt dann nochmals das Recovery aufgespielt und die wichtigsten Treiber und Programme von Hand nachinstalliert.
    Dazu ein paar Grundsätzliche Anmerkungen zum Daten kopieren/installieren: Das Schreiben von grossen Datenmengen ist naturgemäss langsamer als das lesen, da ich von einer SSD eigentlich etwas ‘rasantes’ erwarte enttäuscht das erstmal ein bischen, aber solche Aktionen wie eine Installation ja eher selten. Ausserdem sieht man dann beim genauer Messen dass es eigentlich garnicht langsamer ist, mindestens gleichschnell, subjektiv eben.

    Hier die Samsung in einem reinen Zugriffstest im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten wie sich auch im Notebookbereich verwendet werden (5400 Umdrehungen), die Partition C liegt im vorderen Bereich, D im hinteren Bereich der SSD:

    So richtig nett allerdings der Schreibzugriff, hier wird zwar mit eher kleineren Dateien gemessen aber grade bei einem Betriebssystem werden sehr oft kleine Datenmengen geschrieben, gelesen sowieso:

    Das schöne an der Sache ist aber eigentlich dass der Atom-Chipsatz überhaupt so flotte Platten abkann, im BIOS oder sonstwo ist nirgends etwas von einer Umstellung des SATA-Modus zu finden, aber ja auch garnicht nötig! Zumindest bis 100M nicht.

    Die Verteilung der Lesegeschwindigkeit ist hier zu sehen, im Anfangsbereich ist diese speziellen SSD erheblich langsamer, aber auch immer noch schneller als eine herkömmliche 5400er-Festplatte:



    origam/mjs

    Thema: AspireOne, Getestetes, Nützliches, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Saubere Sache Das

    Mittwoch, 21. Januar 2009 21:16

    …so eine SSD, wir testen nun exzessiv ein bischen rum, verschiedene Systeme, und benutzen das inzwischen recht preisgünstige Dingelchen unter XP-SP3 und Windows 7 beta als Systemplatte.

    Vorweg: beim Schreiben sind die (erschwinglichen) MLC-Speicher mit 1/3 SATA2-Geschwindigkeit natürlich im Nachteil, beim Lesen werden sie allerdings sehr flott, ganz besonders die kaum messbaren Zugriffszeiten.
    Als Test dafür haben wir zum einen die Zeit vom Booten des Betriebssystems, vom Einschalten des PC bzw. vom Start des BS an bis zum verschwinden der Sanduhr auf dem Desktop gemessen. Das dürfte ein recht praxixnaher Test sein, beide BS wurden mit allen nötigen Treibern installiert, sonst aber noch keine Anwendung. Sinnvollerweise wird das nochmal wiederholt nachdem sich einige Anwendungen/Treiber angesammelt haben, das hat natürlich Einfluss auf die Boot-Dauer.

    Verwendet wird eine 64GB MLC-SSD von Transcend (TS64GSSD25S-M), Kostenpunkt ca 100€, also durchaus erschwinglich.
    Zum Testen einmal eine eee-Box 202, Vergleichsplatte die ursprünglich eingebaute Seagate “Momentus 5400″, 160GB (ST9160310AS).

    Als Testsysteme:
    -eine eeeBox B202, Atom 1,6GHz, 2GB RAM
    -ein Acer Aspire One A150 G3, Atom 1,6GHz, 1.5GB RAM
    -Acer Veriton M646, core2duo, 2,7Ghz, 4GB RAM

    Zuerst die eeeBox, dort ist die Festplatte am einfachsten zu wechseln:

    Installation XP 25 Minuten
    Bootzeit XP: 30Sekunden
    Shutdown XP: 15 Sekunden

    Installation W7: 45 Minuten
    Bootzeit W7: 40 Sekunden
    Shutdown W7: 10-20 Sekunden

    Man merkt also schon deutlich das langsamer geschrieben wird, die Bootzeit zeigt aber deutlich dass Lesezugriffe wirklich rasant sind!

    Hier mal ein reiner Festplattenbenchmark, der sagt natürlich nicht unbedinmgt was über die “gefühlte” Geschwindigkeit, aber doch beeindruckend:

    Lese- und Schreibzugriffe TS64GSSD25S-M

    Lese- und Schreibzugriffe TS64GSSD25S-M

    Der Vergleich mit anderen Festplattentypen ist leicht überholt, moderne SATA-Platten errieichen höhere Transferraten, aber darauf kommt es nicht unbedingt an.
    Beim Lesen kleiner Dateien (booten, etc) ist die Zugriffszeit wichtig, und die mit 0,64ms grandios (mehr als Faktor 10).
    Das spürt man auch deutlich bei der Arbeit, lediglich kopieren von grossen Dateien z.B. dauert länger als gewohnt.

    Werte für die beiden anderen Geräte folgen, wir wolen zuerstmal gründlich Anwendungen unter Windows 7 in der eeeBox testen.

    Ganz abgesehen von der Performance ist solch eine SSD natürlich für rauhen, mobilen Einsatz erste Wahl, keine beweglichen Teile mehr im mobilen Gerät, und grade die eeeBox bietet sich mit dem 12-Anschluss und optional Touchscreen geradezu zum Einbau im Auto oder Wohnmobil an.

    sm/mjs

    Links zum Thema:

  • Samsung 5mm SSD - 128GB im Praxis-Test (itGrl)
  • SSD-Benchmarks
  • SLC-Speicher im Vergleich
  • Thema: AspireOne, Nützliches, Windows, eee | Kommentare (2) | Autor: origam

    YaCeee

    Samstag, 17. Januar 2009 7:16

    Noch’n Versuchsballon…

    Dieses nette kleine eee-Kistchen von Asus läd grade dazu ein sich eine Suchmaschine ins Bücherregal zu stellen.

    Quelle: Heise-Online

    Quelle: Heise-Online

    12Volt Anschluss, USB für Tastatur/Festplatte/etc, aber 160gb eingebaut, reicht locker für 2 Betriebssysteme und grosse Anwenderpartition.
    Gibit-lan, wireless-n, sd-reader und Atom 1,6Ghz.
    Die taktet er aber variabel, also während ich das hier tippe pennt er die meiste Zeit, fürs öko-Gewissen.

    1GB RAM standard, da werden einige sagen, macht das Sinn?
    Ausprobieren!

    Kistchen erstmal hinten am Monitor befestigt, sehr praktisch über VEASA-Mount. Guckt nur noch die Wlan-Antenne neugierig hinten raus. Hören tut man das Ding sowieso nicht, absolut Schlafzimmertauglich, auch das Geblinke.

    So, und nu soll ja dieses ominöse Win7 so gut auf Atom-Systemen laufen, probieren wirs doch mal:

    Installiert ist es flott, ich lasse mal alle Voreinstellungen lediglich den Desktop verwandle ich in die “klassische” Ansicht, sieht dann aus wie ein XP-SP1, ohne Schnickschnack. Spart auch gleich mal 100MB Arbeitsspeicher, nur noch knapp 400MB. Nett!

    Schmeissen wir einfach mal Java drauf, installiert klaglos, der YaCy Installer ebenfalls, und Start mal mit Voreinstellung.
    Nun der erste Fallstrick, wohl noch ein Bug: Änderungen an der Firewall, macht Java auf Nachfrage automatisch, werden erst nach Neustart aktiv, ohne dass gewarnt wird. Das natürlich blöde und wird sich sicher auch noch ändern, aber wozu gibts beta-Tests…

    Also Neustart nach der Installation.

    Jetzt legt es los, habe mal mit Standardeinstellungen crawlen lassen, um die 50-100 Seiten pro Minute, das ist akzeptabel und für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend.
    Arbeiten kann ich nebenher noch flüssig, obwohl der arme kleine Atom am Anschlag arbeitet, ich habe mal einen Screenshot gemacht, quick&dirty mit dem Handy:

    Dass man bei solchen Werten noch flüssig arbeiten kann ist erstaunlich.
    Hut ab YaCy und Microsoft!

    (Den “search-indexer’ muss ich noch rausschmeissen, sehe ich grade, das ist ein Dienst von MS der für die windows-interne suche indexiert, das scheint standardmässig der Fall zu sein, bremst uns nur aus…)

    Allerdings sehe ich das Anwendungsgebiet eh in dedizierten Peers, eben im Wohnzimmer zum Medien indexieren oder sogar am Bahnhof als info-Terminal, …
    Da gibts echt genug Einsatzzwecke, ein LCD, Touchscreen und hinten das Kistchen rangeschraubt, WLAN, UMTS oder Bluetooth, ferdisch!

    Nu mal sehen wie das vor sich hinwerkelt, gerade auch für Win7 ein guter Test. Vielleicht krieg ich paar Lizenzen für umme wenn genug Bugs gefunden :-D
    Ich beobachte auf jedenfall Fall, das Ding klebt so unauffällig hinter meinem Bildschirm dass ichs garnicht mehr wahrnehme.

    Der Staub ist nur eingebildet!

    Der Staub ist nur eingebildet!

    Interessantes Thema, auch um nur z.b. die Wohnzimmer-Medienvielfalt zu indexieren.

    mjs, tbc…

    Thema: Nützliches, Windows, YaCy, eee | Kommentare (0) | Autor: mjs