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Tag-Archiv für » Samsung «

Micro-SATA vs. SATA

Montag, 30. März 2009 14:32

Mittlerweile gibt es immer mehr Festplatten mit der neuen Micro-SATA Schnittstelle, das ist nichts anderes als herkömmliches SATA nur in der Bauform kleiner, um z.B. auch auf SSDs mit nur 5mm Bauhöhe zu passen. Ausserdem wird nur noch 5Volt Betriebsspannung geliefert. Der Datenteil ist wie bei SATA auch 7-polig ausgehführt, hier passen auch herkömmliche Datenkabenl oder Buchsen. Der Stromanschluss ist dagegen anders gestaltet, hierfür gibt es bereits fertige Adapter:

Platten, Adapter und Anschluss

Platten, Adapter und Anschluss

Oben ist eine bereits zerlegte Version zu sehen, diese wird für die Direktmontage an einer SATA-Platinenbuchse benötigt, möchte man nur Kabel anschluissen kann man den vergossenen Adapter nehmen.

Hier ist der zerlegte Adapter mit SSD im Aspire One eingebaut zu sehen:

Auch nach der Montage bleibt noch genügend Platz für zirkulierende Luft oder weitere Einbauten:

Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor: mjs

Samsung MMCQE28GFMUP im Praxistest

Donnerstag, 26. März 2009 23:07

Diese sehr kompakte micro-SATA SSD mit 128GB Kapazität ist mittlerweile erschwinglich und bietet sich für den Einsatz in Netbooks geradezu an.
Hier habe ich ja gezeigt wie man sie per SATA-Adapter in einen Acer Aspire One A150 einbaut, weiterhin wird sie in einem Büro-PC (Acer Veriton M464) als Systemplatte verwendet.

Der Einfachheit halber habe ich einfach die alte Festplatte (120GB) per Image auf die SSD kopiert, dazu kann man sie einfach mit einem SATA-USB Adapter and den Kleinen anschliessen und mit Norton Ghost, Acronis Disk-Director oder ähnlichen Programmen ‘klonen’.
So hat man auch eine direkt vergleichbare Installation, möchte man das Betriebssystem nbeu aufspielen muss man bei Acer aber aufpassen und unbedingt auch die Recovery Partition auf die neue Platte übertragen! Diese sollte am Anfang der Festplatte positioniert sein, dort bei SSDs meist eh am langsamsten, und als nicht-aktive Primärpartition gekennzeichnet sein. Dort sind dann auch alle Treiber mitinstalliert man startet dann bei Bedarf ein ganz normales Disk-to-Disk Recovery. Als 2. Partition dann das System und bei Bedarf noch weitere für Daten oder andere Betriebsysteme. Ab der dritten Partition müssen diese jedaoch als logische Partitionen und nicht Primärpartition angelegt werden.

Der Einbau ging problemlos, auch sofort vom BIOS erkannt, ich habe das ‘alte’ XP mitkopiert, eine ziemlich überladene, ca 6 Monate alte Installation, ideal zum vergleichen. Ausserdem im 2. Schritt dann nochmals das Recovery aufgespielt und die wichtigsten Treiber und Programme von Hand nachinstalliert.
Dazu ein paar Grundsätzliche Anmerkungen zum Daten kopieren/installieren: Das Schreiben von grossen Datenmengen ist naturgemäss langsamer als das lesen, da ich von einer SSD eigentlich etwas ‘rasantes’ erwarte enttäuscht das erstmal ein bischen, aber solche Aktionen wie eine Installation ja eher selten. Ausserdem sieht man dann beim genauer Messen dass es eigentlich garnicht langsamer ist, mindestens gleichschnell, subjektiv eben.

Hier die Samsung in einem reinen Zugriffstest im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten wie sich auch im Notebookbereich verwendet werden (5400 Umdrehungen), die Partition C liegt im vorderen Bereich, D im hinteren Bereich der SSD:

So richtig nett allerdings der Schreibzugriff, hier wird zwar mit eher kleineren Dateien gemessen aber grade bei einem Betriebssystem werden sehr oft kleine Datenmengen geschrieben, gelesen sowieso:

Das schöne an der Sache ist aber eigentlich dass der Atom-Chipsatz überhaupt so flotte Platten abkann, im BIOS oder sonstwo ist nirgends etwas von einer Umstellung des SATA-Modus zu finden, aber ja auch garnicht nötig! Zumindest bis 100M nicht.

Die Verteilung der Lesegeschwindigkeit ist hier zu sehen, im Anfangsbereich ist diese speziellen SSD erheblich langsamer, aber auch immer noch schneller als eine herkömmliche 5400er-Festplatte:



origam/mjs

Thema: AspireOne, Getestetes, Nützliches, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

Aspire One mit SSD

Dienstag, 10. März 2009 10:08

Ausführliche Bildserie vom Einbau einer Samsung SSD in den Acer Aspire One.

mjs

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: mjs

Aspire One meets Samsung SSD

Dienstag, 10. März 2009 10:00

Den armen kleinen One hab ich ja schon oft genug als Versuchsobjekt missbraucht , nun soll er mal vorerst seine Ruhe bekommen, vorher aber noch die feine Samsung 128GB-SSD reingepfriemelt.
Und das ist leider garnicht so einfach, der Teufel mal wieder im Detail:

Die SSD ist zwar kleiner und flacher als eine 2,5″ Festplatte hat aber einen Micro-SATA Anschluss, man kann sie also nicht direkt an den SATA-Port des Mainboard anstecken.
Dazu gibts natürlich auch Adapter steckt man den an die kleine Samsung dann passt sie immer noch in den für die 2,5″ vorgesehenen Platz.
Aber: der blöde Adapter den ich habe, und habe lange gesucht, scheint momentan der einzige zu sein, nun der ist zu dick. Er passt also nicht mechanisch auf eine SATA-Buchse die fest auf die Platine aufgelötet ist. Der Stecker passt, aber die Höhe stimmt nicht!

Samsung SSD Externen

Samsung SSD Extern


Hier ist sie zur Varanschaulichung in einem exterenen USB-Gehäuse montiert, man sieht dass der Adapter unten höher ist als die Buchse von der Platine entfernt, im bild geht das nur weil die Platine direkt an der Busche aufhört.
Das ist beim Aspire One 150 aber anders.
SATA-Anschluss

SATA-Anschluss


Also mal den Adapter unter die Lupe nehmen, es ist momentan wirklich der einzige in der Art erhältliche.
Einmal Stecker und einmal Buchse, in Kunststoff vergossen, so sieht er von aussen aus. Also mal reingucken! Scharfes Messer und vorsichtig am grösseren SATA-Anschluss anfangen das Gummi aufzuschneiden. Hat man den ‘Deckel’ sehr vorsichtig entfernt sieht man eine kleine Platine die beide Stecker verbindet, das sieht schon mal sehr gut aus!
Platten, Adapter und Anschluss

Platten, Adapter und Anschluss

Das untere Stück Plastikgehäuse ist nicht im Weg, also der Stabilität halber dranlassen, ist schon eine wackelige Angelegenheit aber die SSD soll ja später auch noch fixiert werden.
Jetzt noch eine kleine Tücke, die Platine ist noch an 3 Stellen herkömmlich gelötet, dh.es stehen verlötete Drähte ca 1mm heraus, die wären im weg und nebenbei eine nette Kurzschlussgefahr.

Adapter mit Überständen

Adapter mit Überständen


Also (Nagel)Feile herbeigezaubert und vorsichtig abfeilen, die Platine ist nicht sehr empfindlich, die paar Kratzer nicht wild, man muss nur aufpassen dass man beim Feilen die Stecker nicht abbricht.
Überstände abfeilen

Überstände abfeilen


Hier nun der Adapter (umgedreht) neben der Einbaustelle.
Adapter und Anschluss

Adapter und Anschluss


Daran kann nun die Platte angesteckt werden und wäre so betriebsfähig.
SSD im Aspire One

SSD im Aspire One


Da es aber um einen Netbook geht wäre das ziemlich fahrlässig, also versuchen wir das gute Stück noch zu fixieren.
SSD im Einbaurahmen

SSD im Einbaurahmen


Mechanisch passt der vorhandene 2,5″ Einbaurahmen, ich habe die SSD mit klettband fixiert, doppelseitiges Klebeband sicher auch möglich. Bevor der Deckel aufgesetzt wird die oberseite noch mit einem gut isolierenden Material ausstopfen, bei mir ebenfalls Klettband, 2 Lagen.
Einbaurahmen mit SSD eingebaut

Einbaurahmen mit SSD eingebaut


Dann wieder den gelochten Deckel aufsetzen, die ganze Bastelei ist nun ca 3mm länger, bei mir passt das aber genau ins Gehäuse. Im Notfall den Rahmen weglassen und die SSD direkt im Gehäuse fixieren. Ich habe die zwei Schraublöcher am Deckel etwas versetzt, erkennt man hier ganz gut:
Rahmen muss angepasst werden

Rahmen muss angepasst werden

Alternativer Einbau ohne Einbaurahmen

Ein Bekannter hat einen anderen Vorschlag zum Umbau gemacht den ich auch gleich umgesetzt habe, so ist der Einbau einfacher, die mechainische Verbindung stabiler und auch mehr Platz im Gehäuse für zusätzliche Umbauten wie z.B. intergrierte Bluetooth-Schnittstelle.

Dazu muss einfach nur eine kleine Kerbe in eine der Befestigung für die Gehäuseschrauben gefeilt werden, am einfachsten mit einer kleinen Schlüsselfeile:

Kerbe ca. 5mm unterhalb

Kerbe ca. 5mm unterhalb


Jetz kann die SSD einfach aufgesteckt, in der geeilten Kerbe angesetzt und zusammen mit der Hauptplatine ins Gehäuse eingesetzt werden. Wenn die kerbe ca 2mm tief und sich 5mm unterhalb befindet passen beide Platinen genau. Auf diese Art und Weise ist ein guter Luftstrom gewährleistet und es wird zusätzlicher Platz für Umbauten frei.
SSD in Kerbe eingesetzt

SSD in Kerbe eingesetzt


Die kleine IO-Platine hat festgeschgraubt genügend Abstand zur SSD sodass keien Isolierung nötig ist. Die SSD-Platine lässt sich zwar mit der Hand leicht bewegen, ist aber so gut verkeilt dass keine weitere Schraubverbindung nötig ist.

Hauptpatine mit SSD

Hauptpatine mit SSD

Jetzt können wir das Gerätchen wieder zusammenschrauben, und die beiden Konkurrenten mal vergleichen. Bin selber mal gespannt!

Transcend TS64GSSD25S-M im A150

Diese Platte ist sehr einfach einzubauen, einfach anstecken, ist von den Abmessungen her völlig baugleich nur etwas weniger Gewicht. Auch preisgünstiger als die Samsung, allerdings langsamer! ca 2/3 Geschwindigkeit im Vergleich, aber immer noch sehr flott! Preisbewusste Bastler mal drüber nachdenken, 64GB reichen eigentlich für so ein Gerät, Kostenpunkt um die 50€.

Samsung und Transcend

Samsung und Transcend





Man sollte natürlich noch den kleinen Original Einbaurahmen montieren, um die SSD festschrauben zu können. Hier zur besseren Ansicht ohne.


Galerie

Hier alle Bilder von den Umbau am Acer Aspire One A150 / ZG5.

mjs

Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes | Kommentare (4) | Autor: mjs

Samsung 5mm MLC-SSD

Donnerstag, 5. Februar 2009 15:11

Ein feines Stück Technik, MMCQE28GFMUP genannt, eine wirklich winzige Solid-State Festplatte von Samsung mit micro-SATA Anschluss.


Habe ein 128GB-Exemplar bekommen, Importware, der einzige Lieferant in Deutschland wollte stolze 600€, das dann die Sache wirklich nicht Wert, zumal es sich ja um den langsameren MLC-Speicher handelt. Aber für einen flotten Netbook durchaus ausreichend und 128GB ebenso, mehr als ausreichend.
Ebay hatte da allerdings mal wieder ein Schnäppchen parat und der Test wohl gut 200€ wert, jedenfalls vorhin Postmann, aber nur einmal geklingelt.
Kleines Update: Das Dingelchen ist im moment (Feb.09) noch erhältlich, für eben diese leckeren ca. 200€, bei Interesse kurze Nachricht (mistress a t itgrl d o t de).

Gut, nehmen wir halt den armen AspireOne, Kummer gewohnt und gucken mal wieder nach seinen Innereien, wenn mein Internist das nur auch so gründlich handhaben würde.
Werkelt ja grade eine 64GB-SSD von Transcend vor sich hin, die allerdings im herkömmlichen 2 1/2″ Format, also sollte der Winzling auch mit Adapter locker reinpassen.
Adapter das Stichwort, bei einer so kleinen Disk wie dieser Samsung ist naturgemäss nicht genug Platz für einen herkömmlichen SATA-Anschluss also hat man micro-SATA gezaubert, das gleiche, nur eben kleiner.
Mit so einem Adapter (s.u.) kann man den Winzling an jedem SATA-Controller betreiben, was ich auch gleich für einen kleinen Geschwindigkeitstest und vor allem “klonen” der gerade eingebauten HD genutzt habe. Man muss ja nicht alles 5mal machen.

Das Datenblatt sieht jedenfalls nett aus: versprochen wird recht rasanter Lesezugriff, als Vergleich eine Bootzeit von 63s (HD) und 36s (SSD) sowie dreimal schnellerer zufälliger Zugriff. Habe ich zwar andere Erfahrungen aber mal abwarten, wäre ja nett! In nüchternen Zahlen: 90MB/s lesen und 70MB/s Schreibgeschwindigkeit.
Strombedarf wird mit 0.43W angegeben (Standby 0.2W), das wäre natürlich fantastisch im Vergleich zu 2W für eine mechanische Festplatte in dieser Grösse. Warum Samsung nur 10% Stromersparnis angibt enzieht sich nun meinem Verständnis, aber werden wir ja später eh im Praxistest sehen.

Gewicht 75 Gramm im Vergleich zu ca. 100 Gramm bei einer herkömmlichen Notebookfestplatte.


Nun hat sie erstmal ihren Weg gefunden, in einen Acer Veriton M464, nette Bürokiste mit Core2Duo und 4GB RAM und 64-bit Betriebssystem natürlich. Dafür habe ich mir erstmal Windows 7 ausgeguckt, das kann gleich mittesten.
Installation direkt auf die SSD ging erstaunlich flott, 12 Minuten bis zum Begrüssungsbildschirm, vorher hatte ich die Partition einfach von einer anderen, ebenfalls frischen Installation “geklont” konnte er mit konstant ca. 70MB/s schreiben. Flott!

Das arbeiten mit solch eine System, direkt auf SSD fühlt sich ungewohnt an, nicht langsamer, aber manchmal spürt man eine Art Ruckeln, gewöhnungsbedürftig aber mich störts nicht. Die Gesamtperformance ist gefühlt sehr gut, auf keinen Fall langsamer als mit herkömmlicher mechanischer Festplatte.
Die reine Bootzeit ca 30 Sekunden, geht flotter aber ich fahre eh fast nie komplett runter, STR oder Tiefschlaf auf der Platte dann gehts wirklich Ruckzuck aber auch mit herkömmlicher Festplatte.

Und man darf nicht vergessen: wir reden hier von 0,4W Stromverbrauch im Betrieb! Das ist sehr wenig im Vergleich und für Netbooks natürlich ideal. Auch von den Ausmassen und Robustheit her gesehen dürft der Winzling eigentlich überall reinpassen wo Sata-verfügbar. In diesem Desktop-PC ja nur eingebaut um bequem testen zu können und vor allem kein System als Bremse.

Diese reinen Benchmarks sagen imho recht wenig aus, was ich in Zahlen ausdrücken kann:
Die 90/70 MB/s werden erreicht, und das ist immerhin um einiges schneller als eine SATA-Platte die unter Windows mit Standardtreibern erreicht wird (ca. 30MB/s). Das ist mir richtig aufgefallen als ich Windows frisch installiert hatte und eben noch diese Standard MS-Treiber, da war dann plötzlich die alte Festplatte die Bremse!

Ich werde das noch eine Weile unter Dauerlast so weiterlaufen lassen, im Moment eine ganze YaCy-Installation mit ca. 50GB Umfang. Später dann Netbook wo sie sich auch häuslich niederlassen darf, 128GB genau richtige Grösse.

origam/luke/mjs

Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (4) | Autor: mjs