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LinuxTage und ITGrl

Montag, 15. März 2010 14:07

Erstmal zur Aufklärung für alle, die ebenso verwirrt sind wie die YaCy-Leute, die mich gestern am Stand besucht haben :) . Ich bin Monika und ich bin nicht das ITGrl. Sie hat das Blog begonnen und mehreren Leuten Schreibrechte darauf eingeräumt.

Bei der Unterhaltung hat sich herausgestellt, dass noch keiner von uns sie je gesehen hat, wir haben uns immer nur in Foren, Mails, Blogs, ICQ … mit ihr unterhalten. Vielleicht gibt es sie gar nicht? Vielleicht existiert sie nur virtuell? ;) Nun, ich bin relativ überzeugt, dass sie real ist, sonst wäre sie die erste KI, die den Turingtest besteht. Aber vielleicht muss ich mal einen Test ähnlich diesem oder noch besser den sehr viel schwierigeren Littlefoot-Test administrieren <g>.

Im Übrigen muss ich erwähnen, dass ich von meinem neuen YaCy-Kugelschreiber begeistert bin, er schreibt echt “smooth”.

Wie ging es nun in Chemnitz weiter? Die Folien für den ersten Vortrag hatte ich noch am Freitag im Zug fertig überarbeitet, eine text-reduzierte Version der Folien, die ich schon in den letzten beiden Jahren verwendet hatte, darüber, wie man von Windows auf Linux wechselt. Ich werde sowohl die Kurz- als auch die Langfassung an die CLT-Organisatoren mailen, sie werden sie dann im Vortragsprogramm verlinken. Er ist auch im Vortragsband (ISBN: 978-3-941003-10-1) enthalten. Wie man sein mit Bluetooth versehenes Netbook dazu bekommt, mit einer Wiimote zu kommunizieren, steht übrigens im uu-Wiki.

Für den Vortrag am Sonntag habe ich keine Folien angefertigt, sondern hatte nur meine Textdatei mit ca. 64 bis 100 Gründen, warum Linux toller ist als Windows, mitgenommen, die ich über die letzten zwei Jahre gesammelt hatte. Die Zeit während des Social Events am Sonnabend Abend und Sonntag den ganzen Tag über habe ich damit zugebracht, sie mittels kdissert in ein Mindmap umzuwandeln. Eine halbe Stunde vor Beginn war ich fertig. Der Vortrag kam erfreulich gut an :) . Da ich ihn vorher nie getestet habe, hatte ich keine Ahnung, wie lange ich brauchen würde – und bin natürlich mit der Zeit nicht ausgekommen. Ich muss nochmal nachsehen, ich glaube, ich habe ungefähr ⅔ der Gründe geschafft. Der Vortrag wurde auf Video aufgenommen (Schrecklassnach).

Eigentlich hatte ich nicht vor, das Mindmap online zu stellen. Es war ja nur so schnell zusammengeklopft und nicht besonders ansehnlich. Es sind keine Kommentare dran, so dass man nicht erraten kann, was etwa die Markierungen mit Sternen u.Ä. heißen sollen (der Stern bei Mahjongg bedeutet, dass das der wirkliche und wahrhaftige Grund dafür ist, dass meine Mutter Xubuntu benutzt). Außerdem habe ich irgendwann in der Mitte festgestellt, dass es wohl nicht das richtige Vorgehen ist, den jeweils nächsten Punkt als Kindknoten einzufügen – in der Baumansicht habe ich nun um die 70 Ebenen Tiefe erreicht. Darüber hinaus war kdissert nicht die optimale Wahl, da es inzwischen durch seinen Nachfolger Semantik abgelöst wurde. Beide sind im Ubuntu-Repository verfügbar (neben Freemind, Planfacile und Vym), ich habe rein zufällig eines davon ausgewählt. Jedenfalls haben allein nach dem Vortrag vier Leute nach dem Mindmap gefragt und ihn sich auf ihren USB-Stick kopiert, also werde ich es wohl doch ins Internet stellen, schön oder nicht.

Ein bisschen Ärger hat mir die Bildschirmauflösung zwischen Netbookbildschirm (1024×576) und Projektor (1024×768) gemacht. Trotz intensiven Studiums über xrandr kann ich den unteren Bildschirmbereich auf meinem Netbook nicht sehen: die scale-Option scheint dafür wie gemacht, aber danach war mein Bildschirm ganz schwarz; auch Experimente mit den Optionen für Framebuffer und Panning waren nur bedingt erfolgreich, der Bildschirmausschnitt folgte zwar der Maus, aber die Fensterbereiche wurden nicht neu gezeichnet. Deshalb bin ich bei meiner Teilansicht geblieben – für Präsentationen egal, aber wenn man etwas live im System zeigen will, ist Zugang zur Kontrollleiste manchmal doch ganz nützlich, insbesondere wenn man über eben diese spricht.

Viele Vorträge habe ich diesmal nicht gesehen, nur den von Lena Simon über Frauen und Freie Software. Sie war ja in den letzten Wochen viel in den Medien nach der Gründung der Piratinnen (28.02. 04.03. 10.03.).

Was gab es noch: Unser dritter Mann für den Kubuntustand konnte nicht kommen, weil seine Frau kurz vor der Entbindung stand. Am Sonntag Abend war es dann so weit – und wir konnten die Geburt live per Twitter und Twitpic verfolgen :) . Technik, die begeistert! (Nichts Übertriebenes, nur: jetzt geht es los, jetzt ist es da, das Foto des Neugeborenen im Arm der glücklichen Mutter.) Es ist ein Mädchen :) . Oder wie Lena Simon sagen würde – es ist ein Mensch 8) .

Kurz vor Schluss stand eine Frau vor unserem Stand und rief aus: “Oh ist der süüüß!” Ich dachte erst, sie meint den Plüschtux, aber der Ausruf bezog sich auf mein überaus knuffiges Netbook, ein rotes Lenovo Ideapad S10e, das man auf Cyberport.de sogar mit vorinstalliertem Linux kaufen kann. Leider ein recht veraltetes SuSE, das sich auch nicht leicht upgraden ließ, aber ich hab mir natürlich sowieso ein Kubuntu drauf gemacht, so dass es egal war. Ihr Mann/Freund, im Beastie-T-Shirt, hat dann überlegt, wie gut wohl ein Free BSD darauf laufen würde ;) .

Im Zug saß ich dann in einer Vierersitzgruppe, wo noch zwei Männer ihre Netbooks ausgepackt hatten (und damit die Steckdosen belegt, Mist) (der neben mir schaute anscheinend Männer, die auf Ziegen starren)  … und auf der anderen Seite saßen zwei Teenager, Geschwister, die ununterbrochen am Telefonieren und smsen waren, sowie eine Frau, die die ganze Zeit auf ihrem Tablet herumtippte (und irgendwann das Mädchen ihr gegenüber anmachte, sie solle doch zum Telefonieren “raus” gehen, dabei waren wir nicht in einer Ruhezone). Da macht sich ein neuer Überwachungswahn bemerkbar, die 13-Jährige erzählte, ihr Freund ruft ständig an, ob sie auch ja nicht mit Jungen unterwegs wäre, und wenn sie gerade telefoniert, wenn er anruft, ist er hinterher misstrauisch, mit wem sie wohl telefoniert haben könnte. Schöne neue Welt.

Monika.

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Monika

Über dieses Blog

Samstag, 27. Dezember 2008 15:52

Technik benutzbar machen, dann kann es auch Spass machen sich damit zu befassen. Nicht umgekehrt erst an Problemen verzweifeln und dann die Lust verlieren sondern einfach mal bischen experimentieren und andere fragen. So schwer ist das doch nicht, zu fragen. Man kann auch fragen indem man einfach sagt was man weiss und aber dazusagt was man nicht weiss! Das liest dann vielleicht jemand der es weiss, dafür aber anders nicht und zusammen weiss man dann um eigenes mehr.

Das ist Sharing, nicht nur Software, MP3s oder Filmchen tauschen.
Wissen kann man auch prima tauschen!
Und es somit, ganz ohne Geld, als Währung benutzen.
Gewinnbringend nutzen, um mehr zu wissen.

itgrl ist nicht das Werk einer einzelnen Person, im Prinzip kann jeder hier mitarbeiten oder einfach Kommentare hintelassen. Wir möchten die ständig immer gleichen Problemchen etc. nicht immer nur auf ein Zettelchen notieren das nach 2 Monaten natürlich neu recherchiert werden mag, zum anderen aber auch Leute die denke sie haben was zu sagen die Möglichkeit dazu geben. Was das genau ist dann relativ unwichtig, es geht hier nicht nur um Technik, einfach mal stöbern.

Sowas wie einen “Anspruch” an die Inhalte hier mag zumindest ich allerdings schon stellen: Es ist natürlich definitiv alles geschriebene hier rein subjektiv, soll es auch sein, aber trotzdem bitte fair bleiben. Auch wenn mich der 3. Hotline-Mitarbeiter zur Weissglut treibt muss halt die Tischkante leiden aber werde meine Gedanken in dem Moment sicher nicht ungefiltert zu Papier bringen, sowas mag zwar dem Frustabbau dienlich sein, dem Fall konkret oder der Allgemeinheit nutzen Flüche aber recht wenig.
Die Allgemeinheit ist ja mit am wichtigsten: “Sharing is the currency of communities”
Bitte rot einrahmen und an jede verfügbare Wand kleistern, sharen eben!

Und bitte ein wenig “Netiquette”, ich denke man muss nicht unbedingt Regeln aufstellen um persönliche Streitereien oder strafrechtlich Bedenkliches zu vermeiden.

Natürlich gibts verschiedene “WasDarfIch”-Stufen: Ich z.B darf alles, hehe, ein sogenannter “Autor” kann Artikel schreiben und seine Eigenen auch ändern oder löschen. Bischen höhergepoppt hat sich die Redakteurin, die kann auch Änderungen an Artikeln von anderen vornehmen, am Layout und Umfang des ganzen Blogs jedoch nicht.

Bleibt noch der normale Besucher, Kommentare können jederzeit auch ohne Anmeldung geschrieben werden, nur eine gültige Email-Adresse muss angegeben werden.
Wenn du zum ersten Mal einen Kommentar hier schreibst muss dieser erst freigeschaltet werden, auf die Art und Weise hoffen wir Spam eindämmen zu können. Ab dem zweiten Kommentar aber jederzeit ohne Freischaltung, bis Mist gebaut wird natürlich ;-)

Du kannst dieses Blog also auch gerne für deine eigenen “Merkzettel” verwenden, einfach hier schreiben anstatt Zuhause auf irgendnen Zettel. So haben auch andere problemgeplagte Anwender Nutzen von deinem Kampf mit irgendwelcher Zickensoft- oder Hardware.
Oder einfach mal Frust ablassen, tut auch gut ^^

Wer ist eigentlich wir? Ein paar Leute aus den Bereichen IT und Medien die eines gemeinsam haben: Es satt jede Information immer wieder umständlich suchen zu müssen.
Bunt gemischt also, und das soll auch so bleiben. Wen der bunte Mix stört muss es ja nicht lesen! ^^

Verantworlich für die Technik ist Steffen und meine Wenigkeit, erreichen kannst du uns unter:

Verantwortlich für die Inhalte ist jeder Autor selbst, email-Adresse wird protokolliert aber nicht öffentlich gemacht.

Wir speichern keinerlei IP-Adressen oder andere Zugangsprotokolle, lediglich im sog. Server-Log ist über einen Zeitraum von 7 Tagen eine Kontrolle der Seitenaufrufe möglich, dies veranlasst allerdings unser Provider und wir haben keinen Einfluss hierauf.

Suchanfragen die über die YaCy-Websuche getätigt werden sind nicht protokollierbar, auch werden keine Suchworte im Klartext übertragen, die Strecke zwischen deinem Browser und der Such-Seite (https://search.itgrl.com) ist SSL-verschlüsselt, Zertifikat muss momentan noch als Ausnahme behandelt werden, oder du benutzt: https://sslsites.de/search.itgrl.com
Der einzige Ansatzpunkt, um Suchanfragen einer IP zuordnen zu können, wäre die Strecke itgrl.com zum jeweiligen YaCy-Peer, da hängt dann aber unsere IP dran, also auch wieder nicht (ohne weiteres) nachverfolgbar.

Ein grosses Dankeschön geht noch an Markus, der dieses Layout gezaubert hat! Mehr Infos zu seinen Avenue-Themes findest du hier.

Ein weiteres Dankeschön an Orbiter, er hat mich durch einen Beitrag über soziale Netzwerke auf den kleinen Leitsatz dieser Seite geschubst: “Sharing is the community currency of social networks”.
Ich finde, wie er, dass dies perfekt in einem Satz ausdrückt wie solche Netzwerke überhaupt funktionieren, ohne “Gebühren”. Habe den ein bischen vereinfacht, so gefällt mir die Formulierung besser ,aber trotzdem frech ‘geshared’.

Das Bild im Logo zeigt einen Asus eee-701, kurz bevor die Hauptplatine ganz herausgenommen wurde, passt imho ganz gut zum allgemeinen Thema: “Alles erstmal gründlich auseinander nehmen, dann die Lage analysieren und dokumentieren”.
Eigentlich kann man das auf alle Themen von Technik über politische Meinung bis hin zum Kochrezept anwenden, eben der “content” hier.

Zum Content also den Inhalten noch kurz erwähnt: Unter dieser Lizenz sind alle Inhalte dieses Blogs frei weiterverwendbar, wir gehen davon aus dass von uns verwendete/verlinke Inhalte das auch sind, wenn jemand etwas gegen die Veröffentlichung seiner Inhalte einzuwenden hat, oder sonstige, nicht öffentliche Kommentare abgeben möchte, bitte eine kurze Nachricht an die oben erwähnte Email-Adresse.


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Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: mjs