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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fur notwendig, sie davor zu schutzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnotige Angstzustande bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsuchtigen Politikern schutzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so konnen Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Tag-Archiv für » Howto «

36 Grad und es wird heisser…

Freitag, 24. Juli 2009 5:59

Beinahe 36, es fühlt sich zumindest so an und definitiv warm genug!

Warum bei dem tollen Wetter eigentlich im Keller hocken und Elektronik zerlegen, beziehungsweise versuchen sie wieder funktionsfähig zusammen zu setzen?
Ich wäre dafür erstmal ein hübsches aber ausgedientes Tshirt zu zerlegen, mit genau so viel Sorgfalt wieder zusammenzubauen, anzuziehen und dann draussen an der frischen Luft Elektronik zerlegen.




Cool!

Da stellt sich natürlich sofort die Frage nach einer Anwendung für dieses nette Framework, spontan fällt mir dazu dieses offene Projekt ein:


quelle: modepilot.de

Jetzt noch mein Lieblingsshirt in Kontrastfarbe nachkaufen, schnippschnapp, und ab an die Côte d’Azur! Gut, Baggersee am Rhein tuts auch, oder mein schönes neues Gärtchen. Dann auch gerne, evelike, beim Äpfel pflücken, was ich mit der 200-Euro Version aus der Boutique um die Ecke garantiert nicht machen würde.

mjs

Thema: Getestetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

reconnect.bat für KabelBW/Arris und USB-Steckdose

Sonntag, 5. April 2009 4:30

Mit Hilfe einer per USB schaltbaren Steckdose wie der SiS-PMS oder ähnlicher Geräte kann man störrische Geräte wie das Arris Kabelmodem TM602b oder TM502 ganz einfach dadurch zum booten überreden das man es kurz aus- und wieder einschalten lässt.

msis-PMS mit Kabelmodem Arris TM602b

msis-PMS mit Kabelmodem Arris TM602b


Hard-Reset per Holzhammer aber anders geht das bei diesen Geräten nicht, ein möglicher Soft-Reset ist zumindest bei KabelBW unterbunden. Nötig wird so etwas z.b. bei einem IP-Change und das Modem räumlich entfernt, dafür müsste man dann nämlich dort hin laufen und den Netzstecker kurz ziehen, nicht sehr praktisch. So eine USB-Steckdose ist ab 15 Euro im Handel zu haben, wirklich keine nennenswerte Investition.

Dazu nimmt man nun eine ‘reconnect’ Batchdatei die für ein ein anderes Modem geschrieben wurde und erledigt den nötigen Modem-Neustart per USB-Steckdose, das könnte so aussehen:

echo 1. Neustart des Kabelmodem
pm.exe -off -PMS Keller -Arris
ping localhost -n 1 >nul
pm.exe -on -PMS Keller -Arris
ping localhost -n 11 >nul
echo 2. LAN-Verbindung wird deaktiviert (Nur ein Beispiel siehe link oben!)
devcon disable "PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01" >nul
ping localhost -n 6 >nul
echo 3. MAC Adresse der Netzwerkkarte wird ge„ndert
MacMakeUp.exe set 8 001D7D9F%time:~6,2%%time:~3,2%
ping localhost -n 6 >nul
echo 4. LAN-Verbindung wird aktiviert (Nur ein Beispiel sie link oben!)
devcon enable "PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01" >nul
ping localhost -n 6 >nul
exit

Die 2 Zeilen zum aktivieren oder deaktivieren der Netzwerkarte sind nötig damit die MAC-Adresse geändert werden kann. Diese Änderung wiederum ist nötig um von Provider eine neue IP-Adresse zu erhalten. Eine Anleitung wie man diese Zeilen für seine Netzwerkarte anpasst auch im anderen Artikel zu finden.

pm.exe schaltet hier im Beispiel die Steckdose mit dem Namen “Arris” an der Steckdosenleiste “Keller” aus und kurz danach wieder an.
Es gibt auch sehr günstige (ab 5 Euro) Steckdosenleisten wie die GLOBE aus Dänemark die einfach nur ausschalten wenn am USB-Port keine Spannung anliegt, auch die sind verwendbar. Dazu verwendet man dann entweder den PC und programmiert hardwarenah eine USB-Schnittstelle, oder aber einfacher einen Router mit unbenutztem USB-Port unter openWRT und schaltet bei Bedarf den Port ein oder aus. Die Frage ist allerdings ob sich der Aufwand für 10 Euro Ersparnis gegenübner der “richtigen” USB-Steckdose lohnt. Ich finde nicht.

Viel Spass beim IPs jagen ;-)
origam/mjs

Thema: DVR / SAT / Kabel, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (1) | Autor: origam

Ubuntu für den Acer Aspire One (CD,Stick,PXE)

Freitag, 3. April 2009 16:58

Es gibt verschiedene Wege Ubuntu auf dem One zu installieren:

- Von externem CD-Laufwerk und Live-CD
- Vom bootfähigen Stick mit Live-Version
- Komplett über Netz (per PXE)

Die ersten beiden Methoden sind recht einfach:

Externes CD anschliessen natürlich, sonst gehts nicht, aber dann einfach booten und mit F12 das CD-Laufwärk als Bootgerät auswählen.

Der Stick klein wenig komplizierter, aber einmal gemacht natürlich wiederverwend- und ausleihbar, hier der Artikel auf ubuntu-eee.com, gilt aber genauso auch für den Aspire One.

Die letzte Variante finde ich interessant und auch gleich mal ausprobiert. Für den One bietet sich der Netbook-Remix an, dazu gibts ebenfalls ein kleines Howto. Danke an Markus für den Hinweis!

Nur wie kann ich nun so eine PXE-Installation durchführen wenn ich keinen eigenen DHCP-Server bzw. nur einen Router habe der das übernimmt? Dafür gibts unter Linux jede Menge Möglichkeiten, einfach nach PXE-Server suchen, unter Windows allerdings nicht so viel frei erhältliches, es existiert aber tftpd32, eine open-source Version für Windows-Rechner. Die selbstinstallierende exe-version ist am bequemsten durchzuführen. Tipps und Hilfestellung ist sind im englischen Forum zu finden.

Jetzt muss man den tftpd-Server nur noch auf einem beliebigen Windows-PC im lokalen Netz starten, die nötigen Bootinfos zur Verfügung stellen. Das bedeutet ich sage dem zu bootenden PC wo im Internet er sich die Installationsdaten holen kann, eben fast das selbe wie von Festplatte oder CD, nur dass diese sich nun entfernt zu sonnen pflegen, und nicht im heimischen CD-Regal.
Mit dem Aufrufen werden gleichmal drei Dienste gestartet: TFTP, DHCP (listen) und Syslog.
Nun dem TFTPD Server noch sagen wo unsere Boot-Images liegen, dafür ein beliebiges Verzeichnis wählen oder anlegen. Dort die (Ubuntu) Bootimages abblegen, die da wären:

i386:
8.10 Intrepid Ibex
8.04 Hardy Heron (LTS)
7.10 Gutsy Gibbon
6.06 Dapper Drake (LTS)

amd64:
8.10 Intrepid Ibex
8.04 Hardy Heron (LTS)
7.10 Gutsy Gibbon
6.06 Dapper Drake (LTS)

Das jeweilige Archiv mit WinRAR ins TFTPD-Verzeichenis entpacken.

Jetzt noch die Adresse des DHCP-Servers (unser Windows-PC) bekanntgeben und los gehts, beim Aspire One dazu auch F12 beim Booten und Network-Boot auswählen. Die eingebaute Netzwerkkarte erkennt nun über den DHCP-Server wo das Boot-Image liegt und startet damit. Der Rest ist dann eine normale Ubuntu-Netzinstallation.
mjs

Thema: AspireOne, Gelesenes, Nützliches, Ubuntu, eee | Kommentare (0) | Autor: mjs

Anleitungen

Montag, 23. März 2009 8:58

SSD in Kerbe eingesetzt

SSD in Kerbe eingesetzt



Eben nicht nur Bilder sondern auch bissl was geschreiben dazu, sehr gerne zum Mitmachen!
Eigene Projeke, oder Anleitungen mit unsren Fotos, jeder hat andre Problemchen und zusammengetragen löst man sie einfacher ;-)

Aspire One A150

  • Einbauanleitung: Samsung SSD per micro-SATA in den Aspire One
  • Aspire One: interne ungenutzte USB-Ports
  • Aspire One A150 komplett zerlegt (RAM und Festplatte wechseln / erweitern)
  • Aspire One A150 Erweiterungsmöglichkeiten
  • Acer Treiber für Windows und Linux
  • Ubuntu auf dem Aspire One

  • ‘Reanimation’ das Aspire One wenn das Bios ‘tot’ oder die Festplatte gesperrt ist (aka: Bios Bug, Bildschirm schwarz)

    eeeBox

  • eee-Box: Plastikgehäuse öffnen
  • eeeBox, RAM und Festplatte wechseln / erweitern

    eeeTop

    eeeTop zerlegen, RAM / Festplatte tauschen / erweitern

    eee 701

    Zerlegen des eee-PC (701)

    Verschiedenes:

  • Wlan-router als Slimline Einschub
  • Micro-SATA mit SATA-Anschluss verbinden
  • Ubuntu Intrepid Live-USB-Stick unter Windows erstellen
  • Free-DOS USB-Bootstick, zum BIOS flashen und vieles mehr

    mjs/origam

  • Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Aspire One mit SSD

    Dienstag, 10. März 2009 10:08

    Ausführliche Bildserie vom Einbau einer Samsung SSD in den Acer Aspire One.

    mjs

    Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: mjs

    Aspire One meets Samsung SSD

    Dienstag, 10. März 2009 10:00

    Den armen kleinen One hab ich ja schon oft genug als Versuchsobjekt missbraucht , nun soll er mal vorerst seine Ruhe bekommen, vorher aber noch die feine Samsung 128GB-SSD reingepfriemelt.
    Und das ist leider garnicht so einfach, der Teufel mal wieder im Detail:

    Die SSD ist zwar kleiner und flacher als eine 2,5″ Festplatte hat aber einen Micro-SATA Anschluss, man kann sie also nicht direkt an den SATA-Port des Mainboard anstecken.
    Dazu gibts natürlich auch Adapter steckt man den an die kleine Samsung dann passt sie immer noch in den für die 2,5″ vorgesehenen Platz.
    Aber: der blöde Adapter den ich habe, und habe lange gesucht, scheint momentan der einzige zu sein, nun der ist zu dick. Er passt also nicht mechanisch auf eine SATA-Buchse die fest auf die Platine aufgelötet ist. Der Stecker passt, aber die Höhe stimmt nicht!

    Samsung SSD Externen

    Samsung SSD Extern


    Hier ist sie zur Varanschaulichung in einem exterenen USB-Gehäuse montiert, man sieht dass der Adapter unten höher ist als die Buchse von der Platine entfernt, im bild geht das nur weil die Platine direkt an der Busche aufhört.
    Das ist beim Aspire One 150 aber anders.
    SATA-Anschluss

    SATA-Anschluss


    Also mal den Adapter unter die Lupe nehmen, es ist momentan wirklich der einzige in der Art erhältliche.
    Einmal Stecker und einmal Buchse, in Kunststoff vergossen, so sieht er von aussen aus. Also mal reingucken! Scharfes Messer und vorsichtig am grösseren SATA-Anschluss anfangen das Gummi aufzuschneiden. Hat man den ‘Deckel’ sehr vorsichtig entfernt sieht man eine kleine Platine die beide Stecker verbindet, das sieht schon mal sehr gut aus!
    Platten, Adapter und Anschluss

    Platten, Adapter und Anschluss

    Das untere Stück Plastikgehäuse ist nicht im Weg, also der Stabilität halber dranlassen, ist schon eine wackelige Angelegenheit aber die SSD soll ja später auch noch fixiert werden.
    Jetzt noch eine kleine Tücke, die Platine ist noch an 3 Stellen herkömmlich gelötet, dh.es stehen verlötete Drähte ca 1mm heraus, die wären im weg und nebenbei eine nette Kurzschlussgefahr.

    Adapter mit Überständen

    Adapter mit Überständen


    Also (Nagel)Feile herbeigezaubert und vorsichtig abfeilen, die Platine ist nicht sehr empfindlich, die paar Kratzer nicht wild, man muss nur aufpassen dass man beim Feilen die Stecker nicht abbricht.
    Überstände abfeilen

    Überstände abfeilen


    Hier nun der Adapter (umgedreht) neben der Einbaustelle.
    Adapter und Anschluss

    Adapter und Anschluss


    Daran kann nun die Platte angesteckt werden und wäre so betriebsfähig.
    SSD im Aspire One

    SSD im Aspire One


    Da es aber um einen Netbook geht wäre das ziemlich fahrlässig, also versuchen wir das gute Stück noch zu fixieren.
    SSD im Einbaurahmen

    SSD im Einbaurahmen


    Mechanisch passt der vorhandene 2,5″ Einbaurahmen, ich habe die SSD mit klettband fixiert, doppelseitiges Klebeband sicher auch möglich. Bevor der Deckel aufgesetzt wird die oberseite noch mit einem gut isolierenden Material ausstopfen, bei mir ebenfalls Klettband, 2 Lagen.
    Einbaurahmen mit SSD eingebaut

    Einbaurahmen mit SSD eingebaut


    Dann wieder den gelochten Deckel aufsetzen, die ganze Bastelei ist nun ca 3mm länger, bei mir passt das aber genau ins Gehäuse. Im Notfall den Rahmen weglassen und die SSD direkt im Gehäuse fixieren. Ich habe die zwei Schraublöcher am Deckel etwas versetzt, erkennt man hier ganz gut:
    Rahmen muss angepasst werden

    Rahmen muss angepasst werden

    Alternativer Einbau ohne Einbaurahmen

    Ein Bekannter hat einen anderen Vorschlag zum Umbau gemacht den ich auch gleich umgesetzt habe, so ist der Einbau einfacher, die mechainische Verbindung stabiler und auch mehr Platz im Gehäuse für zusätzliche Umbauten wie z.B. intergrierte Bluetooth-Schnittstelle.

    Dazu muss einfach nur eine kleine Kerbe in eine der Befestigung für die Gehäuseschrauben gefeilt werden, am einfachsten mit einer kleinen Schlüsselfeile:

    Kerbe ca. 5mm unterhalb

    Kerbe ca. 5mm unterhalb


    Jetz kann die SSD einfach aufgesteckt, in der geeilten Kerbe angesetzt und zusammen mit der Hauptplatine ins Gehäuse eingesetzt werden. Wenn die kerbe ca 2mm tief und sich 5mm unterhalb befindet passen beide Platinen genau. Auf diese Art und Weise ist ein guter Luftstrom gewährleistet und es wird zusätzlicher Platz für Umbauten frei.
    SSD in Kerbe eingesetzt

    SSD in Kerbe eingesetzt


    Die kleine IO-Platine hat festgeschgraubt genügend Abstand zur SSD sodass keien Isolierung nötig ist. Die SSD-Platine lässt sich zwar mit der Hand leicht bewegen, ist aber so gut verkeilt dass keine weitere Schraubverbindung nötig ist.

    Hauptpatine mit SSD

    Hauptpatine mit SSD

    Jetzt können wir das Gerätchen wieder zusammenschrauben, und die beiden Konkurrenten mal vergleichen. Bin selber mal gespannt!

    Transcend TS64GSSD25S-M im A150

    Diese Platte ist sehr einfach einzubauen, einfach anstecken, ist von den Abmessungen her völlig baugleich nur etwas weniger Gewicht. Auch preisgünstiger als die Samsung, allerdings langsamer! ca 2/3 Geschwindigkeit im Vergleich, aber immer noch sehr flott! Preisbewusste Bastler mal drüber nachdenken, 64GB reichen eigentlich für so ein Gerät, Kostenpunkt um die 50€.

    Samsung und Transcend

    Samsung und Transcend





    Man sollte natürlich noch den kleinen Original Einbaurahmen montieren, um die SSD festschrauben zu können. Hier zur besseren Ansicht ohne.


    Galerie

    Hier alle Bilder von den Umbau am Acer Aspire One A150 / ZG5.

    mjs

    Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes | Kommentare (4) | Autor: mjs

    eeeTop

    Dienstag, 3. März 2009 18:15

    Ausführliche Bildserien zur EeeTop 1602 Umbauanleitung:


    Weitere Links zum eeeTop

    Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: mjs

    Open Top

    Sonntag, 1. März 2009 19:59

    Cabrio im Sommer, oben ohne, schon was nettes, aber hier gehts um den neuen EeeTop in der ausführung ET1602.

    Intel Atom N270, 1,6 GHz. RAM 1 GB, nur ein DDR2/333. Intel-Chipsatz 945GME, Intel GMA 950 Grafik, Display 1366 x 768 (16:9) Touchscreen.

    Als Festplatte ist eine Seagate Momentus 5400.5 eingebaut. Bischen langsam in der Übertragungsrate: 30-70 Mbytes/s.

    Dann wollen wir das Ding mal topless machen, ich mag da 2GB RAM drinne und auch schnellere Festplatte, im Auge habe ich da die nette Samsung 128GB, fürchterlich flotte und bezahlbare SSD.
    Mal gucken ob sie passt, mechanisch.

    Dazu gleich zu Anfang was wichtiges, wenn man die Festplatte wechseln möchte:
    Man sollte unbedingt erstmal eine 1:1 Kopie der alten Platte machen (image), es reicht die erste “versteckte” Partition, die lässt sich nämlich nicht wiederherstellen. Ausser bei Asus.
    Wenn man schon dabei ist kopiert man natürlich auch noch das vorinstallierte XP (Laufwerk C:, Partition 2), und bei bedarf auch die Datenpartition 3 (D:). Die muss man dann natürlich in der Grösse anpassen, es sei denn die neue Platte ist exakt gleich gross.

    So, zuerstmal 4 Schrauben hinten am Rahmen lösen, dazu die kleinen weissen Gummistöpsel vorsichtig mit einem Schraubenzieher rauspfriemeln. Dann die 4 Schrauben lösen, sortiert aufbewahren, da nachher noch unterschiedliche Grössen kommen.

    4 Schrauben an den Ecken

    4 Schrauben an den Ecken

    Jetzt den Standfuss abschrauben, dazu die 4 Schrauben oben lösen, die Kleinen können drinbleiben.

    4 Schrauben am Standfuss

    4 Schrauben am Standfuss

    Nu wirds bischen knifflig, Allzweckwaffe Kreditkarte, da weich, biegsam und ähnliches Material wie das Gehäuse, ergo keine Kratzgefahr und es bricht bei zu viel Kraft nicht zu leicht was ab, eher die CC.
    Aussen um das Gehäuse die Karte durch den schmalen Spalt ziehen und das äussere Plastikteil vorsichtig nach aussen hebeln. Dann rastet der Deckel aus, langsam und mit Geduld!

    Plastikarte zum Gehäuse öffnen

    Plastikarte zum Gehäuse öffnen

    Mit dem Bildschirm nach unten auf eine weiche Unterlage und vorsichtig die Rückseite abnehmen.
    Ich hatte es noch nicht gesagt aber spätestens jetzt die Kiste vom Strom nehmen!

    ET1602 Mainboard nackich

    ET1602 Mainboard nackich

    Nun liegt das gute Stück nackich vor uns, sehr aufgeräumte Platine, sauber verkabelt und eine nette Heatpipe für den Prozessor mit aktivem Kühler, deshalb das Dingelchen auch so leise.
    Entgegen den anderen Eees hat Asus nur einen Riegel RAM verbaut, 1GB aber unterhalb ist noch ein Steckplatz frei, mehr als 2GB kann allerdings der Chipsatz nicht, reicht aber!
    Da eh schon 2 neue besorgt bau ich zwei gleiche ein und voila: 2GB.

    2. RAM-Riegel einrasten

    2. RAM-Riegel einrasten

    Das war recht einfach, wie immer bei Asus, nun mal ein Blick auf die Festplatte: SATA2, 5400 Umdrehungen, lesen 70-33Mbyte/s, Schreiben um die 25. Das wirklich nicht so dolle, merkt man auch im Betrieb, besonders mit nur 1GB RAM. Aber dafür haben wir ihn ja seziert.

    Festplatte abziehen

    Festplatte abziehen

    Also raus mit dem Ding und die nette SSD rein, mit Adapter passt sie prima, und für einen Test kann man sie sogar einfach nur einstecken. Dauerbetrieb eher Geldverschwendung, weil so flott muss das Ding hierfür nicht sein. Aber Neugier halt.

    SSD eingebaut

    SSD eingebaut

    Zusammen geht das einfach in umgekehrter Reihenfolge wieder, war ja nicht sonderlich kompliziert. Allerdings eben mit den Schrauben aufpassen, mehrere verschiedene Grössen!

    Zu, ein und tut, prima!

    Nun mal schaun wie es sich im Alltag arbeitet damit, kommt wohl sicher wieder eine herkömmliche HD rein aber ein bischen schneller dann, eine WD Scorpio Blue z.B.

    Fotos vom Umbau

    Sind ziemlich viele, deshalb hierhin angeschoben.

    Links:

    ET1602 in Computerwoche
    Testbericht Seagate Momentus 5400.5 auf Tecchannel

    mjs

    Thema: Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (0) | Autor: mjs