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Tag-Archiv für » Festplatte «

Ubuntu auf bootfähiges externes Medium installieren

Mittwoch, 27. Mai 2009 9:44

Ist gar keine so einfache Aktion wie ich gedacht hatte, da sie erst dann einfach wird wenn man zum installieren die textbasierte Alternate CD benutzt.
Mit dieser bootet man den Rechner, bei der Partitionierung wählt man “ganze Festplatte” und das das externe Medium. Man sollte vorher herausfinden welches das ist, genauer den Namen des Gerätes (Device=dev), Linux hat eine sehr direkte Art mit Anweisungen umzugehen, wie es sich gehört. Sagt man ihm es soll die primäre Festplatte formatieren dann tut es das auch.
Also das sicherstellen, wenn nur eine Festplatte eingebaut und eine angeschlossen ist dann gibt es (hd0) und (hd1) oder mit anderer Bezeichnung /dev/hda und /dev/hdb
Sie heissen so, ob nun Haupt- oder Zweitname ist egal, wichtig ist der Name der richtigen. Die Logik sagt die externe Platte ist die mit der “höheren” Bezeichnung, und das ist auch so: hd1 oder hdb. Merken bitte, wenn es so ist, wenn nicht herausfinden, oder den PC bei mir kaufen, dann kann ichs verraten.

Nach der Partitionierung kommt dann die Frage nach Grub, dem Bootloader. Der sorgt dafür dass die einzelnen Betriebssysteme gestartet werden können und fragt vorher welches. Simpel aber wichtig. Ohne ihn kann man mal gefahrlos einen recht teuren Haufen Elektronik ohne Funktion bewundern. Also installieren wir ihn, aber nicht auf die primäre Festplatte. Dort wäre es am bequemsten weil wir dann bei jedem Booten gefragt werden welches Betriebssystem wir gerne starten möchten. Aber wir haben ja ein externes Medium das nicht immer angeschlossen ist. Das würde dann bei der Bootauswahl nicht gefunden werden, unschön. Ausserdem ist Sinn der Übung die primäre Festplatte nicht anzutasten sondern über die Boot-Auswahl des PC-BIOS festzulegen was gebootet werden soll.
Das geht nun indem wir Grub einfach auf das externe Medium installieren und den Rest des PCs nicht anrühren. Freundlicherweise fragt die Alternate-Installation nun genau das, wir sagen also NEIN, nicht auf die primäre Platte installieren sondern im nächsten Schritt auf das externe Medium. Dessen Bezeichnung wir uns gemerkt haben, zumindest hatte ich das weiter oben empfohlen. Wenn nur eine Festplatte eingebaut ist, dann dürfte das erste externe Medium (hd1) bzw. /dev/sdb sein. Dürfte, deswegen merken!
Dann die Installation zuende führen, beim Booten entweder im BIOS auf das externe Medium umschalten oder wenn vorhanden eine Auswahl zum Umschalten benutzen.

Solche externen Medien kann man prima benutzen um eine komplexe Installtion auf fremden Rechner vorführen zu können, solange die Hardware einigermassen kompatibel ist fünktioniert ein Standard (k)ubuntu auf fast jedem Intel oder AMD-PC. Als Beispiel das iso-Image eines Kubuntu9 mit einer Installtion von YaCy .8 und einigen Demo-Indexdaten. Der Peer ist voll funtionsfähig und klinkt sich ins Freeworld-Netzwerk ein, Peername und Identifikation werden bei der ersten Inbetriebname zufällig festgelegt.

Thema: Nützliches, Ubuntu | Kommentare (0) | Autor: mjs

Asus eee PC / Top / Box

Samstag, 18. April 2009 9:09


eeeBox

eeeBox, RAM und Festplatte wechseln / erweitern

eeeTop

eeeTop zerlegen, RAM / Festplatte tauschen / erweitern

eee 701

Zerlegen des eee-PC (701)

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2,5″ Festplatten - Benchmarks

Sonntag, 29. März 2009 8:32

Hier habe ich zufällig eine nette Tabelle enteckt, PassMark nennt sich das ganze und vergleicht unzählige Festplatten untereinander.
Ist ein nettes kleines Script zum anzeigen der Messdaten, deswegen einfach nur der Link, schön bunt ists auch dort.

Die Hitachi ist übrigens im Aspire-One verbaut, wohl als Alternative zur WD Scorpio Blue die ich einem anderen A150 gefunden hatte. Laut dieser Grafik ist die Hitachi ja recht flott, auch interessant die anderen Modelle im Test.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: mjs

Samsung MMCQE28GFMUP im Praxistest

Donnerstag, 26. März 2009 23:07

Diese sehr kompakte micro-SATA SSD mit 128GB Kapazität ist mittlerweile erschwinglich und bietet sich für den Einsatz in Netbooks geradezu an.
Hier habe ich ja gezeigt wie man sie per SATA-Adapter in einen Acer Aspire One A150 einbaut, weiterhin wird sie in einem Büro-PC (Acer Veriton M464) als Systemplatte verwendet.

Der Einfachheit halber habe ich einfach die alte Festplatte (120GB) per Image auf die SSD kopiert, dazu kann man sie einfach mit einem SATA-USB Adapter and den Kleinen anschliessen und mit Norton Ghost, Acronis Disk-Director oder ähnlichen Programmen ‘klonen’.
So hat man auch eine direkt vergleichbare Installation, möchte man das Betriebssystem nbeu aufspielen muss man bei Acer aber aufpassen und unbedingt auch die Recovery Partition auf die neue Platte übertragen! Diese sollte am Anfang der Festplatte positioniert sein, dort bei SSDs meist eh am langsamsten, und als nicht-aktive Primärpartition gekennzeichnet sein. Dort sind dann auch alle Treiber mitinstalliert man startet dann bei Bedarf ein ganz normales Disk-to-Disk Recovery. Als 2. Partition dann das System und bei Bedarf noch weitere für Daten oder andere Betriebsysteme. Ab der dritten Partition müssen diese jedaoch als logische Partitionen und nicht Primärpartition angelegt werden.

Der Einbau ging problemlos, auch sofort vom BIOS erkannt, ich habe das ‘alte’ XP mitkopiert, eine ziemlich überladene, ca 6 Monate alte Installation, ideal zum vergleichen. Ausserdem im 2. Schritt dann nochmals das Recovery aufgespielt und die wichtigsten Treiber und Programme von Hand nachinstalliert.
Dazu ein paar Grundsätzliche Anmerkungen zum Daten kopieren/installieren: Das Schreiben von grossen Datenmengen ist naturgemäss langsamer als das lesen, da ich von einer SSD eigentlich etwas ‘rasantes’ erwarte enttäuscht das erstmal ein bischen, aber solche Aktionen wie eine Installation ja eher selten. Ausserdem sieht man dann beim genauer Messen dass es eigentlich garnicht langsamer ist, mindestens gleichschnell, subjektiv eben.

Hier die Samsung in einem reinen Zugriffstest im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten wie sich auch im Notebookbereich verwendet werden (5400 Umdrehungen), die Partition C liegt im vorderen Bereich, D im hinteren Bereich der SSD:

So richtig nett allerdings der Schreibzugriff, hier wird zwar mit eher kleineren Dateien gemessen aber grade bei einem Betriebssystem werden sehr oft kleine Datenmengen geschrieben, gelesen sowieso:

Das schöne an der Sache ist aber eigentlich dass der Atom-Chipsatz überhaupt so flotte Platten abkann, im BIOS oder sonstwo ist nirgends etwas von einer Umstellung des SATA-Modus zu finden, aber ja auch garnicht nötig! Zumindest bis 100M nicht.

Die Verteilung der Lesegeschwindigkeit ist hier zu sehen, im Anfangsbereich ist diese speziellen SSD erheblich langsamer, aber auch immer noch schneller als eine herkömmliche 5400er-Festplatte:



origam/mjs

Thema: AspireOne, Getestetes, Nützliches, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

Aspire One mit SSD

Dienstag, 10. März 2009 10:08

Ausführliche Bildserie vom Einbau einer Samsung SSD in den Acer Aspire One.

mjs

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: mjs

Open Top

Sonntag, 1. März 2009 19:59

Cabrio im Sommer, oben ohne, schon was nettes, aber hier gehts um den neuen EeeTop in der ausführung ET1602.

Intel Atom N270, 1,6 GHz. RAM 1 GB, nur ein DDR2/333. Intel-Chipsatz 945GME, Intel GMA 950 Grafik, Display 1366 x 768 (16:9) Touchscreen.

Als Festplatte ist eine Seagate Momentus 5400.5 eingebaut. Bischen langsam in der Übertragungsrate: 30-70 Mbytes/s.

Dann wollen wir das Ding mal topless machen, ich mag da 2GB RAM drinne und auch schnellere Festplatte, im Auge habe ich da die nette Samsung 128GB, fürchterlich flotte und bezahlbare SSD.
Mal gucken ob sie passt, mechanisch.

Dazu gleich zu Anfang was wichtiges, wenn man die Festplatte wechseln möchte:
Man sollte unbedingt erstmal eine 1:1 Kopie der alten Platte machen (image), es reicht die erste “versteckte” Partition, die lässt sich nämlich nicht wiederherstellen. Ausser bei Asus.
Wenn man schon dabei ist kopiert man natürlich auch noch das vorinstallierte XP (Laufwerk C:, Partition 2), und bei bedarf auch die Datenpartition 3 (D:). Die muss man dann natürlich in der Grösse anpassen, es sei denn die neue Platte ist exakt gleich gross.

So, zuerstmal 4 Schrauben hinten am Rahmen lösen, dazu die kleinen weissen Gummistöpsel vorsichtig mit einem Schraubenzieher rauspfriemeln. Dann die 4 Schrauben lösen, sortiert aufbewahren, da nachher noch unterschiedliche Grössen kommen.

4 Schrauben an den Ecken

4 Schrauben an den Ecken

Jetzt den Standfuss abschrauben, dazu die 4 Schrauben oben lösen, die Kleinen können drinbleiben.

4 Schrauben am Standfuss

4 Schrauben am Standfuss

Nu wirds bischen knifflig, Allzweckwaffe Kreditkarte, da weich, biegsam und ähnliches Material wie das Gehäuse, ergo keine Kratzgefahr und es bricht bei zu viel Kraft nicht zu leicht was ab, eher die CC.
Aussen um das Gehäuse die Karte durch den schmalen Spalt ziehen und das äussere Plastikteil vorsichtig nach aussen hebeln. Dann rastet der Deckel aus, langsam und mit Geduld!

Plastikarte zum Gehäuse öffnen

Plastikarte zum Gehäuse öffnen

Mit dem Bildschirm nach unten auf eine weiche Unterlage und vorsichtig die Rückseite abnehmen.
Ich hatte es noch nicht gesagt aber spätestens jetzt die Kiste vom Strom nehmen!

ET1602 Mainboard nackich

ET1602 Mainboard nackich

Nun liegt das gute Stück nackich vor uns, sehr aufgeräumte Platine, sauber verkabelt und eine nette Heatpipe für den Prozessor mit aktivem Kühler, deshalb das Dingelchen auch so leise.
Entgegen den anderen Eees hat Asus nur einen Riegel RAM verbaut, 1GB aber unterhalb ist noch ein Steckplatz frei, mehr als 2GB kann allerdings der Chipsatz nicht, reicht aber!
Da eh schon 2 neue besorgt bau ich zwei gleiche ein und voila: 2GB.

2. RAM-Riegel einrasten

2. RAM-Riegel einrasten

Das war recht einfach, wie immer bei Asus, nun mal ein Blick auf die Festplatte: SATA2, 5400 Umdrehungen, lesen 70-33Mbyte/s, Schreiben um die 25. Das wirklich nicht so dolle, merkt man auch im Betrieb, besonders mit nur 1GB RAM. Aber dafür haben wir ihn ja seziert.

Festplatte abziehen

Festplatte abziehen

Also raus mit dem Ding und die nette SSD rein, mit Adapter passt sie prima, und für einen Test kann man sie sogar einfach nur einstecken. Dauerbetrieb eher Geldverschwendung, weil so flott muss das Ding hierfür nicht sein. Aber Neugier halt.

SSD eingebaut

SSD eingebaut

Zusammen geht das einfach in umgekehrter Reihenfolge wieder, war ja nicht sonderlich kompliziert. Allerdings eben mit den Schrauben aufpassen, mehrere verschiedene Grössen!

Zu, ein und tut, prima!

Nun mal schaun wie es sich im Alltag arbeitet damit, kommt wohl sicher wieder eine herkömmliche HD rein aber ein bischen schneller dann, eine WD Scorpio Blue z.B.

Fotos vom Umbau

Sind ziemlich viele, deshalb hierhin angeschoben.

Links:

ET1602 in Computerwoche
Testbericht Seagate Momentus 5400.5 auf Tecchannel

mjs

Thema: Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (0) | Autor: mjs

Samsung 5mm MLC-SSD

Donnerstag, 5. Februar 2009 15:11

Ein feines Stück Technik, MMCQE28GFMUP genannt, eine wirklich winzige Solid-State Festplatte von Samsung mit micro-SATA Anschluss.


Habe ein 128GB-Exemplar bekommen, Importware, der einzige Lieferant in Deutschland wollte stolze 600€, das dann die Sache wirklich nicht Wert, zumal es sich ja um den langsameren MLC-Speicher handelt. Aber für einen flotten Netbook durchaus ausreichend und 128GB ebenso, mehr als ausreichend.
Ebay hatte da allerdings mal wieder ein Schnäppchen parat und der Test wohl gut 200€ wert, jedenfalls vorhin Postmann, aber nur einmal geklingelt.
Kleines Update: Das Dingelchen ist im moment (Feb.09) noch erhältlich, für eben diese leckeren ca. 200€, bei Interesse kurze Nachricht (mistress a t itgrl d o t de).

Gut, nehmen wir halt den armen AspireOne, Kummer gewohnt und gucken mal wieder nach seinen Innereien, wenn mein Internist das nur auch so gründlich handhaben würde.
Werkelt ja grade eine 64GB-SSD von Transcend vor sich hin, die allerdings im herkömmlichen 2 1/2″ Format, also sollte der Winzling auch mit Adapter locker reinpassen.
Adapter das Stichwort, bei einer so kleinen Disk wie dieser Samsung ist naturgemäss nicht genug Platz für einen herkömmlichen SATA-Anschluss also hat man micro-SATA gezaubert, das gleiche, nur eben kleiner.
Mit so einem Adapter (s.u.) kann man den Winzling an jedem SATA-Controller betreiben, was ich auch gleich für einen kleinen Geschwindigkeitstest und vor allem “klonen” der gerade eingebauten HD genutzt habe. Man muss ja nicht alles 5mal machen.

Das Datenblatt sieht jedenfalls nett aus: versprochen wird recht rasanter Lesezugriff, als Vergleich eine Bootzeit von 63s (HD) und 36s (SSD) sowie dreimal schnellerer zufälliger Zugriff. Habe ich zwar andere Erfahrungen aber mal abwarten, wäre ja nett! In nüchternen Zahlen: 90MB/s lesen und 70MB/s Schreibgeschwindigkeit.
Strombedarf wird mit 0.43W angegeben (Standby 0.2W), das wäre natürlich fantastisch im Vergleich zu 2W für eine mechanische Festplatte in dieser Grösse. Warum Samsung nur 10% Stromersparnis angibt enzieht sich nun meinem Verständnis, aber werden wir ja später eh im Praxistest sehen.

Gewicht 75 Gramm im Vergleich zu ca. 100 Gramm bei einer herkömmlichen Notebookfestplatte.


Nun hat sie erstmal ihren Weg gefunden, in einen Acer Veriton M464, nette Bürokiste mit Core2Duo und 4GB RAM und 64-bit Betriebssystem natürlich. Dafür habe ich mir erstmal Windows 7 ausgeguckt, das kann gleich mittesten.
Installation direkt auf die SSD ging erstaunlich flott, 12 Minuten bis zum Begrüssungsbildschirm, vorher hatte ich die Partition einfach von einer anderen, ebenfalls frischen Installation “geklont” konnte er mit konstant ca. 70MB/s schreiben. Flott!

Das arbeiten mit solch eine System, direkt auf SSD fühlt sich ungewohnt an, nicht langsamer, aber manchmal spürt man eine Art Ruckeln, gewöhnungsbedürftig aber mich störts nicht. Die Gesamtperformance ist gefühlt sehr gut, auf keinen Fall langsamer als mit herkömmlicher mechanischer Festplatte.
Die reine Bootzeit ca 30 Sekunden, geht flotter aber ich fahre eh fast nie komplett runter, STR oder Tiefschlaf auf der Platte dann gehts wirklich Ruckzuck aber auch mit herkömmlicher Festplatte.

Und man darf nicht vergessen: wir reden hier von 0,4W Stromverbrauch im Betrieb! Das ist sehr wenig im Vergleich und für Netbooks natürlich ideal. Auch von den Ausmassen und Robustheit her gesehen dürft der Winzling eigentlich überall reinpassen wo Sata-verfügbar. In diesem Desktop-PC ja nur eingebaut um bequem testen zu können und vor allem kein System als Bremse.

Diese reinen Benchmarks sagen imho recht wenig aus, was ich in Zahlen ausdrücken kann:
Die 90/70 MB/s werden erreicht, und das ist immerhin um einiges schneller als eine SATA-Platte die unter Windows mit Standardtreibern erreicht wird (ca. 30MB/s). Das ist mir richtig aufgefallen als ich Windows frisch installiert hatte und eben noch diese Standard MS-Treiber, da war dann plötzlich die alte Festplatte die Bremse!

Ich werde das noch eine Weile unter Dauerlast so weiterlaufen lassen, im Moment eine ganze YaCy-Installation mit ca. 50GB Umfang. Später dann Netbook wo sie sich auch häuslich niederlassen darf, 128GB genau richtige Grösse.

origam/luke/mjs

Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (4) | Autor: mjs

A150 auf dem OP-Tisch, die 2te

Freitag, 23. Januar 2009 14:37

Wie versprochen nun eine ausführliche Bildserie zum Acer Aspire One A150, die wichtigsten Punke habe ich beschrieben, tnkgrls Beschreibung ist zwar super, hat mir sehr geholfen, aber nicht jeder kann (so gut) englisch.
Ausserdem hatte sie eine kleine 1,8″ Platte in ihrem Gerät, in Europa werden aber meines Wissens, wie bei mir, 2.5″ Platten verbaut..

Aber auch auf 2,5″ muss man sich nicht beschränken, es gibt zur Zeit eine feine SSD von Samsung mit 128GB Speicherplatz und vor allem trotz günstigem MLC-Speicher sehr flott! Diese SSD kommt in nur 5mm (1,8″) daher und passt wohl in jeden Rechner in dem normalerweise eine 2,5″ Festplatte verbaut ist. Anschlussprobleme (elektrisch) lassen sich recht einfach lösen!

Samsung-SSD für den Acer Aspire One

Samsung-SSD für den Acer Aspire One



Also, Werkzeug: Kreditkarte (oder Payback :-D ), Schraubendreher flach plus kreuz, beides klein, Brille.

  • Schrauben lösen (3 unter dem Akku, 3 vorne unter dem Touchpad und 2 unter den schwarzen Gummifüsschen hinten (mit Klebeband befestigt)

  • Tastatur an 3 Stellen mit einer Plastikkarte vorsichtig raushebeln, damit kann man weniger kaputt machen als mit dem Schraubendreher.
  • Tastaturkabel abziehen, die schwarze Verriegelung nach oben klappen, ebenfalls mit der Karte, sehr empfindliche Stelle, ja nicht mit Metall zur Sache gehn!
  • 6 Schrauben lösen, auf dem Bild gekennzeichnet. Vorsicht: die Schraube ganz rechts hat einen kleineren Kopf, nicht kaputt machen mit einem zu grossen Schraubendreher und getrennt aufheben, hat auch andere Farbe!
  • Danach ziehen wir vorsichtig das Plastikgehäuse auseinander, auch wiederum mit unserem Allzwecktool Payback, wirklich sehr nützlich! An der Ecke rechts oben ansetzen und vorsichtig aussenrum durchziehen bis die Plastikveriegelungen gelöst. Mit einem Metallwerkzeug wäre das Ding nun reif für den Sondermüll, Vorsicht!
  • Plastikkarte zum Gehäuse öffnen

    Plastikkarte zum Gehäuse öffnen

  • Bevor wir das Gehäuse dann ganz wegnehmen muss noch die Verbindung zum Touchpad gelöst werden, ähnlich wie bei der Tastatur die Verriegelung hochklappen und das Flachbandkabel lösen.
  • Nun haben wir eine Seite des Mainboard vor uns, rechts ist noch eine kleine Platine befestigt die die Anschlüsse für 2 USB-Ports, Audio und SD-Reader enthält, interessant zu wissen:
    Wenn bei den beiden USB-Anschlüssen rechts mal was “durchbrennt” dann ist das weniger schlimm als bei der einzelnen USB-Buchse links, die sitzt direkt auf der Hauptplatine.
  • Schrauben Mainboard (A110!)

    Schrauben Mainboard (A110!)

  • Nächster Schritt ist das Herausnehmen der Hauptplatine, dazu gibts 2 Schräubchen, und dann die Platine ganz vorsichtig rausheben, Achtung: ist noch mit Kabeln an anderen Komponenten festgebunden.
  • Danach die kleine “Tochterplatine rechts, ebenfalls 3 Schrauben.
  • Nun kommen wir an den RAM-Slot und die Festplatte, beides auf der Unterseite. Dämlicherweise, kompliziertere Aufrüstung hab ich noch bei keinem ähnlichen Gerät gesehen, nagut…

    A150 Mainboard von unten

    A150 Mainboard von unten

  • Festplatte vorsichtig vom Mainboard abziehen, ist ein normaler, aufgelöteter SATA-Anschluss, Blechgehäuse öffnen und die baugleiche SSD einbauen und wieder anstecken.
  • RAM bei Bedarf tauschen, ist ein 512MB-Riegel, kann durch 1GB ersetzt werden, dann 1,5 GB Gesamtspeicher.
  • Platte und Mainboard einsetzen, noch nicht festschrauben, dann die Anschlussplatine rechts einsetzen, zuerst vorne am Schalter einhängen, mit den 3 Schrauben wieder festziehen.
  • Das WLAN-Modul wieder anstecken, mit einer Schraube befestigen.
  • Alles auf korrekten Sitz prüfen, die Schrauben vorne in der Mitte des Mainboards wieder einsetzen.
  • Alle Schrauben erst jetzt komplett fest anziehen, dazu das Mainboard leicht bewegen, damit optimaler Sitz!
  • Deckel zu, umdrehen und das G3-Modul wieder einsetzen, wie einen RAM-Riegel leicht schräg ansetzen und eindrücken, festschrauben.
  • Wieder umdrehen und die Plastik-Oberschale aufsetzen, von hinten an den Scharieren ansetzen, draufklappen und an den Ränder sorgfältig zudrücken, muss hörbar klacken.
  • Nicht vergessen das Touchpad wieder anzuschliessen! (grummel) Dann die Tastatur schräg ansetzen, Kabel mit der schwarzen Verriegelung anklemmen, ausetzen und einrasten.
  • Jetzt mal gucken welche Teile übrig sind ^^ hier zum Glück keine, den Akku wieder rein und zittrig anschalten.

    Tut, prima! Natürlich muss jetzt erst formatiert und das BS aufgespielt werden, aber dazu gibts ja die Recovery-CD oder man hat sich vorher ein Image gezogen.

    Gewähr oder sowas gebe ich natürlich keine dass euer A1 genauso aufgebaut ist oder ihr die Bastelei hinbekommt, aber ich bin weder Elektronikern noch besonders geduldig, habs mit knipsen und schreiben an einem Nachmittag hinbekommen.

    Viel Spass mit dem “Neuen”!
    mjs

    Hier noch ein Artikel wie man die 5mm Samsung-SSD mit micro-SATA Anschluss (Bild ganz oben) perfekt in den A1 einbauen kann.

    Thema: AspireOne, Nützliches | Kommentare (4) | Autor: mjs