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Tag-Archiv für » Anschluss «

Nix für Tratschtanten

Mittwoch, 5. August 2009 7:24

Lautet zumindest meine Empfehlung zum Telefonanschluss beim Kabelbelnetzbetreiber KabelBW. Was natürlich um so mehr für Menschen gilt die aufs “tratschen” angewiesen sind, sprich telefonisch erreichbar sein müssen.
Nachdem am vergangenen Donnerstag ein System für die Anmeldung der Kundenmodens fehlerhaft arbeitete konnten sich Kunden nach einem Modemreset nicht mehr neu anmelden. Das Problem war zwar den Internet-Zugang betreffend nach kurzer Zeit behoben, dauert jedoch laut Kundenberichten bei Telefonie immer noch an, trotz anderslautender Meldung von KabelBW.

Ausser Zitaten in Meldungen verschiedener Online-Medien wie heise, onlinekosten.de, digitalfernsehen.de, Lokalpresse, BILD und anderen, war von KabelBW allerdings während des mittlerweile einwöchigen Ausfalls wenig zu hören. Die Hotline hatte wegen des grossen Andrangs eine Bandansage geschaltet die jedoch den Kunden keine klaren Anweisungen gab wie nun zu verfahren sei.
Da viele Kunden schon bemerkt hatten dass das Problem mit dem Modem-Neustart zusammenhängt waren sie natürlich besonders vorsichtig mit derartigen Versuchen, andererseits enthält die Standardansage bei Störungsmeldungen aber immer den Hinweis man solle bei Problemen zu Testzecken das Modem stets neu starten. Ohne kompetente Hilfe von KabelBW also keine leichte Entscheidung, für Laien sowieso nicht. Also für Technik die Grundlage eines Telefonanschlusses ist, der wiederum zur Grundversorgung zählt, ein untragbarer Zustand.

Warum war und ist es nun bei KabelBW so schwer einen persönlicher Ansprechpartner zu finden der bei solchen Problemen helfen kann? Das dürfte natürlich einmal daran liegen dass der Telefonanschluss gestört ist, den KabelBW auch gezielt als alleinige Alternative bewirbt, und man damit dann schlecht die im KabelBW-Netz kostenlose Störungshotline erreichen kann.
Also über Handy, dort gibt es aber nur eine 08105-Nummer die dann je nach Betreiber um die 50cent/minute kostet. Die bezahlt man dann meiner Erfahrung nach erstmal für 15-20 Minuten Wartemusik und verschiedenen Verbindungsversuchen. Kurz vor der Störung wurde das zwar von KabelBW dahingehend geändert dass nach Anruf über Mobiltelefon eine neue Bandansage mit kostenloser Nummer für Mobilfkunden geschaltet wurde, ich glaube aber dieser Notnagel is eher nicht erwähnenswert. Zumindest nicht im Rahmen einer vernünftigen und kundengerechten Lösung.
Hat man das Glück nach dieser Zeit nicht aus der Leitung befördert zu werden dann erfreut einem vielleicht der Klang einer menschliche Stimme auf der Gegenseite. Was aber noch lange nicht heisst dass die auch fachlich weiterhelfen kann. Rückrufe von Technikern sind Glückssache und meist in den Abendstunden, weit ausserhalb der üblichen Geschätszeiten, ich wurde auch schon um 21Uhr angerufen. Gewöhnungsbedürftig.

Nun stelle man sich diese Prozedur vor wenn man dringend den eigenen Anschluss benötigt oder schlicht keine Zeit für solche Spiele hat: Da werden die meisten Anwender eben die ewig vorgebeteten Standardanleitungen versuchen: Modem-Reset.
Und genau das hat nun vermutlich auch zu diesem grossflächigen Ausfall geführt. Irgendwann in den Anfangsjahren meiner Ausbildung habe ich mal gelernt dass sich solche Effekte in Netzwerken hochschaukeln können, je mehr Geräte versuchen eine Verbindung zu bekommen umso mehr überlasten sie den betroffenen Server. Wenn es nur einen gibt natürlich. Angeblich stand oder steht der ja in Stuttgart, was mir als Badnerin sowieso Kopfschmerzen bereitet. Ein Weiterer beispielsweise in Karlsruhe wäre sicher nicht die schlechteste Idee, auch wenn es nur um Redundanz und nicht um Heimatstolz geht.

Redundanz scheint allgemein das Problem bei KabelBW zu sein, diesen Eindruck haben wir zumindest nach etlichen Störungen innerhalb ca. 2 Jahren an verschiedenen KabelBW-Anschlüssen in der Region Stuttgart, Karlsruhe und Südbaden. Wobei festzustellen ist dass diese erst seit Ende 2008 vermehrt auftreten, vorher im selben Rahmen wie auch bei anderen Kabelprovidern. Ob das mit dem rasanten Geschwindigkeitszuwachs von 20Mbit auf 100Mbit zusammenhängt kann von hier aus nur vermutet werden, es ist aber auffällig.

Bei einem Internetanschluss rechne ich persönlich mit Ausfällen und sorge selbst für Redundanz, das ist einem Kunden der auf Internet angewiesen ist auch zuzumuten. Beim Telefonanschluss sieht die Sache aber anders aus zumal ich für die eigene Erreichbarkeit oft gar keine eigenen Massnahmen ergreifen kann. Fallweise Rufumleitungen bei Nichterreichbarkeit funktionieren bei KabelBW beispielsweise nicht wenn der Anschluss gestört ist weil KabelBW diese Option nicht zulässt. Das dürfte dadurch begründet sein dass KabelBW dann bei solche einer Störung wie jetzt gerade alle Kosten für die dann anfallenden Umleitungen tragen müsste, und es deswegen unterbindet.

KabelBW sollte sich also schleunigst hinsetzen und entsprechende Massnahmen auch umsetzen, nur die Ankündigung dürfte in diesem Falle sicher nicht reichen. Die Anzahl der Kunden die mittlerweile sehen wie fehlerträchtig ihr KabelBW-Telefonanschluss wirklich ist wird grösser und damit auch die Zahl der Fragen an KabelBW. Diese mit tagelangem Totstellen einfach nicht zu beantworten geht mit Sicherheit nach bald hinten los, ich hoffe das sehen die Anteilseigner genauso. KabelBW ist schliesslich eine reine, mit den nötigsten Dienstleistungen aufgehübschte Kapitalgesellschaft.

origam/luke/mjs

Thema: Allgemein, DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Gelesenes, Getestetes | Kommentare (0) | Autor: mjs

Doppelte Geschwindigkeit mit 2 USB-Anschlüssen?

Dienstag, 20. Januar 2009 4:38

Hihi, schön wärs, diese lustigen USB-Anschlusskabel für externe Festplatten sind gemeint.

Haben ja auf der Rechnerseite 2 Anschlüsse, aber natürlich nicht um doppelt so schnell Daten zu übertragen, ist auch gar nicht nötig, eine USB2.0 Schnittstelle ist in ungefähr genauso schnell wie eine normale SATA-Festplatte.

Aber der Strom aus dem USB-Port reicht oft für den Betrieb nicht aus, also holt man sich von einem 2. USB-Port noch zusätzlichen Strom.
Was erreicht werden soll is klar: jeder USB-Port liefert laut Vorgabe max 500mA Strom, 2 zusammen also 1000mA.
Theoretisch.

Tun sie aber oft nicht weil intern doch nur 500mA für alle Anschlüsse zusammen….
2 Cent gespart beim Mainboard bauen.

Abhilfe: gucken welche Spannung die Platte braucht und externes Netzteil besorgen.

Ansonsten halt Platte an andere Rechner anstöpseln und probieren ob sie da geht, möglichst mal ein Markengerät, da ist die Chance höher dass USB-Spezifikationen auch eingehalten werden.

Thema: Allgemein, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs