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USBuntu

Wie wäre es mit einem kleinen persistenten Linux, bootfähig vom USB-Stick?
Und das nur mit Windows-Bordmitteln gebastelt, ohne ein bereits laufendes Linux.

Im Prinzip also eine Live-CD, lauffähig nur auf dem Startmedium bzw. im Arbeitsspeicher, ohne das installiere Betriebssystem anzurühren. Persistent ist nun aber der Unterschied zur Live-CD, auf einen USB-Stick kann man ja auch schreiben, also gaukeln wir Linux vor es wäre “auf dem Stick” installiert. Natürlich läuft es wie eine Live-CD auch im Arbeitsspeicher, aber Änderungen schreibt er völlig Transparent auf den Stick.
Man kann also ganz normal arbeiten damit, solange der freie Platz auf dem Stick ausreicht und der Kernel nicht neu compiliert werden muss.

Wie funktioniert das nun?
Zuerstmal brauchen wir 2 USB-Sticks, mindestens 1GB, einen PC mit 2 freien USB-Schnittstellen und eine, ein klein wenig angepasste Version von Ubuntu-Intrepid, die ist zusammen mit dem Installer-Script hier zu finden:

  usbuntu_090110 (693.4 MiB, 3 hits)
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In der offiziellen Release 8.10 haben sie das USB-Feature komischerweise wieder ziemlich kastriert, frag die Entwickler warum.

Ausserdem wird natürlich das Installer-Script gebraucht, und eine angepasste syslinux.cfg um das live-system persistent zu booten. Die 2 Dateien sind im ZIP enthalten, hier nur nochmal zum vorher studieren:
mkusbuntu.sh
syslinux.cfg

Jedenfalls nehmen wir diese Version, eine normale zip-Datei, entpacken sie und kopieren den Inhalt (2 Verzeichnisse) auf einen USB-Stick, sollten ca 750mb frei sein, der Rest vom Stick wird nicht angetastet, wir benutzen ihn nur zum Kopieren.
Beschriften und gleich vor dem Booten der Live-CD einstöpseln.

Jetzt brennen wir uns eine beliebige Ubuntu Live CD oder haben die eh schon rumliegen, Intrepid oder Hardy. Gibts zum runterladen auf der Ubuntu-Webseite.

Von der starten wir den Rechner, wenn der Desktop fertig geladen stecken wir den leeren Stick ein, minimum 1GB aber richtig arbeiten lässt sich erst ab 2, optimal 4GB.
Der wird später formatiert, also die Buchhaltung 2008 vorher runterkopieren.

Jetzt machen wir ein Terminalfenster (Anwendungen/Zubehör/Terminal) auf und tippen ein:

sudo fdisk -l
(kleines L)

Er zeigt nun alle verfügbaren Festplatten und die Partitionen darauf, auch den USB-Stick, davon merken wir uns jetzt sehr gut die Namen, normalerweise dürfte SDB(1) der Stick sein auf den wir eben die 2 Verzeichnisse kopiert haben. Ausserdem müsste er noch SDC(1) mit einer leeren Partiton anzeigen, das ist unser USB-Zielgerät.

Unbedingt aufpassen hier auch den richtigen Namen zu finden sonst formatieren wir unsere Festplatte oder, nicht ganz so schlimm, den falschen Stick!!!

Man sieht das alleine schon an der Grösse (Blocks) und dass eben die eingebaute Platte meistens SDA heisst, der erste Stick SDB usw.. Im Zweifel lieber warten und jemand fragen der sich auskennt!

Jetzt der nächste Schritt, Terminal kann minimiert werden, brauchen wir gleich wieder.

Wenn wir den eben zum Kopieren benutzten Stick mit der USB-Schnittstelle verbinden (haben wir vor dem booten gemacht) wird dieser automatisch eingebunden, erkennen wir an den neuen Symbolen auf dem Desktop, meistens der Name des Sticks oder xGB-Medium, je nachdem wie gross. Falls eine Meldung wegen “installierbarer Software” kommt einfach cancel oder wegklicken.
Der Stick den wir zuletzt eigesteckt haben (den leeren) erscheint natürlich auch hier.
Jetzt schauen wie der Ziel-Stick heisst, das ist der Name unter dem Symbol auf dem Desktop, ich nenne ihn nun einfach “sandisk” wie hier bei mir.
Nun wieder ins Terminal und:

cd /media/sandisk/mkusbuntu

Den Namen “sandisk” natürlich anpassen. Dort nun:

sudo sh mkusbuntu.sh

Nu gehts los, das Script merkt sich auf Wunsch die letzten Einstellungen und zeigt diese an, wir wollen sie jetzt aber nicht wiederverwenden also tippen wir N für nein. Nun unsere Werte:

USB-Adresse: /dev/sdc (das was wir vorhin mit fdisk ermittelt haben, vorsicht!)
Quellordner: /media/sandisk/ubuntu-disk/ (ist unser kopiertes ubuntu auf stick1)
Grösse des Extra-Speichers: 1 (ist noch nicht im script eingebaut)
Grösse der pers.Partition: 1 (1 bedeutet der maximal freie Platz, ansonsten die Grösse in MB, Rest allerdings verschenkt dann)

Ich sags zum letzten mal: Aufpassen dass ihr den richtigen namen für USB-Adresse benutzt!
Abbechen kann man mit STRG+C.
Einstellungen speichern, und er legt los…

Neupartitionieren mit Ja beantworten
Boot Dateisystem erstellen: Ja
Persistente Partition erstellen: Ja
Quelldateien kopieren: Ja (dauert… man sollte übrigens nicht abbrechen^^)
Syslinux verwenden: Ja

ferdisch

Ubuntu runterfahren, CD raus, neu starten und umschalten auf USB als Bootmedium.

Und, wie wars? Das erste Mal? :-D
Um später noch mal zu machen einfach vom Stick booten und als Quelle /cdrom angeben, das geht dann ohne Gefummel mit der CD, weil wir die ja schon auf dem Stick haben, erreichbar eben über /cdrom
Beim booten dauert es übrigens recht lange bis es nach dem Startmenü weitergeht, das ist normal, einfach Geduld haben, 1-2 Minuten.

Ich habs auf verschiedenen Rechnern getestet und schon einige Sticks so hergestellt, bei Problemen einfach hier nen Kommentar hinterlassen, schaun wir dann mal.

Viel Spass damit wünscht
mjs

Autor: mjs
Datum: Sonntag, 11. Januar 2009 18:36
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Ein Kommentar

  1. 1

    Wem das ganze zu viel Arbeit ist: Gegen Porto/Unkosten für einen 4GB-Stick (insgesamt ca. 10€) könnt ihr auch einen fertigen Stick bekommen. Bei Interesse hier melden oder an mistress [at] itgrl [dot] de

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