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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fur notwendig, sie davor zu schutzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnotige Angstzustande bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsuchtigen Politikern schutzt.

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LinuxTage und ITGrl

Erstmal zur Aufklärung für alle, die ebenso verwirrt sind wie die YaCy-Leute, die mich gestern am Stand besucht haben :) . Ich bin Monika und ich bin nicht das ITGrl. Sie hat das Blog begonnen und mehreren Leuten Schreibrechte darauf eingeräumt.

Bei der Unterhaltung hat sich herausgestellt, dass noch keiner von uns sie je gesehen hat, wir haben uns immer nur in Foren, Mails, Blogs, ICQ … mit ihr unterhalten. Vielleicht gibt es sie gar nicht? Vielleicht existiert sie nur virtuell? ;) Nun, ich bin relativ überzeugt, dass sie real ist, sonst wäre sie die erste KI, die den Turingtest besteht. Aber vielleicht muss ich mal einen Test ähnlich diesem oder noch besser den sehr viel schwierigeren Littlefoot-Test administrieren <g>.

Im Übrigen muss ich erwähnen, dass ich von meinem neuen YaCy-Kugelschreiber begeistert bin, er schreibt echt “smooth”.

Wie ging es nun in Chemnitz weiter? Die Folien für den ersten Vortrag hatte ich noch am Freitag im Zug fertig überarbeitet, eine text-reduzierte Version der Folien, die ich schon in den letzten beiden Jahren verwendet hatte, darüber, wie man von Windows auf Linux wechselt. Ich werde sowohl die Kurz- als auch die Langfassung an die CLT-Organisatoren mailen, sie werden sie dann im Vortragsprogramm verlinken. Er ist auch im Vortragsband (ISBN: 978-3-941003-10-1) enthalten. Wie man sein mit Bluetooth versehenes Netbook dazu bekommt, mit einer Wiimote zu kommunizieren, steht übrigens im uu-Wiki.

Für den Vortrag am Sonntag habe ich keine Folien angefertigt, sondern hatte nur meine Textdatei mit ca. 64 bis 100 Gründen, warum Linux toller ist als Windows, mitgenommen, die ich über die letzten zwei Jahre gesammelt hatte. Die Zeit während des Social Events am Sonnabend Abend und Sonntag den ganzen Tag über habe ich damit zugebracht, sie mittels kdissert in ein Mindmap umzuwandeln. Eine halbe Stunde vor Beginn war ich fertig. Der Vortrag kam erfreulich gut an :) . Da ich ihn vorher nie getestet habe, hatte ich keine Ahnung, wie lange ich brauchen würde – und bin natürlich mit der Zeit nicht ausgekommen. Ich muss nochmal nachsehen, ich glaube, ich habe ungefähr ⅔ der Gründe geschafft. Der Vortrag wurde auf Video aufgenommen (Schrecklassnach).

Eigentlich hatte ich nicht vor, das Mindmap online zu stellen. Es war ja nur so schnell zusammengeklopft und nicht besonders ansehnlich. Es sind keine Kommentare dran, so dass man nicht erraten kann, was etwa die Markierungen mit Sternen u.Ä. heißen sollen (der Stern bei Mahjongg bedeutet, dass das der wirkliche und wahrhaftige Grund dafür ist, dass meine Mutter Xubuntu benutzt). Außerdem habe ich irgendwann in der Mitte festgestellt, dass es wohl nicht das richtige Vorgehen ist, den jeweils nächsten Punkt als Kindknoten einzufügen – in der Baumansicht habe ich nun um die 70 Ebenen Tiefe erreicht. Darüber hinaus war kdissert nicht die optimale Wahl, da es inzwischen durch seinen Nachfolger Semantik abgelöst wurde. Beide sind im Ubuntu-Repository verfügbar (neben Freemind, Planfacile und Vym), ich habe rein zufällig eines davon ausgewählt. Jedenfalls haben allein nach dem Vortrag vier Leute nach dem Mindmap gefragt und ihn sich auf ihren USB-Stick kopiert, also werde ich es wohl doch ins Internet stellen, schön oder nicht.

Ein bisschen Ärger hat mir die Bildschirmauflösung zwischen Netbookbildschirm (1024×576) und Projektor (1024×768) gemacht. Trotz intensiven Studiums über xrandr kann ich den unteren Bildschirmbereich auf meinem Netbook nicht sehen: die scale-Option scheint dafür wie gemacht, aber danach war mein Bildschirm ganz schwarz; auch Experimente mit den Optionen für Framebuffer und Panning waren nur bedingt erfolgreich, der Bildschirmausschnitt folgte zwar der Maus, aber die Fensterbereiche wurden nicht neu gezeichnet. Deshalb bin ich bei meiner Teilansicht geblieben – für Präsentationen egal, aber wenn man etwas live im System zeigen will, ist Zugang zur Kontrollleiste manchmal doch ganz nützlich, insbesondere wenn man über eben diese spricht.

Viele Vorträge habe ich diesmal nicht gesehen, nur den von Lena Simon über Frauen und Freie Software. Sie war ja in den letzten Wochen viel in den Medien nach der Gründung der Piratinnen (28.02. 04.03. 10.03.).

Was gab es noch: Unser dritter Mann für den Kubuntustand konnte nicht kommen, weil seine Frau kurz vor der Entbindung stand. Am Sonntag Abend war es dann so weit – und wir konnten die Geburt live per Twitter und Twitpic verfolgen :) . Technik, die begeistert! (Nichts Übertriebenes, nur: jetzt geht es los, jetzt ist es da, das Foto des Neugeborenen im Arm der glücklichen Mutter.) Es ist ein Mädchen :) . Oder wie Lena Simon sagen würde – es ist ein Mensch 8) .

Kurz vor Schluss stand eine Frau vor unserem Stand und rief aus: “Oh ist der süüüß!” Ich dachte erst, sie meint den Plüschtux, aber der Ausruf bezog sich auf mein überaus knuffiges Netbook, ein rotes Lenovo Ideapad S10e, das man auf Cyberport.de sogar mit vorinstalliertem Linux kaufen kann. Leider ein recht veraltetes SuSE, das sich auch nicht leicht upgraden ließ, aber ich hab mir natürlich sowieso ein Kubuntu drauf gemacht, so dass es egal war. Ihr Mann/Freund, im Beastie-T-Shirt, hat dann überlegt, wie gut wohl ein Free BSD darauf laufen würde ;) .

Im Zug saß ich dann in einer Vierersitzgruppe, wo noch zwei Männer ihre Netbooks ausgepackt hatten (und damit die Steckdosen belegt, Mist) (der neben mir schaute anscheinend Männer, die auf Ziegen starren)  … und auf der anderen Seite saßen zwei Teenager, Geschwister, die ununterbrochen am Telefonieren und smsen waren, sowie eine Frau, die die ganze Zeit auf ihrem Tablet herumtippte (und irgendwann das Mädchen ihr gegenüber anmachte, sie solle doch zum Telefonieren “raus” gehen, dabei waren wir nicht in einer Ruhezone). Da macht sich ein neuer Überwachungswahn bemerkbar, die 13-Jährige erzählte, ihr Freund ruft ständig an, ob sie auch ja nicht mit Jungen unterwegs wäre, und wenn sie gerade telefoniert, wenn er anruft, ist er hinterher misstrauisch, mit wem sie wohl telefoniert haben könnte. Schöne neue Welt.

Monika.

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Autor: Monika
Datum: Montag, 15. März 2010 14:07
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Ein Kommentar

  1. 1

    [...] Übrigen war es doch nicht, wie ich dachte, ein Fehler die Punkte jeweils als Kindknoten im kdissert-Mindmap einzutragen. Es gibt gar keine [...]

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