Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Moglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fur notwendig, sie davor zu schutzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnotige Angstzustande bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsuchtigen Politikern schutzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so konnen Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Apple-Zensur auf dem iPhone

Bekanntlich schränkt Apple sehr stark ein, welche “Apps” auf dem iPhone laufen dürfen. Allein das ist schon unerfreulich genug.

Aber auch welche Inhalte diese Apps anzeigen dürfen, legt Apple fest — pornografisches Material beispielsweise nicht. Als Aufhänger für diesen Artikel dient, dass die Brüste auf den Oben-Ohne-Fotos in der Bildzeitungs-App “geblitzt” (durch einen Lichteffekt unkenntlich gemacht) werden. (Zwar nicht von Apple, sondern von Bild selbst, aber um Apples Bedingungen zu genügen.) Das könnte einem noch relativ egal sein, diese sexistischen Fotos sind schon in unseren Zeitungsregalen so unnötig wie ein Kropf.

Aber da hört es nicht auf. Laut dem Artikel wurde eine E-Book-App wegen des Kamasutra gesperrt. Die Wikipedia-App Kiwi wurde gesperrt, weil es einen Artikel für das Stichwort fuck gibt. Und — der absolute Hammer — eine App zum Download und Darstellen von Comics wurde gesperrt, “weil sie karikierende Darstellungen von Präsident Obama enthielt, eine andere wegen satirischen Bildern von Senatoren.”

Es gibt aber sehr wohl Apps, die “obszöne” Inhalte anzeigen können. Man nennt sie “Browser” :-P . “Allerdings versieht Apple jede Anwendung, die einen [...] Browser enthält, mit dem [...] Warnlabel: ‘ab 17′ - ‘kann sexuelle Darstellungen enthalten’”. OMFG.

Wo bleibt die Anti-Zensur-App? Wieso sollte ein Hardwarehersteller festlegen dürfen, welche Inhalte auf dieser Hardware angezeigt werden? Bekommen wir demnächst den No-Porn-PC, das Keine-unchristlichen-Inhalte-Netbook und das Keine-politischen-Witze-Tablet?

Monika.

PS: Verdammt, habe ich mich gerade für die Bildzeitung eingesetzt?

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Autor: Monika
Datum: Samstag, 9. Januar 2010 2:09
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