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Thin Economical Power

TEP klingt zugegeben nicht so sonderlich freudig für Marketingmenschen, also lassen wirs lieber bei ‘Thin Economical Office - X power’, oder kurz TEO-X power.
Ein hochperformater Server-PC auf Intel Quad-Basis mit genügend Ressourcen für die ebenso performante Arbeit am Desktop. Ich muss sagen ich war selbst erstaunt als ich diesen Test begonnen habe, in der Theorie liest sich das alles ja ganz stimmig: Mehrere echte Prozessorkerne, viel RAM und eine halbwechs flotte Festplatte sollten eigentlich ausreichen. Dass der Teufel aber wie so oft im Detail steckt und man nicht einfach jede flotte Hardware kombinieren kann zeigt sich hier an diesem hübschen, kleinen TEO-X power von Christmann, dort passt wirklich alles zusammen. Der Preis liegt in beschrieben Auusbau momentan bei knapp 1000€, daran sind aber hauptsächlich die zwei sehr teuren 4GB-RAM Module schuld, wer mit 4GB auskommt kann zweimal 2GB verbauen und warten bis die grösseren irgendwann erschwinglich sind. Das alles ist recht einfach im Shop von Christmann möglich und erläutert, man kann sich also seinen eigenen massgeschneiderten TEO zusammenstellen.

Ausgerüstet mit 8GB RAM und dem Intel Core2Quad Q8400 @ 2,66Ghz sowie einer flotten 160GB-SATA Festplatte von WD (7200rmp) und einer Server-Überwachungseinheit wartet das wirklich schöne kleine Blechwürfelchen nun auf seinen Herrn und Meister. Die Herrin sagt es soll Windows7 befehlen, also drauf damit und nach ca. 45 Minuten ist es einsatzbereit, schonmal angenehm. Während der Installation wird das Blechgehäuse spürbar warm, dafür hört man aber die insgesamt 3 Lüfter so gut wie gar nicht, schon die Umwelt im Grünen bei gekipptem Fenster ist ‘lauter’. Der TEO-X ist nicht nur mit Geräuschen sehr sparsam: Im oben beschriebenen Ausbau verbraucht er unter 80% Last nur etwa 80Watt, hervorragend und ideal für einen Server den man zuhause betreiben möchte.

Was sind nun 80% Last? Ich habe mal ein kleines Beispiel zusammengestellt, auf dem Desktop hier läuft ein sehr grosser YaCy-Peer mit ca. 70 Millionen Links in seiner Datenbank, dem sind 5GB Speicher fest zugewiesen, den Rest teilen sich die Anwendungen und Windows mit seinen Systemdiensten. Für letzteres rechnet man pessimistisch 1GB, hat also dann in diesem Ausbau 2GB für den Desktop zur verfügung, eigentlich perfekt für fast alle Anwendungen.
Wenn man YaCy im Einsatz hat sollte man unbedingt darauf achten dass auch alle Anwendungen mit dem physikalisch vorhandenen RAM auskommen, das System darf bei so grossen Java-Anwendungen nicht anfangen grössere Teile des Speichers auszulagern. Sonst ist sogar dieses Kistchen recht schnell lahmgelegt.

Im Bild läuft ausser YaCy noch ein HD-Video über HDMI auf dem TV-Gerät / das Overlay auf dem Desktop, eine Datei wird mit ca. 40Mbyte/s zwischen den beiden internen Festplatten kopiert und es werden mit ca. 5Mbyte/s Daten über die Ethernet-Schnittstelle. Die Belastung von CPU und IO dabei ist auf dem Bild zu sehen und genauso fühlt es sich auch an: wenn ich hier jetzt noch schreibe oder mit Photoshop arbeite: Ich bemerke es nicht. Null, Nada - der Radiostream ruckelt ab und zu, aber das liegt mit Sicherheit an KabelBW und ihrer Definition von Internet aber nicht an diesem PC.
Ich bin recht sicher mit den verbleibenden 40% könnte man jetzt auch noch ohne grossartige Einschränkungen ein Spiel in der Art von WoW anwerfen, in die Knie zwingen würde das allerhöchstens die Grafik, ein wenig.

Wirklich schade dass das RAM für dieses Mainboard so teuer ist, bzw. 4GB-Riegel allgemein, die Performance und auch Verarbeitung des Geräts sind allerdings 1000€ auf alle Fälle wert.

luke/mjs

Autor: mjs
Datum: Freitag, 24. Juli 2009 15:31
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