Ätännschen, ä Touri
Montag, 13. April 2009 1:32
Falls ihr als solche jemals plant diese wunderhübsche Stadt zu besuchen, tut dies an einem Ostersonntag, dann garantiert nicht alleine, bischen Heimatgefühl in der Fremde, muss sein!
Die Ratschläge dieses Blatts kann man (sich) zur Meinung machen - oder auch nicht - das dazwischen eher schwer, also probierts mal mit meinen, Ansichten.
So gegen 7, selbige Linie, Haltestelle Synagoge. Oder mit dem Schiff, Auto dürfen nur Einheimische! Bei Missachtung nicht unter 5000 Baustellen oder 2 Jahre Stau. Navi? Klar praktisch, das tägliche Update nicht vergessen.
Von da aus gleich mal weiter auf dem hübschen Brückchen, Terassenufer, Semperoper, Stadtkiche, Schloss, Elbe, Neustadt. Knipsbar im Panorama und wunderhübschen Morgenlicht. OK, fahrn wir wieder heim.
Man könnte aber nu, das kleine Treppchen, runter an die Elbe.
Immer schön am Wasser entlang, vom andren Ufer natürlich noch schöner, kommt noch, so aber das wahnsinns-Licht im Rücken.
Die Bilder kann man um die Zeit auch auf der Strasse stehend knipsen, kaum Autos, nur die Dampfschiffe, und paar unerschrocke Camper in der Warteschlange, kennt man ja von Tokio-Hotel, sehn auch meistens so aus, Japanisch.
Also Augen zu bzw. hinter die Kamera und durch, zügig bis zum nächsten Brückchen, unterwegs die Morgensonne auf den Rücken scheinen lassen.
Bei dem Brückchen nun rechts hoch in die Schlacht: Semper fidelis. Oder aber einfach unten durch.
Stille, menschenleer, Stargate?
Vorsichtig weiter, immer am Wasser lang, seltsame Gebilde und Ansichten.
Die Bäume auch ganz scheu. Grün? Ohgott, noch mehr Touris, Streik!
Politiker. Geld für Glas ham sie ja, Sinn für Humor die andren.
Weiter fröhlich den Fluss entlang, wer mag hat links im Glas, oder live hinter sich, die Postkarten. Im Gegenlicht, so schwer zu knipsen, gibts zu kaufen.
Und nun nächstes Brückchen, benannt nach einer gewissen Marie, gleich 2 davon: Bahn und Auto.
Vor der ersten scharf links bis zur Strasse zurück. Jetzt die Frage wieviel Zeit?
Eine Stunde noch, dann rauf aufs Brückchen und rüber über denn Fluss: DD-Neustadt, den Weg zurück am anderen Ufer mit Blick auf die Altstadt in der Morgensonne.
Warum knipst um die Zeit eigentliche keiner Postkarten? Zum sterben schönes Licht und kräftige Schatten. Frühjahrssonne. Und einsam, herrlich!
Auf der mittleren Brücke von den Drei grossen geht es nu wieder rüber in die Altstadt, schöne breite Gewege zum die Aussicht geniessen oder einfach nur frische Elbluft.
Nach 2 Stunden Entzug die langersenten Menschenmassen. 11Uhr, Ostersonntag, Semperoper. Das dröhnt. Bei allzulangem Entzug noch ab durch die Weisse Gasse über Frauenkirche, Altmarkt und Prager Strasse zum Hauptbahnhof. Da fahren zwar auch viele weg, aber immer noch genug da, keine Angst.
Ich geh nu aber Richtung Zoo, kleines Wieschen nebenan, Augen zu und Sonne geniesen, grüsse an die Artgenossen.
mjs
Thema: Allgemein, Geknipstes, Gelebtes | Kommentare (3) | Autor: mjs















