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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Getestetes'

PMS mal anders

Mittwoch, 1. April 2009 4:32

Reden wir nicht davon, lieber von angenehmerem: Eine Steckdosenleiste oder Einzelsteckdose mit Überspannungsschutz, alleine das schon sehr nützlich für allerlei kostbare Hardware, dazu aber noch schaltbar und programmierbar über USB/LAN oder Bluetooth-Schnittstelle.
Wow, das suche ich schon lange, aber bisher heiss es immer: Krösus? Nicht billig die Dinger, aber auch extrem nützlich.

Jetzt bin ich über eben diese ‘PMS’ gestolpert beim Suchen nach…, ok wieder schnell zum Thema:

Gembird sis-PMS

Gembird sis-PMS


sispm - schaltbare Einzelsteckdose

sispm - schaltbare Einzelsteckdose



In der USB-Ausführung kostet die Steckerleiste nur 40€, die Einzelne sogar nur 15€, hoppla!
Dort ist auch demnächst die LAN-Version verfügbar, die ersetzt dann komplett den steuernden PC.
Der Händler spendiert mir übrigens keinen neuen Porsche, schade, aber er ist ein empfehlenswerterr Ebay-Seller. Bin sonst nicht so für Kommerz, aber sowas selber zu bauen ist Unsinn und auch noch gefählich! Importieren geht wohl sicher, aber umständlicher als bei manchem Kabelprovider die Uhrzeit zu stellen, selber versuchen…

Und nochmal Hoppla, für das Dingelchen gibts ein Open-Source Projekt:
sispmctl.sourceforge.net

Was sonst noch? Kaffee und Kuchen? Kann ich selber also mal das die 4er-Leiste bestellt und auch gleich eine feine Anwendung dafür: Mein dämliches Kabelmodem das gerne mal in Form eines Hard-Resets gestreichelt werden mag, allerdings im Keller bei seinen Kollegen haust.
USB auf ca 20-30m ist zwar bissl heikel, aber gucken wir mal, wäre doch gelacht, cat5 plus Verstärker, sowas in der Art.
Geht das nicht wird die LAN-Version bestellt, habe offene Quelltexte, wo ist das Problem. Oder noch cleverer: ein kleines Linux-Modul für openwrt, ein Router der was auf sich hält hat auch USB zum missbrauchen.
Denke mal das finden einige geplagte Kabelkunden ähnlich nützlich, die Tante Arris wird ja deutschlandweit eingesetzt.

Ich spekuliere mal auf einen ähnlich netten ebayler wie mich und erwarte das Ding am Wochenende, dann nur noch Entscheidung: Kids, Sonne oder Bastelei, am besten alles drei zusammen, schaun wir mal ;-)
Schon bischen weitergeschaut, der deutsche Lieferant sagt die Netzversion ist ab Frühsommer auch in D erhältlich, damit entfällt das umständliche selbst-Importieren. Wir fangen nun mal mit USB an, das Ziel schwer zugängliche Geräte zu schalten soll ja später auch über möglichst beliebige Medien geschehen. Zusätzliche (USB)Steuerleitung, Funk (Bluetooth) oder eben über das oft schon vorhandene LAN, aber alles mit Hilfe der selben Software-Schnittstelle, vom Betriebssystem unabhängig.

Schemazeichnung SiS-PMS USB

Schemazeichnung SiS-PMS USB



Auf DHL ist Verlass und den Lieferanten auch, 2 Tage nach Bestellung das Teil in den Fingern und exakt das was ich mir vorgestellt hatte:

Gembird SilverShield PMS USB - Erster Eindruck

Die Steckerleiste ist solide verarbeitet, das Plastikgehäuse dürfte auch Belastungen wie eine normal schwere Person aushalten. 10A abgesicherte Gesamtlast auch, an 6 Steckdosen, 4 davon programmier- oder schaltbar. Alles mit Übertromschutz versehen. Mitgeliefert wird ein recht kurzes USB-Kabel das ich aber im Versuch verlängern möchte, mit Verlängerungskabeln, aber auch einer 4-Drahtverbindung über Cat5-Kabel, mal sehen.
Auf alle Fälle ist ja bald eine Version direkt mit Netzschnittstelle verfügbar, dann kann sich die PMS irgendwo im lokalen Netz befinden, rein theoretisch sogar über WLAN und einen angeschlossenen Router als WLAN-Client.
Wer sichs geben mag, geht auch nur ein WlanRouter mit USB Anschluss und openwrt. Das wäre dann extremst günstig und flexibel, gut verpackt im Sommer sogar draussen.

Konkreter Einsatzzweck

Für die 4 schaltbaren Ausgänge sind folgende Aufgaben vorgesehen: Im Keller am Haus-Übergabepunkt befindet sich das Kabelmodem und ein Router sowie ein Ethernet-Switch zum Verbinden des entfernten WLAN-Routers. Der ist damit auch schaltbar, zumindest vom Netz trennbar, sie unten.
Weiterhin werden die 2 noch freien Schaltsteckdosen für eine steuerbare Innen und Aussenbeleuchtung verwendet, so kann man flexibel den Garten beleuchten oder Anwesenheit simulieren. Für Menschen mit regelmässigem nächtlichem Badbesuch sogar die Treppe “vorbeleuchtbar”. Wollte ich nur sagen ^^

Ansteuerung der PMS

Momentan haben wirs ja mit der USB-Variante zu tun, ich gehe jetzt einfach mal davon aus ich bekomme ein verstärktes USB-Signal in den Keller und zurück, dann sieht das unter Windows und der mitgelieferten Software so aus:

SiS-PMS Benutzeroberfläche

SiS-PMS Benutzeroberfläche



Durch Doppelklick auf die einselnen Steckdosen kann man sie ein und ausschalten, unter Einstellungen was wohl? Jo, einstellen, in dem Fall wie wo und wann die Steckdosen automatisch geschaltet werden sollen. Und da gibts schon hier eine ganze Menge an Möglichkeiten:

SiS-PMS Eventsteuerung Windows

SiS-PMS Eventsteuerung Windows



SiS-PMS Anwendungssteuerung

SiS-PMS Anwendungssteuerung

Steuerung ohne PC

Das ist der Clou an der Sache, die PMS ist so schlau dass der PC nur zur Programmierung und natürlich Schaltung durch Anwendungen benötigt wird. Ist er abgeschaltet laufen die voreingestellten Programme in der PMS weiterhin ab.

Netzwerkschalter

Wenn noch Steckdosen frei sind kann man mit Hilfe eines einfachen Ethernet-Switch eine Art Netzwerk-Schalter aufbauen um einzelen LAN-Segmente physikalisch abzuschalten. Das ist sehr praktisch für einen (WLAN)Router oder Server der zwar entfernt aufgestellt, aber nicht in der Nähe des Netzverteilers und damit der PMS ist.

Steuerung per Kommandozeile

Auch das kann die mitgelieferte und übrigens auch frei erhältliche Software für Windows und Linux.
Möchte ich z.B. ein Gerät neu starten, manche mögen das ja ab und an, denke da an mein heissgeliebtes Kabelmodem, also kann ich nach Lust und Laune z.B. eine kleine Batch-Datei aufrufen:

pm.exe -off -PMS Keller -Arris
pause 5
pm.exe -on -PMS Keller -Arris

Das ersetzt hier in diesem Fall den Aufruf eines Kommandos zum Soft-Reset, das manche Geräte leider nicht bieten. Wäre schonender für die Elektronik, aber was sein muss, das muss sein…

Steuerung über das Netzwerk

In der PMS-Anwendung kann die Steckdosenleiste auch im Netzwerk “freigegeben” werden, das heisst es wird ein Passwort vergeben und man kann sie unter ihrem jeweiligen PMS-Namen auch von anderen Rechnern aus steuern. Bei der Version mit integrierter LAN-Schnittstelle geht das natürlich auch direkt, ohne zwischengeschalteten PC.

Steuerung über den Router

Mittlerweile hat fast jeder bessere Router auch ene USB-Schnittstelle und läuft unter Linux, was liegt näher als die USB-PMS dort anzuschliessen und uns ein kleines Treiberchen zu basteln, das werd ich als nächstes angehen is gibt ja das sispmctl-Projekt

Für uns die perfekte Lösung und damit ja nicht nur das Modem gezähmt sondern auch gleich noch einen WLAN-Hauptschalter und 2 frei Programmierbare Steckdosen für Nachtlicht im Haus und Haustür/Gartenbeleuchtung. Da gibt es sicher noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten.
Man ist ja auch nicht auf eine PMS beschränkt sondern kann beliebig viele an beliebigen Orten plazieren.
Bei den Kosten von 15€ für die einzel USB-Version wirklich keine grosse Ausgabe.

Hier gehts weiter zum 2.Teil, der Steuerung vom PC/Router aus.

steffen/luke/mjs

Thema: DSL, DVR / SAT / Kabel, Gesuchtes, Getestetes, Nützliches, Tägliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (5) | Autor: mjs

Birdy

Montag, 30. März 2009 11:31

Im Rahmen unsrer frühjährlichen Innenhofsanierung und dem Uni-Projekt eines Bekannten ist ‘Birdy’ entstanden, mal ein Informatiker-Projekt das nicht nur rumtheoretisiert, imho.




Sowas in der Art, grins, so sieht es jedenfalls ein Kind, später möglicherweise auch der Benutzer. Nicht drinhocken und futtern natürlich, im Vogelhäuschen, da sitzen schon die Vögel, hoffentlich, und ein kleiner WLAN-Repeater. Ein Gerätchen also das auf einen bestimmten Kanal oder SSID eingestellt ist und Signale empfängt und weiterleitet. An den eigentlichen Access-Point und den Client-PC. Es kann so also die Reichweite des WLAN in eine bestimmte Richtung erweitern.

Warum nun um ausgerechnet ein Vogelhäuschen?
Nun, das steht draussen, also ideal um auch draussen dann zu surfen, es ist einigermassen Diebstahlgeschützt: ‘Tarnung’ und oft dadurch auch schwer erreichbar montiert.
Ja sicher schwer erreichbar aber wohl auch für Strom?
Nein; weil ss eben draussen steht und es so nette Dinge wie Solarenergie gibt.

Genau das wollen wir versuchen: wie lange kann ein WLAN-Repeater mit einer Pufferbatterie und einer kleinen 12-Volt Solaranlage tagsüber betrieben werden. Nachts ich zumindest selten im Garten und wenn dann anderes zu tun als Surfen.

Zur Umsetzung habe ich erstmal nach Vogelhäuschen recherchiert, den Elektronikkram (sparsam) und die Software (intelligente ‘Schlafpausen’) können andere besser, ich mag mich drum kümmern dass das ganze hübsch und zweckmässig verpackt ist.
Also zuerst einmal festgestellt: Uh, da gibts aber viele, und sogar gebraucht auf Ebay z.B. Faszinierend, und es stellt sich nun natürlich die Frage ob Selbstbau wirklich einfacher ist. Mal gucken.
Es sollte jedenfalls ein schönes Dach haben das Platz für mindestens zwei 12V-Solarzellen bieten, in der Bauform ca.15*15 cm gibt es die relativ erschwinglich (10€) mit einer Leistung von 0.8Wp. Davon müssten 2 reichen um einen 1A-Verbraucher bei 12 und vollem Pufferakku zu betreiben. Obs das tut wollen wir ja testen, 24 Stunden lang sicher nicht aber es reicht ja Tagsüber.

Neben den Energiezellen auf dem Dach sollte Platz für die Pufferbaterie, die Lade- / WLAN-Elektronik vorhanden sein und natürlich auch für die eigentlichen Bewohner. Wäre schon nett wenn das Häuschen nicht nur ‘Tarnung’ wäre.

mjs

Thema: Getestetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

Samsung MMCQE28GFMUP im Praxistest

Donnerstag, 26. März 2009 23:07

Diese sehr kompakte micro-SATA SSD mit 128GB Kapazität ist mittlerweile erschwinglich und bietet sich für den Einsatz in Netbooks geradezu an.
Hier habe ich ja gezeigt wie man sie per SATA-Adapter in einen Acer Aspire One A150 einbaut, weiterhin wird sie in einem Büro-PC (Acer Veriton M464) als Systemplatte verwendet.

Der Einfachheit halber habe ich einfach die alte Festplatte (120GB) per Image auf die SSD kopiert, dazu kann man sie einfach mit einem SATA-USB Adapter and den Kleinen anschliessen und mit Norton Ghost, Acronis Disk-Director oder ähnlichen Programmen ‘klonen’.
So hat man auch eine direkt vergleichbare Installation, möchte man das Betriebssystem nbeu aufspielen muss man bei Acer aber aufpassen und unbedingt auch die Recovery Partition auf die neue Platte übertragen! Diese sollte am Anfang der Festplatte positioniert sein, dort bei SSDs meist eh am langsamsten, und als nicht-aktive Primärpartition gekennzeichnet sein. Dort sind dann auch alle Treiber mitinstalliert man startet dann bei Bedarf ein ganz normales Disk-to-Disk Recovery. Als 2. Partition dann das System und bei Bedarf noch weitere für Daten oder andere Betriebsysteme. Ab der dritten Partition müssen diese jedaoch als logische Partitionen und nicht Primärpartition angelegt werden.

Der Einbau ging problemlos, auch sofort vom BIOS erkannt, ich habe das ‘alte’ XP mitkopiert, eine ziemlich überladene, ca 6 Monate alte Installation, ideal zum vergleichen. Ausserdem im 2. Schritt dann nochmals das Recovery aufgespielt und die wichtigsten Treiber und Programme von Hand nachinstalliert.
Dazu ein paar Grundsätzliche Anmerkungen zum Daten kopieren/installieren: Das Schreiben von grossen Datenmengen ist naturgemäss langsamer als das lesen, da ich von einer SSD eigentlich etwas ‘rasantes’ erwarte enttäuscht das erstmal ein bischen, aber solche Aktionen wie eine Installation ja eher selten. Ausserdem sieht man dann beim genauer Messen dass es eigentlich garnicht langsamer ist, mindestens gleichschnell, subjektiv eben.

Hier die Samsung in einem reinen Zugriffstest im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten wie sich auch im Notebookbereich verwendet werden (5400 Umdrehungen), die Partition C liegt im vorderen Bereich, D im hinteren Bereich der SSD:

So richtig nett allerdings der Schreibzugriff, hier wird zwar mit eher kleineren Dateien gemessen aber grade bei einem Betriebssystem werden sehr oft kleine Datenmengen geschrieben, gelesen sowieso:

Das schöne an der Sache ist aber eigentlich dass der Atom-Chipsatz überhaupt so flotte Platten abkann, im BIOS oder sonstwo ist nirgends etwas von einer Umstellung des SATA-Modus zu finden, aber ja auch garnicht nötig! Zumindest bis 100M nicht.

Die Verteilung der Lesegeschwindigkeit ist hier zu sehen, im Anfangsbereich ist diese speziellen SSD erheblich langsamer, aber auch immer noch schneller als eine herkömmliche 5400er-Festplatte:



origam/mjs

Thema: AspireOne, Getestetes, Nützliches, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

Ein eigentlich tolles VoIP-Telefon

Sonntag, 22. März 2009 6:02

Das (Siemens) Gigaset S450IP oder C450IP, bietet bis zu 6 verschiedene SIP-Accounts und eine herkömmliche Festnetzleitung. Sehr bequem einzurichten und zu benutzen, wenn da nicht eine ganz üble Macke wäre die auch in 4 Jahren Firmware wohl noch nicht behoben ist.
Das Problem an der Sache ist eigentlich eine durchdachte Sache: Um das Telefon einfach für verschiedene SIP-Provider konfigurieren zu können holt es sich Einstellungen von einem Server und man muss nur noch seine Zugangsdaten eintragen.
Eigentlich, weil an manchen Routern, hier konkret dem Vigor 2910 funktioniert die DNS-Auflösung nicht richtig, eindeutig ein Siemens-Bug, das Telefon kann dann genau diese Adresse nicht auflösen und so auch keine Konfigurationsdaten abholen.
Nun Holzhammer mal wieder: lösen wir diese blöde Adresse eben von Hand auf:
ping gigaset.siemens.com
217.194.35.161
Also: Einstellungen -> Update-Server: 217.194.35.161/chagall

Bitte nicht fragen was dieses seltsame Pfadangabe soll,seis dem Programmierer gelassen, es funktioniert, die Glaskugel steht ja immer griffbereit.
Jetzt einmal Firmware-Update, auch wenn schon die aktuelle drauf und dann wie gewohnt konfigurieren, alle anderen Namen werden nun korrekt aufgelöst.

Gigaset/Siemens das Ding mal virtuell um die Ohren hau, dann aber endlich weiter benutze, weil an sich, wie schon gesagt: prima Gerät!

mjs

Thema: DSL, Gehotlinetes, Getestetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

Aspire One meets Samsung SSD

Dienstag, 10. März 2009 10:00

Den armen kleinen One hab ich ja schon oft genug als Versuchsobjekt missbraucht , nun soll er mal vorerst seine Ruhe bekommen, vorher aber noch die feine Samsung 128GB-SSD reingepfriemelt.
Und das ist leider garnicht so einfach, der Teufel mal wieder im Detail:

Die SSD ist zwar kleiner und flacher als eine 2,5″ Festplatte hat aber einen Micro-SATA Anschluss, man kann sie also nicht direkt an den SATA-Port des Mainboard anstecken.
Dazu gibts natürlich auch Adapter steckt man den an die kleine Samsung dann passt sie immer noch in den für die 2,5″ vorgesehenen Platz.
Aber: der blöde Adapter den ich habe, und habe lange gesucht, scheint momentan der einzige zu sein, nun der ist zu dick. Er passt also nicht mechanisch auf eine SATA-Buchse die fest auf die Platine aufgelötet ist. Der Stecker passt, aber die Höhe stimmt nicht!

Samsung SSD Externen

Samsung SSD Extern


Hier ist sie zur Varanschaulichung in einem exterenen USB-Gehäuse montiert, man sieht dass der Adapter unten höher ist als die Buchse von der Platine entfernt, im bild geht das nur weil die Platine direkt an der Busche aufhört.
Das ist beim Aspire One 150 aber anders.
SATA-Anschluss

SATA-Anschluss


Also mal den Adapter unter die Lupe nehmen, es ist momentan wirklich der einzige in der Art erhältliche.
Einmal Stecker und einmal Buchse, in Kunststoff vergossen, so sieht er von aussen aus. Also mal reingucken! Scharfes Messer und vorsichtig am grösseren SATA-Anschluss anfangen das Gummi aufzuschneiden. Hat man den ‘Deckel’ sehr vorsichtig entfernt sieht man eine kleine Platine die beide Stecker verbindet, das sieht schon mal sehr gut aus!
Platten, Adapter und Anschluss

Platten, Adapter und Anschluss

Das untere Stück Plastikgehäuse ist nicht im Weg, also der Stabilität halber dranlassen, ist schon eine wackelige Angelegenheit aber die SSD soll ja später auch noch fixiert werden.
Jetzt noch eine kleine Tücke, die Platine ist noch an 3 Stellen herkömmlich gelötet, dh.es stehen verlötete Drähte ca 1mm heraus, die wären im weg und nebenbei eine nette Kurzschlussgefahr.

Adapter mit Überständen

Adapter mit Überständen


Also (Nagel)Feile herbeigezaubert und vorsichtig abfeilen, die Platine ist nicht sehr empfindlich, die paar Kratzer nicht wild, man muss nur aufpassen dass man beim Feilen die Stecker nicht abbricht.
Überstände abfeilen

Überstände abfeilen


Hier nun der Adapter (umgedreht) neben der Einbaustelle.
Adapter und Anschluss

Adapter und Anschluss


Daran kann nun die Platte angesteckt werden und wäre so betriebsfähig.
SSD im Aspire One

SSD im Aspire One


Da es aber um einen Netbook geht wäre das ziemlich fahrlässig, also versuchen wir das gute Stück noch zu fixieren.
SSD im Einbaurahmen

SSD im Einbaurahmen


Mechanisch passt der vorhandene 2,5″ Einbaurahmen, ich habe die SSD mit klettband fixiert, doppelseitiges Klebeband sicher auch möglich. Bevor der Deckel aufgesetzt wird die oberseite noch mit einem gut isolierenden Material ausstopfen, bei mir ebenfalls Klettband, 2 Lagen.
Einbaurahmen mit SSD eingebaut

Einbaurahmen mit SSD eingebaut


Dann wieder den gelochten Deckel aufsetzen, die ganze Bastelei ist nun ca 3mm länger, bei mir passt das aber genau ins Gehäuse. Im Notfall den Rahmen weglassen und die SSD direkt im Gehäuse fixieren. Ich habe die zwei Schraublöcher am Deckel etwas versetzt, erkennt man hier ganz gut:
Rahmen muss angepasst werden

Rahmen muss angepasst werden

Alternativer Einbau ohne Einbaurahmen

Ein Bekannter hat einen anderen Vorschlag zum Umbau gemacht den ich auch gleich umgesetzt habe, so ist der Einbau einfacher, die mechainische Verbindung stabiler und auch mehr Platz im Gehäuse für zusätzliche Umbauten wie z.B. intergrierte Bluetooth-Schnittstelle.

Dazu muss einfach nur eine kleine Kerbe in eine der Befestigung für die Gehäuseschrauben gefeilt werden, am einfachsten mit einer kleinen Schlüsselfeile:

Kerbe ca. 5mm unterhalb

Kerbe ca. 5mm unterhalb


Jetz kann die SSD einfach aufgesteckt, in der geeilten Kerbe angesetzt und zusammen mit der Hauptplatine ins Gehäuse eingesetzt werden. Wenn die kerbe ca 2mm tief und sich 5mm unterhalb befindet passen beide Platinen genau. Auf diese Art und Weise ist ein guter Luftstrom gewährleistet und es wird zusätzlicher Platz für Umbauten frei.
SSD in Kerbe eingesetzt

SSD in Kerbe eingesetzt


Die kleine IO-Platine hat festgeschgraubt genügend Abstand zur SSD sodass keien Isolierung nötig ist. Die SSD-Platine lässt sich zwar mit der Hand leicht bewegen, ist aber so gut verkeilt dass keine weitere Schraubverbindung nötig ist.

Hauptpatine mit SSD

Hauptpatine mit SSD

Jetzt können wir das Gerätchen wieder zusammenschrauben, und die beiden Konkurrenten mal vergleichen. Bin selber mal gespannt!

Transcend TS64GSSD25S-M im A150

Diese Platte ist sehr einfach einzubauen, einfach anstecken, ist von den Abmessungen her völlig baugleich nur etwas weniger Gewicht. Auch preisgünstiger als die Samsung, allerdings langsamer! ca 2/3 Geschwindigkeit im Vergleich, aber immer noch sehr flott! Preisbewusste Bastler mal drüber nachdenken, 64GB reichen eigentlich für so ein Gerät, Kostenpunkt um die 50€.

Samsung und Transcend

Samsung und Transcend





Man sollte natürlich noch den kleinen Original Einbaurahmen montieren, um die SSD festschrauben zu können. Hier zur besseren Ansicht ohne.


Galerie

Hier alle Bilder von den Umbau am Acer Aspire One A150 / ZG5.

mjs

Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes | Kommentare (4) | Autor: mjs

Windows 7 RC1 als Beta-Ersatz

Dienstag, 3. März 2009 15:32

Microsoft hat laut pc-tipp.ch angekündigt dass alle registrierten Betatester von Windows 7, mittels einem bis dahin bereitgestellten Release Candidate, auch nach dem 1.August 2009 noch weiter das neue Betriebssystem nutzen können, .
Dieser soll dann bis zum endgültigen Erscheinen von Windows 7 der einzige RC bleiben. Wahrscheinlich wird die RC-Version dann zum 31.1.2010 ablaufen.

Das ist eine sehr faire Lösung, nicht als “Entschädigung” für das Testen, ich finde das eher spannend. Wohl für Leute die entgegen der Warnung das System schon produktiv einsetzen, das kann es nämlich, auch im jetzigen Stadium. Meine Erfahrung.

Sehr fein allerding auch für Anwender die wie ich hauptsächlich wegen der 64-Bit Version und schonenderem Umgang mit Ressourcen umgestiegen sind, manche Anwendungen brauchen das.
Wenn die Hardware mittlerweile voraus ist, das dürfte wohl Microsoft auch gesehen haben, dann ist es Unsinn die Anwender auf ein stabiles XP-32 zu verweisen anstatt die Hardware auch auszunutzen. Von XP-64 oder gar Viste rede ich mal besser nicht. Gabs da was?

Alles in allem eine prima Lösung. Auch dass Microsoft den mittlerweile üblichen RC-Anwendertest macht: solange ich das vorher weiss und dann hinterher nicht im Regen stehen gelassen werde: weiter so!
Hat ja für beide Seiten Vorteile: Was sind (für Microsoft) schon 2,5 Mio halb verschenkte, vielleicht später gecrackte RC-Releases, gegen nochmal eine Krücke wie Vista.
Dass Windows7 auch deshalb gewiss keine Krücke wird, das kapieren sogar Kaufmannsnasen.

mjs

Thema: Gelesenes, Getestetes, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

Open Top

Sonntag, 1. März 2009 19:59

Cabrio im Sommer, oben ohne, schon was nettes, aber hier gehts um den neuen EeeTop in der ausführung ET1602.

Intel Atom N270, 1,6 GHz. RAM 1 GB, nur ein DDR2/333. Intel-Chipsatz 945GME, Intel GMA 950 Grafik, Display 1366 x 768 (16:9) Touchscreen.

Als Festplatte ist eine Seagate Momentus 5400.5 eingebaut. Bischen langsam in der Übertragungsrate: 30-70 Mbytes/s.

Dann wollen wir das Ding mal topless machen, ich mag da 2GB RAM drinne und auch schnellere Festplatte, im Auge habe ich da die nette Samsung 128GB, fürchterlich flotte und bezahlbare SSD.
Mal gucken ob sie passt, mechanisch.

Dazu gleich zu Anfang was wichtiges, wenn man die Festplatte wechseln möchte:
Man sollte unbedingt erstmal eine 1:1 Kopie der alten Platte machen (image), es reicht die erste “versteckte” Partition, die lässt sich nämlich nicht wiederherstellen. Ausser bei Asus.
Wenn man schon dabei ist kopiert man natürlich auch noch das vorinstallierte XP (Laufwerk C:, Partition 2), und bei bedarf auch die Datenpartition 3 (D:). Die muss man dann natürlich in der Grösse anpassen, es sei denn die neue Platte ist exakt gleich gross.

So, zuerstmal 4 Schrauben hinten am Rahmen lösen, dazu die kleinen weissen Gummistöpsel vorsichtig mit einem Schraubenzieher rauspfriemeln. Dann die 4 Schrauben lösen, sortiert aufbewahren, da nachher noch unterschiedliche Grössen kommen.

4 Schrauben an den Ecken

4 Schrauben an den Ecken

Jetzt den Standfuss abschrauben, dazu die 4 Schrauben oben lösen, die Kleinen können drinbleiben.

4 Schrauben am Standfuss

4 Schrauben am Standfuss

Nu wirds bischen knifflig, Allzweckwaffe Kreditkarte, da weich, biegsam und ähnliches Material wie das Gehäuse, ergo keine Kratzgefahr und es bricht bei zu viel Kraft nicht zu leicht was ab, eher die CC.
Aussen um das Gehäuse die Karte durch den schmalen Spalt ziehen und das äussere Plastikteil vorsichtig nach aussen hebeln. Dann rastet der Deckel aus, langsam und mit Geduld!

Plastikarte zum Gehäuse öffnen

Plastikarte zum Gehäuse öffnen

Mit dem Bildschirm nach unten auf eine weiche Unterlage und vorsichtig die Rückseite abnehmen.
Ich hatte es noch nicht gesagt aber spätestens jetzt die Kiste vom Strom nehmen!

ET1602 Mainboard nackich

ET1602 Mainboard nackich

Nun liegt das gute Stück nackich vor uns, sehr aufgeräumte Platine, sauber verkabelt und eine nette Heatpipe für den Prozessor mit aktivem Kühler, deshalb das Dingelchen auch so leise.
Entgegen den anderen Eees hat Asus nur einen Riegel RAM verbaut, 1GB aber unterhalb ist noch ein Steckplatz frei, mehr als 2GB kann allerdings der Chipsatz nicht, reicht aber!
Da eh schon 2 neue besorgt bau ich zwei gleiche ein und voila: 2GB.

2. RAM-Riegel einrasten

2. RAM-Riegel einrasten

Das war recht einfach, wie immer bei Asus, nun mal ein Blick auf die Festplatte: SATA2, 5400 Umdrehungen, lesen 70-33Mbyte/s, Schreiben um die 25. Das wirklich nicht so dolle, merkt man auch im Betrieb, besonders mit nur 1GB RAM. Aber dafür haben wir ihn ja seziert.

Festplatte abziehen

Festplatte abziehen

Also raus mit dem Ding und die nette SSD rein, mit Adapter passt sie prima, und für einen Test kann man sie sogar einfach nur einstecken. Dauerbetrieb eher Geldverschwendung, weil so flott muss das Ding hierfür nicht sein. Aber Neugier halt.

SSD eingebaut

SSD eingebaut

Zusammen geht das einfach in umgekehrter Reihenfolge wieder, war ja nicht sonderlich kompliziert. Allerdings eben mit den Schrauben aufpassen, mehrere verschiedene Grössen!

Zu, ein und tut, prima!

Nun mal schaun wie es sich im Alltag arbeitet damit, kommt wohl sicher wieder eine herkömmliche HD rein aber ein bischen schneller dann, eine WD Scorpio Blue z.B.

Fotos vom Umbau

Sind ziemlich viele, deshalb hierhin angeschoben.

Links:

ET1602 in Computerwoche
Testbericht Seagate Momentus 5400.5 auf Tecchannel

mjs

Thema: Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (0) | Autor: mjs

eeeTop ET16

Donnerstag, 19. Februar 2009 10:18

Fein, da hat Asus nun genau das rausgebracht was gesucht, für ein Projekt das ich gerade angehe und im Frühsommer starten soll: Ein Internet/Medien-Spielplatz für Kids von 5-7.

Bild: Reuters

Bild: Reuters



Mal in kurzen Worten die Basis-Hardware: Eine eeeBox, also Atom N270, max.2GB RAM, 160GB-Festplatte, Wireless-n, Gigabit-LAN, USB, Cardreader. Also in Form der B202 ausreichend getestet, das reicht völlig für die geplanten Anwendungen.

Jetzt kommt das ganze aber hübsch verpackt in einem 16″ 16:9-Tochscreen TFT daher, soll recht robust sein und sieht auf alle Fälle schonmal Kindertauglich aus, blinkt auch schön wenn man will und hat akzeptablen Sound eingebaut.

Nu dann wollen wir das Dingelchen mal auseinandernehmen, was sonst, mag ja wissen mit was ich die nächsten Wochen das Bett, äh den Schreibtisch teile. Ausserdem mal die Festplatte unter die Lupe nehmen, die ist mir mit 60/40 lesen/schreiben ein büsche zu lahm, mal gucken was da geht. Und wenn schon offen dann gleich die maximal möglichen 2GB einpflanzen, muss nicht sein aber wenns um YaCy geht schon, Java-Speichermonster und so.

Achja, YaCy, das fühlt sich schon heimisch, bleibt zwar von den eingebauten 1Gb grabe nicht viel übrig, 500MB brauch ja schon das Betriebssystem XP, aber es läuft. Und Innereien ja gewohnt, RAM-Riegel mit die leichteste Übung. Nur mal gespannt wie das Ding aufgeht, werd ich demnächst merken.


Zur Bastelei: ET16 mit Toppings (i.A.)


Links:

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