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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Getestetes'

Nix für Tratschtanten

Mittwoch, 5. August 2009 7:24

Lautet zumindest meine Empfehlung zum Telefonanschluss beim Kabelbelnetzbetreiber KabelBW. Was natürlich um so mehr für Menschen gilt die aufs “tratschen” angewiesen sind, sprich telefonisch erreichbar sein müssen.
Nachdem am vergangenen Donnerstag ein System für die Anmeldung der Kundenmodens fehlerhaft arbeitete konnten sich Kunden nach einem Modemreset nicht mehr neu anmelden. Das Problem war zwar den Internet-Zugang betreffend nach kurzer Zeit behoben, dauert jedoch laut Kundenberichten bei Telefonie immer noch an, trotz anderslautender Meldung von KabelBW.

Ausser Zitaten in Meldungen verschiedener Online-Medien wie heise, onlinekosten.de, digitalfernsehen.de, Lokalpresse, BILD und anderen, war von KabelBW allerdings während des mittlerweile einwöchigen Ausfalls wenig zu hören. Die Hotline hatte wegen des grossen Andrangs eine Bandansage geschaltet die jedoch den Kunden keine klaren Anweisungen gab wie nun zu verfahren sei.
Da viele Kunden schon bemerkt hatten dass das Problem mit dem Modem-Neustart zusammenhängt waren sie natürlich besonders vorsichtig mit derartigen Versuchen, andererseits enthält die Standardansage bei Störungsmeldungen aber immer den Hinweis man solle bei Problemen zu Testzecken das Modem stets neu starten. Ohne kompetente Hilfe von KabelBW also keine leichte Entscheidung, für Laien sowieso nicht. Also für Technik die Grundlage eines Telefonanschlusses ist, der wiederum zur Grundversorgung zählt, ein untragbarer Zustand.

Warum war und ist es nun bei KabelBW so schwer einen persönlicher Ansprechpartner zu finden der bei solchen Problemen helfen kann? Das dürfte natürlich einmal daran liegen dass der Telefonanschluss gestört ist, den KabelBW auch gezielt als alleinige Alternative bewirbt, und man damit dann schlecht die im KabelBW-Netz kostenlose Störungshotline erreichen kann.
Also über Handy, dort gibt es aber nur eine 08105-Nummer die dann je nach Betreiber um die 50cent/minute kostet. Die bezahlt man dann meiner Erfahrung nach erstmal für 15-20 Minuten Wartemusik und verschiedenen Verbindungsversuchen. Kurz vor der Störung wurde das zwar von KabelBW dahingehend geändert dass nach Anruf über Mobiltelefon eine neue Bandansage mit kostenloser Nummer für Mobilfkunden geschaltet wurde, ich glaube aber dieser Notnagel is eher nicht erwähnenswert. Zumindest nicht im Rahmen einer vernünftigen und kundengerechten Lösung.
Hat man das Glück nach dieser Zeit nicht aus der Leitung befördert zu werden dann erfreut einem vielleicht der Klang einer menschliche Stimme auf der Gegenseite. Was aber noch lange nicht heisst dass die auch fachlich weiterhelfen kann. Rückrufe von Technikern sind Glückssache und meist in den Abendstunden, weit ausserhalb der üblichen Geschätszeiten, ich wurde auch schon um 21Uhr angerufen. Gewöhnungsbedürftig.

Nun stelle man sich diese Prozedur vor wenn man dringend den eigenen Anschluss benötigt oder schlicht keine Zeit für solche Spiele hat: Da werden die meisten Anwender eben die ewig vorgebeteten Standardanleitungen versuchen: Modem-Reset.
Und genau das hat nun vermutlich auch zu diesem grossflächigen Ausfall geführt. Irgendwann in den Anfangsjahren meiner Ausbildung habe ich mal gelernt dass sich solche Effekte in Netzwerken hochschaukeln können, je mehr Geräte versuchen eine Verbindung zu bekommen umso mehr überlasten sie den betroffenen Server. Wenn es nur einen gibt natürlich. Angeblich stand oder steht der ja in Stuttgart, was mir als Badnerin sowieso Kopfschmerzen bereitet. Ein Weiterer beispielsweise in Karlsruhe wäre sicher nicht die schlechteste Idee, auch wenn es nur um Redundanz und nicht um Heimatstolz geht.

Redundanz scheint allgemein das Problem bei KabelBW zu sein, diesen Eindruck haben wir zumindest nach etlichen Störungen innerhalb ca. 2 Jahren an verschiedenen KabelBW-Anschlüssen in der Region Stuttgart, Karlsruhe und Südbaden. Wobei festzustellen ist dass diese erst seit Ende 2008 vermehrt auftreten, vorher im selben Rahmen wie auch bei anderen Kabelprovidern. Ob das mit dem rasanten Geschwindigkeitszuwachs von 20Mbit auf 100Mbit zusammenhängt kann von hier aus nur vermutet werden, es ist aber auffällig.

Bei einem Internetanschluss rechne ich persönlich mit Ausfällen und sorge selbst für Redundanz, das ist einem Kunden der auf Internet angewiesen ist auch zuzumuten. Beim Telefonanschluss sieht die Sache aber anders aus zumal ich für die eigene Erreichbarkeit oft gar keine eigenen Massnahmen ergreifen kann. Fallweise Rufumleitungen bei Nichterreichbarkeit funktionieren bei KabelBW beispielsweise nicht wenn der Anschluss gestört ist weil KabelBW diese Option nicht zulässt. Das dürfte dadurch begründet sein dass KabelBW dann bei solche einer Störung wie jetzt gerade alle Kosten für die dann anfallenden Umleitungen tragen müsste, und es deswegen unterbindet.

KabelBW sollte sich also schleunigst hinsetzen und entsprechende Massnahmen auch umsetzen, nur die Ankündigung dürfte in diesem Falle sicher nicht reichen. Die Anzahl der Kunden die mittlerweile sehen wie fehlerträchtig ihr KabelBW-Telefonanschluss wirklich ist wird grösser und damit auch die Zahl der Fragen an KabelBW. Diese mit tagelangem Totstellen einfach nicht zu beantworten geht mit Sicherheit nach bald hinten los, ich hoffe das sehen die Anteilseigner genauso. KabelBW ist schliesslich eine reine, mit den nötigsten Dienstleistungen aufgehübschte Kapitalgesellschaft.

origam/luke/mjs

Thema: Allgemein, DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Gelesenes, Getestetes | Kommentare (0) | Autor: mjs

Thin Economical Power

Freitag, 24. Juli 2009 15:31

TEP klingt zugegeben nicht so sonderlich freudig für Marketingmenschen, also lassen wirs lieber bei ‘Thin Economical Office - X power’, oder kurz TEO-X power.
Ein hochperformater Server-PC auf Intel Quad-Basis mit genügend Ressourcen für die ebenso performante Arbeit am Desktop. Ich muss sagen ich war selbst erstaunt als ich diesen Test begonnen habe, in der Theorie liest sich das alles ja ganz stimmig: Mehrere echte Prozessorkerne, viel RAM und eine halbwechs flotte Festplatte sollten eigentlich ausreichen. Dass der Teufel aber wie so oft im Detail steckt und man nicht einfach jede flotte Hardware kombinieren kann zeigt sich hier an diesem hübschen, kleinen TEO-X power von Christmann, dort passt wirklich alles zusammen. Der Preis liegt in beschrieben Auusbau momentan bei knapp 1000€, daran sind aber hauptsächlich die zwei sehr teuren 4GB-RAM Module schuld, wer mit 4GB auskommt kann zweimal 2GB verbauen und warten bis die grösseren irgendwann erschwinglich sind. Das alles ist recht einfach im Shop von Christmann möglich und erläutert, man kann sich also seinen eigenen massgeschneiderten TEO zusammenstellen.

Ausgerüstet mit 8GB RAM und dem Intel Core2Quad Q8400 @ 2,66Ghz sowie einer flotten 160GB-SATA Festplatte von WD (7200rmp) und einer Server-Überwachungseinheit wartet das wirklich schöne kleine Blechwürfelchen nun auf seinen Herrn und Meister. Die Herrin sagt es soll Windows7 befehlen, also drauf damit und nach ca. 45 Minuten ist es einsatzbereit, schonmal angenehm. Während der Installation wird das Blechgehäuse spürbar warm, dafür hört man aber die insgesamt 3 Lüfter so gut wie gar nicht, schon die Umwelt im Grünen bei gekipptem Fenster ist ‘lauter’. Der TEO-X ist nicht nur mit Geräuschen sehr sparsam: Im oben beschriebenen Ausbau verbraucht er unter 80% Last nur etwa 80Watt, hervorragend und ideal für einen Server den man zuhause betreiben möchte.

Was sind nun 80% Last? Ich habe mal ein kleines Beispiel zusammengestellt, auf dem Desktop hier läuft ein sehr grosser YaCy-Peer mit ca. 70 Millionen Links in seiner Datenbank, dem sind 5GB Speicher fest zugewiesen, den Rest teilen sich die Anwendungen und Windows mit seinen Systemdiensten. Für letzteres rechnet man pessimistisch 1GB, hat also dann in diesem Ausbau 2GB für den Desktop zur verfügung, eigentlich perfekt für fast alle Anwendungen.
Wenn man YaCy im Einsatz hat sollte man unbedingt darauf achten dass auch alle Anwendungen mit dem physikalisch vorhandenen RAM auskommen, das System darf bei so grossen Java-Anwendungen nicht anfangen grössere Teile des Speichers auszulagern. Sonst ist sogar dieses Kistchen recht schnell lahmgelegt.

Im Bild läuft ausser YaCy noch ein HD-Video über HDMI auf dem TV-Gerät / das Overlay auf dem Desktop, eine Datei wird mit ca. 40Mbyte/s zwischen den beiden internen Festplatten kopiert und es werden mit ca. 5Mbyte/s Daten über die Ethernet-Schnittstelle. Die Belastung von CPU und IO dabei ist auf dem Bild zu sehen und genauso fühlt es sich auch an: wenn ich hier jetzt noch schreibe oder mit Photoshop arbeite: Ich bemerke es nicht. Null, Nada - der Radiostream ruckelt ab und zu, aber das liegt mit Sicherheit an KabelBW und ihrer Definition von Internet aber nicht an diesem PC.
Ich bin recht sicher mit den verbleibenden 40% könnte man jetzt auch noch ohne grossartige Einschränkungen ein Spiel in der Art von WoW anwerfen, in die Knie zwingen würde das allerhöchstens die Grafik, ein wenig.

Wirklich schade dass das RAM für dieses Mainboard so teuer ist, bzw. 4GB-Riegel allgemein, die Performance und auch Verarbeitung des Geräts sind allerdings 1000€ auf alle Fälle wert.

luke/mjs

Thema: Getestetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

36 Grad und es wird heisser…

Freitag, 24. Juli 2009 5:59

Beinahe 36, es fühlt sich zumindest so an und definitiv warm genug!

Warum bei dem tollen Wetter eigentlich im Keller hocken und Elektronik zerlegen, beziehungsweise versuchen sie wieder funktionsfähig zusammen zu setzen?
Ich wäre dafür erstmal ein hübsches aber ausgedientes Tshirt zu zerlegen, mit genau so viel Sorgfalt wieder zusammenzubauen, anzuziehen und dann draussen an der frischen Luft Elektronik zerlegen.




Cool!

Da stellt sich natürlich sofort die Frage nach einer Anwendung für dieses nette Framework, spontan fällt mir dazu dieses offene Projekt ein:


quelle: modepilot.de

Jetzt noch mein Lieblingsshirt in Kontrastfarbe nachkaufen, schnippschnapp, und ab an die Côte d’Azur! Gut, Baggersee am Rhein tuts auch, oder mein schönes neues Gärtchen. Dann auch gerne, evelike, beim Äpfel pflücken, was ich mit der 200-Euro Version aus der Boutique um die Ecke garantiert nicht machen würde.

mjs

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Christmann TEO-X-ion ruhelos

Freitag, 3. Juli 2009 18:00

Jetzt kommt dieses arme Mainboard gerade aus Fernost, hat kaum die Zeitverschiebung einigermassen verkraftet und wird schon wieder in ein schmuckes kleines Blechgehäuse verbannt wo es nun zusammen mit einem Atom 330, 4GB Arbeitsspeicher und einer 7200er Festplatte von WD (160GB) den Rest seines Dasein vor sich hinarbeiten muss. Traurig, aber nicht für mich!

Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Quad 8GB

Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Duo 8GB


  • Intel Atom dual 330, 1.6Ghz, FSB533
  • 4GB RAM @ 800MHz
  • Nvidia ion PureVideo
  • HDMI, DVI, VGA, 3xSATAII, PS2, 6xUSB, GBit-Ethernet, Atheros ndraft WLAN
  • Slimline-DVD, 3,5″ HDD 160GB
    Das wäre die blaue Kiste, die kleine Schwarze arbeitet mit einem Core2Quad und 8GB RAM, damit ersetzt sie glatt die grosse Maschine in der Bildmitte, ich muss mir wohl einen neuen Tisch für die Sofaecke basteln. Es gibt schlimmeres: die 150Watt Leistung die die grosse Kiste momentan verbraucht, im Vergleich der kleine TEO maximal 80 unter Vollast.

    Das nenne ich extrafeine Ausstattung, wenn das nun auch noch alles unter 64-Bit Betriebssystemen funktioniert wäre das eine traumhafte Maschine mit viel Power und wenig Energie- und Platzbedarf. Schaun wir mal:

    Christmann liefert die Geräte mit Ubuntu aus was natürlich erheblich Kosten spart weil die Windows-Lizenz entfällt. Ich habe die Version 9 neu aufgespielt um auch die Installation zu testen.
    Gewohnt etwas langsamer als Windows, nach 45 Minuten der erste Anmeldebildschirm, vorher die Installation reibungslos paralell zu Win7, eine weitere NTFS Partion dient später zum gemeinsamem Zugriff auf YaCy. Ausführlicher Test auch mit YaCy und dem AP-Betrieb folgt.

    Christmann TEO-X ion freut sich auf YaCy

    Christmann THE-X ion freut sich auf YaCy


    Windows 7 RC1 64bit

    Während der halbstündigen Installation wirde das Gehäuse nicht mehr als handwarm, Umgebungstemperatur im Juli 28 Grad. Mein Acer 22″ LCD-Bildschirm wird erheblich wärmer.
    Auf der Unterseite und seitlich ganz vorne wird das Kistchen jedoch spürbar warm aber nicht heiss, vielleicht sollte Christman darüber nachdenken die Gummifüsschen ein paar Millimeter höher zu machen.
    Es werden alle Geräte bei der Installation erkannt, auch das Atheros ndraft-WLAN steht schon bei der Installation zur Verfügung. Ein Download-Test ergibt 3Mbyte/s, für WLAN ein absolut akzeptabler Wert, der Rechner war beim Test der einzige Client am Belkin Gigabit Router/AP.

    Windows 7 Kompatibilität

    Nachdem im Gerätemanger ein “Coprozessor” als nicht erkannt angezeigt wird habe ich testweise die Vista-Treiber für das ZOTAC-Mainboard von der beiligenden CD installiert, er müht sich etwas ab um die Vista-Kompatibilität vorzugaukeln aber intalliert dann doch brav alle Treiber. Da ich unmittelbar vorher über Windows-Update einen Nvidia-ion Treiber bekommen hatte habe ich diesen von CD nicht installiert. Nach einem Neustart ist das nichterkannte Gerät aus dem Gerätemanager verschwunden, der Windows-Listungsindex bleibt bei 3,2. Das erscheint wenig aber es handelt sich eben um einen Atom-Prozessor, die anderen Komponenten werden weit höher bewertet.

    Laufwerke und IO

    Die WD-Festplatte ist ein echtes Schmuckstück, Leseraten von 80 und Schreibraten von 70MB/s sind erstklassig, das dürfte bei YaCy und seinen grossen Indexdateien sehr vorteilhaft sein. Aber auch HD-Videos freuen wenn sie flott auf die Platte wandern.
    Das subjektive Gefühl bei der Arbeit mit dem System als Desktop ist angenehm flott, ein Test speziell für die Nvidea Grafik bei Desktopanwendungen, Spielen sowie (HDMI)Video folgen.

    YaCy als Multitalent für den Homeserver

    Nun der Härtetest: Ein YaCy-Peer mit einem lokalen Index von 60 Millionen(!) URLS soll von einem Core2Duo Server, ebenfalls Win7, auf diesen neuen Atom-PC übertragen werden. Auf dem jetzigen PC läuft YaCy gerade so als Serverdienst lastet den PC aber voll aus, ein Arbeiten am Desktop ist recht zäh. Mal sehen wie sich der ion da schlägt.


    Der Ion ist natürlich nicht fürs Rechenzentrum gedacht, das Bild daher eher ein Gag, aber sein grosser Bruder der TEO-pro ist mit Quad-Prozessor und 8GB RAM dafür bestens geeignet. Zumindest wenn man die Maschinen in Regalen und nicht in Serverschränken parkiert.

    Als ich die kleine Kisten das erste mal gesehen habe ist mir sofort mein Router-Einschub in den Sinn gekommen, in den TEOs ist allerdings kein herkömmlicher einbaurahmen für Optisches und magnetisches Laufwerk eingebaut, mit kleinen Modifikationen sollte das dort aber auch gehen. Am optimalsten im vorgesehenen PCI-ESteckplatz. Dort ist die elektrische Schnittstelle berteits durch das Atheros-Wlan belegt, mechanisch würde der Router aber passen mit nach hinten herausgeführten Anschlüssen.

    Ruhelos wird er nun auch bleiben, der geplante Einsatzzweck ist ein universeller Medienserver, Internetproxy und Suchmaschine sowie Medien-Termnal. Ausserdem wird er LAN nach WLAN routen oder auch umgekehrt und so im Heimnetz angeschlossene Geräte mit Internet versorgen.
    Mit einem Stromverbrauch von ca. 40 Watt im Dauerbetrieb unter Last kann er das auch ohne dass sich der Benutzer Gedanken über die Kosten oder Ökologie machen muss.

    Das einzige was mir an Hardware noch fehlt wäre ein SD-Kartenleser, der dürfte sich aber schwer in das schicke Gehäusedesign integrieren lassen und ist wirklich nur ein I-Pünktchen. Es gibt jede Menge Lesegeräte für die USB-Schnittstelle und davon hat der TEO-x mehr als genug.
    Das optische Laufwerk ist mit der Blende etwas nachlässig eingebaut, lässt sich aber mit etwas Geduld besser einbauen und zum basteln ist der TEO bestens geeingnet: 8 Schräubchen aussen am Blechgehäuse und nach öffnen des Deckels ist alles schön zugänglich aufgebaut.

    luke/mjs

  • Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy Release .8

    Montag, 18. Mai 2009 17:34

    Wer das Projekt kennt wird sich wundern was sich sich in letzter Zeit an Verbesserungen der Arbeitsleistung und allem voran der Bedienbarkeit dieses kleinen Java-Speichermonsters getan hat.
    Zwar grüsst beim direkten Besuchs eines YaCy-Peers immer noch diese etwas seltsam anmutende Admin-Konsole, erinnert stark an meine ersten zu ertragenden Buchhaltungsprogramme.
    Wirft man aber einen genaueren Blick auf die endlosen Tabellen und Zahlen, genauer gesagt nach rechts oben in die Ecke dann fällt ein unscheinbares Eingabefeld auf: die Portalsuche.
    Konnte man bisher nur in eben diesen volkseigenen Einheitslisten wühlen um die Ergebnisse der schon immer sehr flotten und Suche dann auch zu finden, so überrascht das.
    Noch mehr der Überraschung: fängt man an dort zu Tippen öffnet sich ein Overlay wie man es von Bildvergrösserungen gewohnt ist und zeigt schon während der Eingabe die ersten Suchergebnisse an. Wie immer bei Yacy zuerst nur wenige aber die sehr flott, später beim Blättern trudeln dann nach und nach mehr Ergebnisse von anderen YaCy-Peers ein.

    Das ist eigentlich genau das was mir bisher noch an YaCy gefehlt hatte: ein einfaches Interface um die Suche zu bedienen und vor allem auch einfach in vorhandene Internetseiten einzubinden ist. Ein Suchfeld hat immer irgendwo Platz. Wie so etwas aussieht und zu bedienen ist kann man hier bei itGrl ausprobieren, der dortige Suchpeer durchforstet auch einmal täglich diese Seiten hier.

    Die nächste, für den Anwender durch mehr Geschwindigkeit bemerkbare Neuerung ist eine geänderte Struktur der Index-Datenbank. Durch sie ist es auch möglich geworden einzelne Peers zu einem Grossen zu verschmelzen. Ausserdem ermöglicht sie schnelleres Indexieren und natürlich Suchen.
    Auch auf Adminseite gibt es viel Neues, die Interface-Seiten sind allgemein besser bedienbar und die Einstellungen erläutert, ausserdem eine sehr mächtige Import-Funktion: die sogenannten Surrogate. Das sind XML-Dumps der Datenbank grosser Webseiten oder auch elektronische Publikationen die von YaCy nur noch in den Index eingelesen werden müssen.

    Alles in allem eine sehr erfreuliche Entwicklung die auch so langsam auf eine 1 vor dem Punkt hoffen lässt. Das Potential für 10 weitere Vollversionen hat diese Software auf alle Fälle, aber selbst in dieser Version 0.8 wird eine sehr innovative Technik auch hoffentlich bald praktisch angewendet.
    Die entsprechenden Communities dürften sich schnell zusammenfinden, wenn die enormen Fähigkeiten nun hoffentlich etwas besser herausgestellt werden.
    Vielleicht helfen auch die aktuellen Diskussionen um Internetsperren und Vorratsdaten ein wenig um mehr Menschen dazu zu bringen sich mit der Materie zu befassen. Auch wenn YaCy nur am Rande damit zu tun hat, beispielsweise in seiner Eigenschaft als Webcrawler der auch selbstständig das Netz nach Seiten und Links dazu durchsucht, so ist eine Unabhängigkeit von zentralen Informationen wie es grosse Suchanbieter sind dringend geboten.

    YaCy soll diese nicht ersetzen, das will es auch gar nicht, es will eine massgeschneiderte Ergänzung und unabhängige zusätzliche Informationsquelle sein und nicht zu vergessen auch der Ursprung vieler YaCy-Communities werden. Durch einzelne Interessengebiete miteinander verbunden oder durch YaCy erst verknüpft, der “Blick zur Seite”, weg von den eigenen Interessen, ergibt sich bei der Benutzung ganz von alleine.

    luke/mjs

    Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Die Sendung mit der Tastatur…

    Montag, 18. Mai 2009 16:16

    Zum auf der Zunge zergehen lassen, ein Schriftwechsel mit der Firma Logitech. Es sei angemerkt dass es sich beim Corpus Delicti um dieses, ansonsten wirklich sehr brauchbare Gerät geht:

    Logitech DiNovo edge

    Logitech DiNovo edge

    Sehr geehrte Damen und herren,
    ich bin mit dem genannten Produkt sehr zufrieden bis auf eine Tatsache: bei Benutzung, was ja Sinn einer Tastatur ist, löst sich schon nach 3-4 Wochen die weisse Beschriftung der Tastenkappen.
    Ich habe die Tastatur nun schon innerhalb 4 Monaten drei mal beim Händler (MediaMarkt) umgetauscht, beim 4. Modell nun wieder genau das selbe Problem.

    Gibt es andere Tastenkappen (deutsch) oder eine vergleichbare Tastatur von Logitech die diesen Mangel nicht hat?
    Ich kann die Tastatur zwar theoretisch jeden Monat deswegen tauschen lassen, aber wohl nicht wirklich praktikabel. Gerade bei einem derart hochpreisigen Produkt wundert es mich dass so wenig Wert auf wichtige Details gelegt wird, aus diesem Grunde kaufe ich ja auch solche Markenprodukte.

    Bitte machen sie mir einen Vorschlag wie ich weiter verfahren soll.

    Wie ich Ihrer E-Mail entnehme, verschwindet bei Ihrer Tastatur die Beschriftung der Tasten.
    Ich bedaure die Unannehmlichkeiten.

    Da ich nicht davon ausgehe, dass ein weiterer Austausch für Sie eine dauerhafte Lösugn darstellt,
    empfehle ich Ihnen sich direkt an Ihren Händler zu wenden und dort die Tastatur zurückzugeben.
    Es tut mir leid Ihnen keine andere Lösung anbieten zu können.

    Mit freundlichen Grüßen
    Logitech Europe SA
    European Customer Service

    ich bin wiegesagt mit dem Gerät an sich sehr zufrieden, gibt es denn für dieses Modell keine einzelnen Tastaturkappen als Ersatz?
    Das ist ein Cent-Artikel wegen dem eine hervorragend arbeitende Tastatur mit dem 1000fachen Wert unbrauchbar wird.

    Tastaturkappen stehen leider nur in geringen mengen zur Verfügung.
    Ich kann Ihnen daher nicht garantieren, dass die gewünschten Kappen in Ihrer Sprachversion zur Verfügung stehen.
    Auch denke ich, dass diese ähnlich schnell erneut wieder ersetzt werden müssten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Logitech Europe SA
    European Customer Service

    Irgendwie fehlen mir da jetzt die Worte nach dieser Antwort, eine 4 Wochen alte Tastatur im Wert von über 100€, und dem Tonfall nach nicht nur die, wird wegen ein paar zu billigen China-Plastikkappen verschrottet.

    Wer zahlt da Abwrackprämie?
    Schon wieder ich?

    mjs

    PS: Kennt jemand eine gute Bluetooth-Tastatur eines anderen Herstellers? Muss nicht so edel sein aber ich tippe viel! Ein netter Tipp verdient dann ein nettes :-*chen.

    Thema: Allgemein, Geherptes, Gehotlinetes, Getestetes | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy-Websuche für Wordpress und andere Portale

    Sonntag, 26. April 2009 20:32

    Wie heute zufällig erfahren hat apfelmaennchen, einer der YaCy Entwickler nun eine JavaScript Anwendung geschrieben die über die JSON-API einen beliebigen öffentlichen YaCy-Peer abfragen kann. Und das ziemlich rasant, sogar während der Suchbegriff noch eingetippt wird. Lokal oder etwas langsamer dann nach dem Absenden mit Enter oder Klick im gesamten Freeworld-Suchnetz.
    Solch einer Suche könnt ihr im YaCy-Suchfeld rechts oder in der Demo-Anwendung selbst testen.

    Das Aussehen des Suchfensters , hier im Demo wird nur die Voreinstellung verwendet, kann man per Konfiguration und CSS frei anpassen, auch diverse Suchoptionen können festgelegt werden. Das macht man im Widget über den Konfigurationsdialog ebenso die URL unter der der Peer erreichbar ist.
    Diese URL verwendet das Plugin dann auch wahlweise für eine OpenSearch-Schnittstelle die vom Blog dann angeboten wird.

    Konfigurationsdialog Wordpress-Widget

    Konfigurationsdialog Wordpress-Widget


    Genau das was mir an YaCy noch gefehlt hatte und an dessen Umsetzung ich vor einiger Zeit leicht verzweifelt bin: Das Timing der Abfragen und die Anmeldung beim Suchpeer, all das hat Apfelmännchen nun prima umgesetzt.

    Der Code ist so einfach in eine beliebige HTML-Seite einzubauen dass ich ihn gleich mal in ein Wordpress Such-Widget hineingepflanzt habe. Einfach das Archiv runterladen, entpacken und ins plugin-Verzeichnis von Wordpress kopieren.
    Damit hat die ewige Baustelle ‘itgrl_yacy_search’ nun hoffentlich ein Ende.

    mjs

    Thema: Gesuchtes, Getestetes, Nützliches, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Tante Arris mit PMS

    Samstag, 4. April 2009 9:32

    Konkret nun die wirklich nützliche (m)SiS-PMS in Zusammenspiel mit dem auch ohne PMS zickigen Kabelmodem vom Typ Arris B502.

    msis-PMS mit Kabelmodem Arris

    msis-PMS mit Kabelmodem Arris



    Sinn der Sache ist klar: Das Modem ist so programmiert dass es nur eine öffentliche IP-Adresse vom DHCP-Server durchreicht wenn es die MAC-Adresse am benutzerseitigen Ende kennt. Misstrauisch oder wie auch immer, es lässt sich nicht ändern. Also ändern wir es dadurch indem wir das Modem ausschalten und dann sinnvollerweise wieder an. Jetzt ist es gezwungen sich neu umzugucken, wo, wie, was und stört sich auch nicht mehr dran dass nun sowohl die MAC-Adresse des Benutzers, als auch die öffentliche IP-Adresse eine andere ist. Genau das soll bezweckt werden, tut dem Modem auch nicht weh, liesse sich nur eleganter durch einen Soft-Reset lösen. Das wollen einige Kabelprovider aber nicht, gut, es geht ja auch so!

    Jetzt nehmen wir einfach so eine msis-PMS, eine einzelne, über USB steuerbare Steckdose (mit nebenbei einem nützlichen Überspannungsfilter). Das kostet zwar 15€ oder in meinem Fall sogar 35€ weil ich gleich 4 davon nutze, aber was das schon für eine Investition verglichen mit 1mal am Tag Treppe runter oder auch nur aufstehen, reset, hinsetzen, weiterarbeiten.
    Das will zumindest ich bequemer und was dieses kleine Dingelchen für den Preis bietet ist erstaunlich!
    Nur mal überlegungen wie könnte ich das Modem dann resetten lassen und wofür muss ich das überhaupt?

    Erster Fall: es hat sich einfach mal wieder beim Telefonieren verquasselt und macht garnix mehr, kommt vor, je weiter südlich desto öfter, sollte man mal erforschen. Also einfach eine Zeitsteuerung, einmal nachts Neustart und bei Bedarf per Mausklick vom Rechner aus. Zeitsteuern kann die PMS alleine, auch ohne Rechnerverbindung, zum manuell neustarten ist er ja eh an. Erledigt.

    Zweiter Fall: Eine Anwendung möchte das Modem neu starten. Da ist natürlich mal wichtig warum will sie das? Irgendwas an den Netzparametern könnte stören, Geschwindigkeit, Routing, IP-Adresse, …
    In dem Fall ist es wünschenswert die Steuerung nicht einem einzelnen PC zu überlassen sondern das möglicht von jedem LAN-Gerät aus. Also muss die PMS irgendwie auch ans LAN und darüber Befehle annehmen. Das geht zwar, mit der LAN-Version der PMS, die schliesst man an und sie meldet sich im netz mit eigener IP, gegessen. Wem aber die weit über 100€ dafür zu teuer sind, kann man verstehn, und auch noch bischen bastelfreudug ist: versuchen wirs mal.

    Gegeben ist eine USB-Schnittstelle und beim Kabelmodem wohl auch ein Ort wie der Keller z.B., also nicht unbedingt da wo dann auch ein PC steht. Steht das Modem direkt auf dem Schreibtisch ist die USB-Verbindung sowieso kein Problem, oder man startet es manuell neu.
    Bastelein mit langem USB-Kabel und Cat5 funktionieren, aber nicht unbedingt das gelbe vom Ei, ausserdem muss die Leitung dann ja verlegt werden, ich mag lieber das eh vorhandene LAN benutzen. Was steht da sonst noch rum, im dunklen Keller? Ein Router vermutlich und den nehmen wir nun mal unter die Lupe.
    Falls bischen moderner läuft der nämlich unter Linux und hat wohl auch eine USB-Schnittstelle für externe Festplatte oder Drucker. Und wo eine ist da sind viele, das ist bei USB so, fast biblisch^^
    Als fehlt nur noch ein kleines Linux-Script oder Modul das speziell für den jeweiligen Router ein USB-Gerät (die PMS) schaltet, von mir aus noch Statusinformationen ausliest, die PMS kann da einiges.

    Die bekanntesten Router für den Heimgebrauch, die auch im Betriebssystem änderungen ermöglichen sind die WRT-Router von Linksys und die FritzBox von AVM. Bei dene möchten wir mal anfangen, kommen sicher noch andere dazu, wenn die Besitzer bischen mithelfen. Für den Linksys ist da dann natürlich openwrt die erste wahl, bei der Fritzbox soll es Schwierigkeiten mit ‘langsamen’ USB-Geräten geben. Was das genau sein soll, mal sehen. Auf alle Fälle gibts ein fertiges Debian-Paket zum experimentieren, muss man also nicht ganz von vorne anfangen.

    luke/mjs

    Thema: DSL, DVR / SAT / Kabel, Gesuchtes, Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (3) | Autor: mjs