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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Gehotlinetes'

Nix für Tratschtanten

Mittwoch, 5. August 2009 7:24

Lautet zumindest meine Empfehlung zum Telefonanschluss beim Kabelbelnetzbetreiber KabelBW. Was natürlich um so mehr für Menschen gilt die aufs “tratschen” angewiesen sind, sprich telefonisch erreichbar sein müssen.
Nachdem am vergangenen Donnerstag ein System für die Anmeldung der Kundenmodens fehlerhaft arbeitete konnten sich Kunden nach einem Modemreset nicht mehr neu anmelden. Das Problem war zwar den Internet-Zugang betreffend nach kurzer Zeit behoben, dauert jedoch laut Kundenberichten bei Telefonie immer noch an, trotz anderslautender Meldung von KabelBW.

Ausser Zitaten in Meldungen verschiedener Online-Medien wie heise, onlinekosten.de, digitalfernsehen.de, Lokalpresse, BILD und anderen, war von KabelBW allerdings während des mittlerweile einwöchigen Ausfalls wenig zu hören. Die Hotline hatte wegen des grossen Andrangs eine Bandansage geschaltet die jedoch den Kunden keine klaren Anweisungen gab wie nun zu verfahren sei.
Da viele Kunden schon bemerkt hatten dass das Problem mit dem Modem-Neustart zusammenhängt waren sie natürlich besonders vorsichtig mit derartigen Versuchen, andererseits enthält die Standardansage bei Störungsmeldungen aber immer den Hinweis man solle bei Problemen zu Testzecken das Modem stets neu starten. Ohne kompetente Hilfe von KabelBW also keine leichte Entscheidung, für Laien sowieso nicht. Also für Technik die Grundlage eines Telefonanschlusses ist, der wiederum zur Grundversorgung zählt, ein untragbarer Zustand.

Warum war und ist es nun bei KabelBW so schwer einen persönlicher Ansprechpartner zu finden der bei solchen Problemen helfen kann? Das dürfte natürlich einmal daran liegen dass der Telefonanschluss gestört ist, den KabelBW auch gezielt als alleinige Alternative bewirbt, und man damit dann schlecht die im KabelBW-Netz kostenlose Störungshotline erreichen kann.
Also über Handy, dort gibt es aber nur eine 08105-Nummer die dann je nach Betreiber um die 50cent/minute kostet. Die bezahlt man dann meiner Erfahrung nach erstmal für 15-20 Minuten Wartemusik und verschiedenen Verbindungsversuchen. Kurz vor der Störung wurde das zwar von KabelBW dahingehend geändert dass nach Anruf über Mobiltelefon eine neue Bandansage mit kostenloser Nummer für Mobilfkunden geschaltet wurde, ich glaube aber dieser Notnagel is eher nicht erwähnenswert. Zumindest nicht im Rahmen einer vernünftigen und kundengerechten Lösung.
Hat man das Glück nach dieser Zeit nicht aus der Leitung befördert zu werden dann erfreut einem vielleicht der Klang einer menschliche Stimme auf der Gegenseite. Was aber noch lange nicht heisst dass die auch fachlich weiterhelfen kann. Rückrufe von Technikern sind Glückssache und meist in den Abendstunden, weit ausserhalb der üblichen Geschätszeiten, ich wurde auch schon um 21Uhr angerufen. Gewöhnungsbedürftig.

Nun stelle man sich diese Prozedur vor wenn man dringend den eigenen Anschluss benötigt oder schlicht keine Zeit für solche Spiele hat: Da werden die meisten Anwender eben die ewig vorgebeteten Standardanleitungen versuchen: Modem-Reset.
Und genau das hat nun vermutlich auch zu diesem grossflächigen Ausfall geführt. Irgendwann in den Anfangsjahren meiner Ausbildung habe ich mal gelernt dass sich solche Effekte in Netzwerken hochschaukeln können, je mehr Geräte versuchen eine Verbindung zu bekommen umso mehr überlasten sie den betroffenen Server. Wenn es nur einen gibt natürlich. Angeblich stand oder steht der ja in Stuttgart, was mir als Badnerin sowieso Kopfschmerzen bereitet. Ein Weiterer beispielsweise in Karlsruhe wäre sicher nicht die schlechteste Idee, auch wenn es nur um Redundanz und nicht um Heimatstolz geht.

Redundanz scheint allgemein das Problem bei KabelBW zu sein, diesen Eindruck haben wir zumindest nach etlichen Störungen innerhalb ca. 2 Jahren an verschiedenen KabelBW-Anschlüssen in der Region Stuttgart, Karlsruhe und Südbaden. Wobei festzustellen ist dass diese erst seit Ende 2008 vermehrt auftreten, vorher im selben Rahmen wie auch bei anderen Kabelprovidern. Ob das mit dem rasanten Geschwindigkeitszuwachs von 20Mbit auf 100Mbit zusammenhängt kann von hier aus nur vermutet werden, es ist aber auffällig.

Bei einem Internetanschluss rechne ich persönlich mit Ausfällen und sorge selbst für Redundanz, das ist einem Kunden der auf Internet angewiesen ist auch zuzumuten. Beim Telefonanschluss sieht die Sache aber anders aus zumal ich für die eigene Erreichbarkeit oft gar keine eigenen Massnahmen ergreifen kann. Fallweise Rufumleitungen bei Nichterreichbarkeit funktionieren bei KabelBW beispielsweise nicht wenn der Anschluss gestört ist weil KabelBW diese Option nicht zulässt. Das dürfte dadurch begründet sein dass KabelBW dann bei solche einer Störung wie jetzt gerade alle Kosten für die dann anfallenden Umleitungen tragen müsste, und es deswegen unterbindet.

KabelBW sollte sich also schleunigst hinsetzen und entsprechende Massnahmen auch umsetzen, nur die Ankündigung dürfte in diesem Falle sicher nicht reichen. Die Anzahl der Kunden die mittlerweile sehen wie fehlerträchtig ihr KabelBW-Telefonanschluss wirklich ist wird grösser und damit auch die Zahl der Fragen an KabelBW. Diese mit tagelangem Totstellen einfach nicht zu beantworten geht mit Sicherheit nach bald hinten los, ich hoffe das sehen die Anteilseigner genauso. KabelBW ist schliesslich eine reine, mit den nötigsten Dienstleistungen aufgehübschte Kapitalgesellschaft.

origam/luke/mjs

Thema: Allgemein, DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Gelesenes, Getestetes | Kommentare (0) | Autor: mjs

Die Sendung mit der Tastatur…

Montag, 18. Mai 2009 16:16

Zum auf der Zunge zergehen lassen, ein Schriftwechsel mit der Firma Logitech. Es sei angemerkt dass es sich beim Corpus Delicti um dieses, ansonsten wirklich sehr brauchbare Gerät geht:

Logitech DiNovo edge

Logitech DiNovo edge

Sehr geehrte Damen und herren,
ich bin mit dem genannten Produkt sehr zufrieden bis auf eine Tatsache: bei Benutzung, was ja Sinn einer Tastatur ist, löst sich schon nach 3-4 Wochen die weisse Beschriftung der Tastenkappen.
Ich habe die Tastatur nun schon innerhalb 4 Monaten drei mal beim Händler (MediaMarkt) umgetauscht, beim 4. Modell nun wieder genau das selbe Problem.

Gibt es andere Tastenkappen (deutsch) oder eine vergleichbare Tastatur von Logitech die diesen Mangel nicht hat?
Ich kann die Tastatur zwar theoretisch jeden Monat deswegen tauschen lassen, aber wohl nicht wirklich praktikabel. Gerade bei einem derart hochpreisigen Produkt wundert es mich dass so wenig Wert auf wichtige Details gelegt wird, aus diesem Grunde kaufe ich ja auch solche Markenprodukte.

Bitte machen sie mir einen Vorschlag wie ich weiter verfahren soll.

Wie ich Ihrer E-Mail entnehme, verschwindet bei Ihrer Tastatur die Beschriftung der Tasten.
Ich bedaure die Unannehmlichkeiten.

Da ich nicht davon ausgehe, dass ein weiterer Austausch für Sie eine dauerhafte Lösugn darstellt,
empfehle ich Ihnen sich direkt an Ihren Händler zu wenden und dort die Tastatur zurückzugeben.
Es tut mir leid Ihnen keine andere Lösung anbieten zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Logitech Europe SA
European Customer Service

ich bin wiegesagt mit dem Gerät an sich sehr zufrieden, gibt es denn für dieses Modell keine einzelnen Tastaturkappen als Ersatz?
Das ist ein Cent-Artikel wegen dem eine hervorragend arbeitende Tastatur mit dem 1000fachen Wert unbrauchbar wird.

Tastaturkappen stehen leider nur in geringen mengen zur Verfügung.
Ich kann Ihnen daher nicht garantieren, dass die gewünschten Kappen in Ihrer Sprachversion zur Verfügung stehen.
Auch denke ich, dass diese ähnlich schnell erneut wieder ersetzt werden müssten.

Mit freundlichen Grüßen
Logitech Europe SA
European Customer Service

Irgendwie fehlen mir da jetzt die Worte nach dieser Antwort, eine 4 Wochen alte Tastatur im Wert von über 100€, und dem Tonfall nach nicht nur die, wird wegen ein paar zu billigen China-Plastikkappen verschrottet.

Wer zahlt da Abwrackprämie?
Schon wieder ich?

mjs

PS: Kennt jemand eine gute Bluetooth-Tastatur eines anderen Herstellers? Muss nicht so edel sein aber ich tippe viel! Ein netter Tipp verdient dann ein nettes :-*chen.

Thema: Allgemein, Geherptes, Gehotlinetes, Getestetes | Kommentare (0) | Autor: mjs

Kabelmodem und AVM-Fritzbox 7170 - Telefonie

Dienstag, 12. Mai 2009 7:07

Mit der Fritzbox kann man auf 3 mögliche Arten telefonieren:
-Über einen normalen Analoganschluss
-Über einen ISDN-S0 Bus
-Über den Internetanschluss (VoIP)
Alle drei Möglichkeiten auch gleichzeitig nutzbar, wenn entsprechend angeschlossen.
Normal schliesst man sie dazu über ein Kabel (AVM hat das ‘erfunden’) am DSL-Splitter an, dort sind DSL und Analogtelefon auf 2 Stecker verteilt, deshalb Y-Kabel.

Das Kabelmodem sieht etwas anders aus, dort hat man einen Ethernetanschluss (kein DSL) und den Telefonanschluss, analog oder ISDN. Hat man ein Analogmodem muss das Modem an den Analoganschluss der FritzBox angeschlossen werden, das ist die Lösung mit dem Y-Kabel

Um nur per ISDN und ISDN-Kabelmodem telefonieren zu können muss man den S0-Bus des Modems (eine der beiden gleich beschalteten ‘Telefon’-Buchsen am Modem) mit dem S0-Eingang der Fritzbox verbinden, per normalem ISDN-Kabel. Dann die Fritzbox für ISDN Konfigurieren. Das ist ausführlich bei AVM erklärt.

Die Fritz-Buchsen von aussen nach innen: DSL/Analog - Tel1 - Tel2 - S0 - USB - Lan1 …
DSL-Analog bleibt frei.
Verbindung zum Modem: S0 und Lan1
Als Verbindung zu den Telefonen: Fon1 Fon2
ISDN-Telefone: 2. Telefonbuchse des KabelBW-Modems

Da die Fritzbox ja aber auch mit dem Ethernet-Anschluss verbunden ist, kannst man jetzt auch VoIP benutzen, z.B. bei Sipgate eine kostenlose Ortsnetznummer holen, die funktioniert aber natürlich auch nur wenn der Internetanschluss verfügbar.

Zum weiterlesen: http://www.tkr.de/support/voip-anlagenkopplung/index.html#unteranlage (’TK-Anlage’ in diesem Fall das Kabelmodem)

mjs

Thema: DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

Ein eigentlich tolles VoIP-Telefon

Sonntag, 22. März 2009 6:02

Das (Siemens) Gigaset S450IP oder C450IP, bietet bis zu 6 verschiedene SIP-Accounts und eine herkömmliche Festnetzleitung. Sehr bequem einzurichten und zu benutzen, wenn da nicht eine ganz üble Macke wäre die auch in 4 Jahren Firmware wohl noch nicht behoben ist.
Das Problem an der Sache ist eigentlich eine durchdachte Sache: Um das Telefon einfach für verschiedene SIP-Provider konfigurieren zu können holt es sich Einstellungen von einem Server und man muss nur noch seine Zugangsdaten eintragen.
Eigentlich, weil an manchen Routern, hier konkret dem Vigor 2910 funktioniert die DNS-Auflösung nicht richtig, eindeutig ein Siemens-Bug, das Telefon kann dann genau diese Adresse nicht auflösen und so auch keine Konfigurationsdaten abholen.
Nun Holzhammer mal wieder: lösen wir diese blöde Adresse eben von Hand auf:
ping gigaset.siemens.com
217.194.35.161
Also: Einstellungen -> Update-Server: 217.194.35.161/chagall

Bitte nicht fragen was dieses seltsame Pfadangabe soll,seis dem Programmierer gelassen, es funktioniert, die Glaskugel steht ja immer griffbereit.
Jetzt einmal Firmware-Update, auch wenn schon die aktuelle drauf und dann wie gewohnt konfigurieren, alle anderen Namen werden nun korrekt aufgelöst.

Gigaset/Siemens das Ding mal virtuell um die Ohren hau, dann aber endlich weiter benutze, weil an sich, wie schon gesagt: prima Gerät!

mjs

Thema: DSL, Gehotlinetes, Getestetes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: mjs

Arris IP Adresse (TM502/TM602)

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:31

Da ist nun so oft schon danach gesucht worden also schreibe ich sie einfach mal hierhin, sie scheint ja interessant zu sein.

192.168.100.1

Tja, das wars, das ist eine der internen IP-Adressen dieser Kabelmodems, die gibt man, im internen Netzwerk per Browser oder sonstwo ein, und bekommt dann eine recht langweilige Stausseite zu sehen, sowie das Modem-Log. Dort stehen dann meistens Fehler drin die den Support aber dann doch nicht sonderlich interessieren. Aber der Kunde hatte was zu tun. Immerhin.
Nur warum man als Supportmitarbeiter dann nicht gleich sagt: gib einfach 192.168.100.1 ein wenn du das Modemlog lesen magst, gute Frage.
Auszüge aus dem örtlichen Grundbuchamt oder sogar die FAZ sind jedenfalls spannender als dieses Log. Versprochen!

Update: Manchmal bekommt man an der netten Hotline auch gesagt man solle das Modem neu starten, manchmal penetrant oft, wenn man das Modem dann brav wie es sich gehört im Keller hängen hat natürlich etwas blöde. Dafür gibts aber fernschaltbare Steckdosen, wenn das Gerät selbst keinen “Soft-Reset” vom PC aus unterstützt. Dazu brauch man aber diese geheimnisvolle IP-Adresse auch nicht, es reicht solch eine Steckdose zu besorgen, das Modem daran anzuschliessen und über PC oder Router zu steuern.

origam

Thema: DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Gesuchtes, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (0) | Autor: origam

Arris ausgezickt

Montag, 12. Januar 2009 22:14

Arris ist Hersteller von recht verbreiteten DOCSIS-Kabelmodems, die auch in Deutschland oft benutzt werden. Mein Exemplar (TM602) hat aber die unangenehme Eigenschaft auf unangemeldeten Besuch recht seltsam zu reagieren, es gibt einem neu angeschlossenen Gerät einfach keine IP-Adresse, was es eigentlich tun sollte, bzw. das entsprechende Gerät beim Provider am anderen Ende des Kabels sollte das tun und das Modem es weitermelden.
Es merkt sich aber die MAC-Adresse des Geräts das vorher angeschlossen war, und solange man es nicht ausschaltet sagt es zum neuen Gerät ganz in Türstehrmanier: Du ned!

Klar schaltet man es kurz aus und wieder an, dann klappts, aber das is ja wie mit dem Baseballschläger den PC einschalten nur weil der Knopf so gross ^^
Ausserdem kann das Ding ja auch im Keller stehen und nur Ethernet nach oben geführt, ist auch durchaus sinnvoll um Störquellen zu minimieren.

Problem: MAC-Adresse des angeschlossenen Gerät ändert sich, ARRIS bzw. Gegenstelle weigert sich neue ip zu vergeben, erkennt nun aber die Alte nicht mehr, weil die eben an die MAC gebunden.

Lösung1: MAC-Adresse ändern, möglich aber viel zu aufwändig.

Lösung2: Holzhammer aber sanft, nicht Stecker ziehen sondern Modem per Software zurücksetzen.
Klingt besser, nur wie?

Also rücken wir der Tante Arris mal persönlich auf den Pelz, soll ja über 192.168.100.1 erreichbar sein
html-Seite funktioniert, aber nur Statusanzeige, kein Reset-Button weit und breit.
Naja wäre ja auch zu einfach gewesen. Aber wir wissen nun schonmal dass das Moden durch den Router hindurch per http ansprechbar ist.

Jetzt hab ich mal rumgesucht, muss doch irgendwo jemand geben der sowas bewerkstelligt hat, aber Pustekuchen, die einzigen wirkliche Hinweise waren einmal ein exe-Programm namens cmreset.exe, von dem ich aber nicht weiss was es sonst noch alles tut, mag ich garnicht, ausserdem könnte es geklaut sein.
Zusätzlich noch den Paketmitschnitt einer UDP-Verbindung zwischen einem PC und dem Modem, der angeblich den Software-Reboot zeigt. Aha, das hört sich interessant an!

Zwei UDP-Pakete an die Modem-ip 192.168.100.1 / Port 161 und entsprechende Antwort dazu:

Also mal mittels eines einfachen Perl-Scripts eines dieser beiden Pakete ans Modem abgeschickt, und sieheda, es bootet, und da freue ich mich ausnahmsweise mal drüber ^^


#!/usr/bin/perl -w
$|++;
use strict;
use IO::Socket;

my $response =
IO::Socket::INET->new(Proto=>"udp",LocalPort=>2424)
or die "Can't make UDP server: $@";

my $message =
IO::Socket::INET->new(Proto=>"udp",PeerPort=>161,PeerAddr=>"192.168.100.1")
or die "Can't make UDP socket: $@";
$message->send("my udp-packet data");

my ($datagram,$flags);
$response->recv($datagram,52,$flags);
print "Got message from ", $response->peerhost,", flags ",$flags || "none",": $datagram\n";

Natürlich nicht “my udp-packet data” ans Modem senden, ich glaube darauf mags dann doch nicht hören, sondern den Paketinhalt aus dem Mitschnitt.

Wenn das nun unter Linux mit perl lösbar ist muss das ja auch entsprechend über winsock funktionieren, am bequemsten wohl über ein vb-Script und winPcap?
Oder aber eine direkte Lösung wie hier beschrieben.

Da ich mich aber über sowas wie Kids und Arbeit freuen darf, hab ich an dem Punkt erstmal aufgehört, mir reicht ein Linux-Script.
Falls jemand sowas unter Win scripten mag hat er ja nun die Anleitung und die entsprechenden UDP-Pakete, ausserdem beisse ich nicht, hier kann jeder gern Fragen stellen!

Ich freue mich über Anregungen und veröffentliche das auch gerne hier, oder ihr selbst natürlich, damit auch Win-Anwender ohne Scripting-Kenntnisse von der Lösung profitieren können.

Update: Und sieheda, hat sich ja ein hilfsbereiter Mensch gefunden, alles was man jetzt noch braucht ist eine kleine Batchdatei, aufrufen und Modem startet neu, ganz vielleicht muss man die Modem Adresse anpassen, aber in den allermeisten Fällen ist das 192.168.100.1. Ausserdem noch snmpset.exe, da dies teil eines ganzen Tool-Pakets ist, und nicht alleine verbreitet werden sollte, einfach hier nachsehen und runterladen. Rest müsste ja selbst zu schaffen sein!

Achja: ohne Gewähr und Haftungskram natürlich, ich sage nur dass es hier bei mir, sowie einigen Bekannten funktioniert.
Ob das nun legal oder illegal kann mir egal sein da mein Provider nicht in der Lage ist das DHCP-Protokoll ordentlich umzusetzen, die Begründung es wäre bei oft wechselnder MAC-Adresse nicht möglich ordentlich mit den verfügbaren IPv4-Ardessen auszukommen ist mehr als lächerlich.
Ein Funknetzwerk funktioniert auch problemlos trotz sehr häufig wechselnder MACs.

ResetModem.bat:

echo off
echo Modem wird neu gestartet
snmpset.exe -v2c -c private 192.168.100.1 1.3.6.1.2.1.69.1.1.3.0 i 1

Diese Batchdatei erstellen und zusammen mit snmpset.exe in ein Verzeichnis kopieren, dort aufrufen oder Verknüpfung im Autostart.

Update: Stand Anfang Februar hat der Provider KabelBW diese Funktion eingeschränkt, es kann lokal kein schreibender Zugriff aufs Modem mehr erfolgen. Reset per Fernwartung soll aber weiterhin möglich sein, also einfach diese Dienstleistung in Anspruch nehmen, bis wieder alleine möglich.

Natürlich kann man auch einfach eine fernschaltbare Steckdose benutzen wie diese hier, über PC oder den Router gesteuert kann die dann kurz aus und wieder eingeschaltet werden. Eigentlich die bequemste Lösung ohne Software-Basteleien. Für den Fall dass, wie bei KabelBW, das Modem keinen Soft-Reset zulässt. ‘Kaputt gehen’ kann dadurch auch nicht mehr als durch ziehen des Netzsteckers.

origam/mjs

Thema: DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Nützliches | Kommentare (9) | Autor: mjs

Die Legende von Acer und Debian

Samstag, 10. Januar 2009 7:13

Nee, nich Plenzdorf sondern der Versuch irgendeine debian-basierte Linuxversion auf einer eigentlich ganz netten Acer M464-Kiste zu installieren. Konkret Intrepid.

Schon beim Booten von CD: “Kernel Panic…” weia!
OK, untertänig dann zuerstmal mit 32-bit versucht, selber Fehler, Hä?
Mal bischen rumgeYaCyt und da tatsächlich etliche Mitleidende gefunden, debian scheint sich seit je her mit einigen ACPI-Variationen zu zoffen, u.a. auch Acer. Danke^^

[Bug 12198] New: Linux kernel would not boot on on some Acer unless it is started with acpi=off

Toll! Kann ich nämlich nicht abschalten im BIOS, und selbst wenn, is ja nicht im Sinne des Erfinders!
Dann mal mehr aus Frust das meterdicke Limited-Warranty aus dem Kistenlager vorgezaubert, aha noch keine 3 Monate um, Premium-Support und mit Links zugepappte email. 3 Tage später eine Antwort, hatt ich eigentlich garnich (so schnell) mit gerechnet.

“…Probleme…bekannt…linux-bios…flashen…händler geben, bios anbei…”

Aha! Ich soll meinem Acer-Händler also dieses “Linux-BIOS geben” (geht natürlich dann auch noch mit Windows) und ihm sagen er solls mir aufspielen?
Putzig, mach ich dann doch lieber selbst, aber Händler hats trotzdem, und ihr nu auch, auf der Acer-Seite nämlich nirgends zu finden ^^

  Acer-Linux Readme (11 KiB, 940 hits)

  R02-B1L.ZIP (646.9 KiB, 662 hits)

Wenn ich das so lese fällt mir mein dummes Gesicht neulich ein als jemand sagte ich soll die Kiste doch mal mit DOS booten… Mhh, Mhhhh, habt ihr ne DOS-Boot-CD oder Diskette rumliegen? Auchnich? Hehe, ich muss nicht mehr suchen
(Anm.d.Red.: Die Mädels rechts haben zu dicke Dinger, Rückenschmerzen! :-D )

Funktioniert einwandfrei, natürlich nur beim entprechenden Board (M646), ist spezielle Acer Hardware aber eigentlich recht weit verbreitet. Bei anderen Boards mit dem selben Problem einfach Acer fragen, hierherverweisen, geht garantiert auch nach ablauf der Garantie noch. Wäre ja auch noch schöner: 800€-Kiste und dann sowas ^^

Zum Glück ging das nicht aus wie bei Paul&Paula.

mjs

Thema: Gehotlinetes, Nützliches, Ubuntu | Kommentare (0) | Autor: mjs

Fritzig

Freitag, 9. Januar 2009 0:11

Die Fritzbox-7170 ist ein unscheinbares kleines Gerätchen, garnichtmal so teuer, und bei unserem “QDSL-home” Tarif als Leihmodem dabei, wird u.a. auch in OEM-Version für andere Provider z.b. als “home-server” ausgeliefert.

Bei der eingebauten kleinen (isdn/voip/analog) Telefonanlage merkt man sofort aus welcher Ecke der Hersteller AVM eigentlich kommt, nämlich Telefonanlagen bauen. Perfekte Kombi aus Analoganschluss (wers braucht) und Voip, bis zu 3 Analogtelefone anschliessbar, s0-Bus.
Und saubequem zu bedienen, das kapiert auch Oma.
Wlan geht natürlich auch, und Qualität für uns völlig ausreichend, gNetz in grossem 2-Familienhaus, ein Repeater.

Wenn dieses Gerät, mit dem oft beschimpften ADSL2-Modem, auf die Kombi verspielter Mann im Haus und ebensolcher Techniker trifft, wirds allerdings lustig.
Das Modem scheint sich unsterblich in unsere Leitung verliebt zu haben, es sagt schon ganz zärtlich “KuDoA”. Jedenfalls funktioniert es, zuverlässig seit über einem Jahr, muckst nicht und tut das was es soll, so wies Technik tun sollte.

Nun der Faktor Spielkind, die Kids im Sandkasten wollen auch immer höher bauen als die Lütte nebendran, jedenfalls hiess es vorhin “guck ma!”…


…aha, ja schön bunt!

Und was soll mir das sagen?
Genauerhinguck: Mhh, haben wir nicht DSL? Dachte das geht nur bis 16.000 ?

Nö geht schon bischen mehr, oft geht nur das meiste dank Vorkriegsverkabelung flöten, das Haus hier vor 5 Jahren frisch saniert, auch draussen die Strasse. Vermittlungsstelle in Spuckweite.

Fein-fein! Und vorallem auch der Service von QSC, so genannt unser DSL-Provider, ich denk mal ein anderer würde sagen: oh, schön für sie mit der guten Leitung, aber in unserm Exemplar vom Vertrag steht 16k …

Daumenhoch!

Thema: DSL, Gehotlinetes, Gelebtes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: origam