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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Geknipstes'

Nurmalso…

Donnerstag, 7. Mai 2009 4:36

Irgendwie will ich ständig Bilder sortieren, für mich und andre, aber irgendwie auch immer was anderes zu tun, oder aber ich finde dann ein wirklich hübsches und stürz mich dann darauf… Wie das hier:

Nach der Flut, Dresden Sommer 2003

Nach der Flut, Dresden Sommer 2003


Und da es heisst man braucht immer eine positivie Kleinigkeit täglich, mein Blick aus dem Fenster, Nachmittag, Sonne!
Summer in the City

Summer in the City



An solchen Dingen laufe ich eigentlich einfach vorbei, an dieser Einfahrt sicher schon hunderte Male, diesmal nicht, anscheinend…
2 Möglichkeiten, 7 Brücken, 13 Tore...

2 Möglichkeiten, 7 Brücken, 13 Tore...


  'Tor13' als Wallpaper, verschiedene Grössen (877.4 KiB, 295 hits)



Wie meine Fenster...

Öffentliche Taubentoilette?


Oder man geht ahnungslos Bromeerpflücken, arbeitet in der Branche oder mag die Dinger einfach, und dann sowas:
Sogar so noch wunderhübsch!

Sogar so noch wunderhübsch!




mjs

Thema: Allgemein, Geknipstes | Kommentare (0) | Autor: mjs

Ätännschen, ä Touri

Montag, 13. April 2009 1:32

Falls ihr als solche jemals plant diese wunderhübsche Stadt zu besuchen, tut dies an einem Ostersonntag, dann garantiert nicht alleine, bischen Heimatgefühl in der Fremde, muss sein!

BILD dir deine Richtung

BILD dir deine Richtung


Die Ratschläge dieses Blatts kann man (sich) zur Meinung machen - oder auch nicht - das dazwischen eher schwer, also probierts mal mit meinen, Ansichten.

Ätännschen_planB

Ätännschen Plan B - Vorlage:DVB


So gegen 7, selbige Linie, Haltestelle Synagoge. Oder mit dem Schiff, Auto dürfen nur Einheimische! Bei Missachtung nicht unter 5000 Baustellen oder 2 Jahre Stau. Navi? Klar praktisch, das tägliche Update nicht vergessen.

Synagoge

Synagoge


Von da aus gleich mal weiter auf dem hübschen Brückchen, Terassenufer, Semperoper, Stadtkiche, Schloss, Elbe, Neustadt. Knipsbar im Panorama und wunderhübschen Morgenlicht. OK, fahrn wir wieder heim.

Man könnte aber nu, das kleine Treppchen, runter an die Elbe.

Terrassenufer( 段々になった 河畔 )

Terrassenufer (段々になった 河畔)


Immer schön am Wasser entlang, vom andren Ufer natürlich noch schöner, kommt noch, so aber das wahnsinns-Licht im Rücken.

Brühlsche Terasse

Brühlsche Terasse



Die Bilder kann man um die Zeit auch auf der Strasse stehend knipsen, kaum Autos, nur die Dampfschiffe, und paar unerschrocke Camper in der Warteschlange, kennt man ja von Tokio-Hotel, sehn auch meistens so aus, Japanisch.

Dampfender Dampfer

Dampfender Dampfer


Also Augen zu bzw. hinter die Kamera und durch, zügig bis zum nächsten Brückchen, unterwegs die Morgensonne auf den Rücken scheinen lassen.

Mal von unten

Mal von unten


Bei dem Brückchen nun rechts hoch in die Schlacht: Semper fidelis. Oder aber einfach unten durch.
Stille, menschenleer, Stargate?

Elbansichten

Elbansichten


Vorsichtig weiter, immer am Wasser lang, seltsame Gebilde und Ansichten.

the far side

the far side



Die Bäume auch ganz scheu. Grün? Ohgott, noch mehr Touris, Streik!
Politiker. Geld für Glas ham sie ja, Sinn für Humor die andren.

www.landtag-sachsen.de

www.landtag-sachsen.de ( こうしょく クラ ザクセン )



Weiter fröhlich den Fluss entlang, wer mag hat links im Glas, oder live hinter sich, die Postkarten. Im Gegenlicht, so schwer zu knipsen, gibts zu kaufen.


Sächsischer Spiegeltag (c)2009-mjs/lm

Sächsischer Spiegeltag
(c)2009-mjs/lm



Und nun nächstes Brückchen, benannt nach einer gewissen Marie, gleich 2 davon: Bahn und Auto.
Vor der ersten scharf links bis zur Strasse zurück. Jetzt die Frage wieviel Zeit?
Eine Stunde noch, dann rauf aufs Brückchen und rüber über denn Fluss: DD-Neustadt, den Weg zurück am anderen Ufer mit Blick auf die Altstadt in der Morgensonne.
Warum knipst um die Zeit eigentliche keiner Postkarten? Zum sterben schönes Licht und kräftige Schatten. Frühjahrssonne. Und einsam, herrlich!

Auf der mittleren Brücke von den Drei grossen geht es nu wieder rüber in die Altstadt, schöne breite Gewege zum die Aussicht geniessen oder einfach nur frische Elbluft.
Nach 2 Stunden Entzug die langersenten Menschenmassen. 11Uhr, Ostersonntag, Semperoper. Das dröhnt. Bei allzulangem Entzug noch ab durch die Weisse Gasse über Frauenkirche, Altmarkt und Prager Strasse zum Hauptbahnhof. Da fahren zwar auch viele weg, aber immer noch genug da, keine Angst.

Ich geh nu aber Richtung Zoo, kleines Wieschen nebenan, Augen zu und Sonne geniesen, grüsse an die Artgenossen.

mjs

Thema: Allgemein, Geknipstes, Gelebtes | Kommentare (3) | Autor: mjs

Aspire One A150 Interne USB-Ports

Samstag, 11. April 2009 8:52

Beim Acer Aspire One (ZG5, A150) befinden sich innerhalb des Gehäuses drei nicht belege USB-Ports die mit ein wenig Bastelei nutzbar gemacht werden können. Für ein internes Bluetooth-Modul oder ein UMTS-Modem…

Dazu gibt es eine Anleitung mit sehr guten Fotos, da das Gerät hier eh momentan offen rumliegt habe ich gedacht versuchen wir das doch einfach mal, gerade Bluetooth hätte ich sehr gerne intern im Gerät, benötige das oft und mag an diesem schnuckeligen Gerät nicht mehr als nötig aussen angeschlossen.

Wenn eine kleinere Festplatte wie z.B. die Samsung SSD eingebaut ist kann man den USB-Stecker einfach am Gehäuseboden befestigen, wie hier im Bild gezeigt. Alternativ in den Einbauschacht für das GSM-Modem, falls nicht vorhanden.

Interne USB-Schnittstelle für den Acer Aspire One

Interne USB-Schnittstelle für den Acer Aspire One

Thema: AspireOne, Geknipstes, Nützliches | Kommentare (2) | Autor: mjs

Ingenieurskunst

Freitag, 27. März 2009 17:32

Kunst ist wirklich das einzig treffende Wort, für solch ein Bauwerk, ich finde das sieht aus als wenn es da hingehört, schon immer da war und auch ungern da weg will. Hütchen ab!

Thema: Allgemein, Geknipstes | Kommentare (1) | Autor: mjs

Aspire One meets Samsung SSD

Dienstag, 10. März 2009 10:00

Den armen kleinen One hab ich ja schon oft genug als Versuchsobjekt missbraucht , nun soll er mal vorerst seine Ruhe bekommen, vorher aber noch die feine Samsung 128GB-SSD reingepfriemelt.
Und das ist leider garnicht so einfach, der Teufel mal wieder im Detail:

Die SSD ist zwar kleiner und flacher als eine 2,5″ Festplatte hat aber einen Micro-SATA Anschluss, man kann sie also nicht direkt an den SATA-Port des Mainboard anstecken.
Dazu gibts natürlich auch Adapter steckt man den an die kleine Samsung dann passt sie immer noch in den für die 2,5″ vorgesehenen Platz.
Aber: der blöde Adapter den ich habe, und habe lange gesucht, scheint momentan der einzige zu sein, nun der ist zu dick. Er passt also nicht mechanisch auf eine SATA-Buchse die fest auf die Platine aufgelötet ist. Der Stecker passt, aber die Höhe stimmt nicht!

Samsung SSD Externen

Samsung SSD Extern


Hier ist sie zur Varanschaulichung in einem exterenen USB-Gehäuse montiert, man sieht dass der Adapter unten höher ist als die Buchse von der Platine entfernt, im bild geht das nur weil die Platine direkt an der Busche aufhört.
Das ist beim Aspire One 150 aber anders.
SATA-Anschluss

SATA-Anschluss


Also mal den Adapter unter die Lupe nehmen, es ist momentan wirklich der einzige in der Art erhältliche.
Einmal Stecker und einmal Buchse, in Kunststoff vergossen, so sieht er von aussen aus. Also mal reingucken! Scharfes Messer und vorsichtig am grösseren SATA-Anschluss anfangen das Gummi aufzuschneiden. Hat man den ‘Deckel’ sehr vorsichtig entfernt sieht man eine kleine Platine die beide Stecker verbindet, das sieht schon mal sehr gut aus!
Platten, Adapter und Anschluss

Platten, Adapter und Anschluss

Das untere Stück Plastikgehäuse ist nicht im Weg, also der Stabilität halber dranlassen, ist schon eine wackelige Angelegenheit aber die SSD soll ja später auch noch fixiert werden.
Jetzt noch eine kleine Tücke, die Platine ist noch an 3 Stellen herkömmlich gelötet, dh.es stehen verlötete Drähte ca 1mm heraus, die wären im weg und nebenbei eine nette Kurzschlussgefahr.

Adapter mit Überständen

Adapter mit Überständen


Also (Nagel)Feile herbeigezaubert und vorsichtig abfeilen, die Platine ist nicht sehr empfindlich, die paar Kratzer nicht wild, man muss nur aufpassen dass man beim Feilen die Stecker nicht abbricht.
Überstände abfeilen

Überstände abfeilen


Hier nun der Adapter (umgedreht) neben der Einbaustelle.
Adapter und Anschluss

Adapter und Anschluss


Daran kann nun die Platte angesteckt werden und wäre so betriebsfähig.
SSD im Aspire One

SSD im Aspire One


Da es aber um einen Netbook geht wäre das ziemlich fahrlässig, also versuchen wir das gute Stück noch zu fixieren.
SSD im Einbaurahmen

SSD im Einbaurahmen


Mechanisch passt der vorhandene 2,5″ Einbaurahmen, ich habe die SSD mit klettband fixiert, doppelseitiges Klebeband sicher auch möglich. Bevor der Deckel aufgesetzt wird die oberseite noch mit einem gut isolierenden Material ausstopfen, bei mir ebenfalls Klettband, 2 Lagen.
Einbaurahmen mit SSD eingebaut

Einbaurahmen mit SSD eingebaut


Dann wieder den gelochten Deckel aufsetzen, die ganze Bastelei ist nun ca 3mm länger, bei mir passt das aber genau ins Gehäuse. Im Notfall den Rahmen weglassen und die SSD direkt im Gehäuse fixieren. Ich habe die zwei Schraublöcher am Deckel etwas versetzt, erkennt man hier ganz gut:
Rahmen muss angepasst werden

Rahmen muss angepasst werden

Alternativer Einbau ohne Einbaurahmen

Ein Bekannter hat einen anderen Vorschlag zum Umbau gemacht den ich auch gleich umgesetzt habe, so ist der Einbau einfacher, die mechainische Verbindung stabiler und auch mehr Platz im Gehäuse für zusätzliche Umbauten wie z.B. intergrierte Bluetooth-Schnittstelle.

Dazu muss einfach nur eine kleine Kerbe in eine der Befestigung für die Gehäuseschrauben gefeilt werden, am einfachsten mit einer kleinen Schlüsselfeile:

Kerbe ca. 5mm unterhalb

Kerbe ca. 5mm unterhalb


Jetz kann die SSD einfach aufgesteckt, in der geeilten Kerbe angesetzt und zusammen mit der Hauptplatine ins Gehäuse eingesetzt werden. Wenn die kerbe ca 2mm tief und sich 5mm unterhalb befindet passen beide Platinen genau. Auf diese Art und Weise ist ein guter Luftstrom gewährleistet und es wird zusätzlicher Platz für Umbauten frei.
SSD in Kerbe eingesetzt

SSD in Kerbe eingesetzt


Die kleine IO-Platine hat festgeschgraubt genügend Abstand zur SSD sodass keien Isolierung nötig ist. Die SSD-Platine lässt sich zwar mit der Hand leicht bewegen, ist aber so gut verkeilt dass keine weitere Schraubverbindung nötig ist.

Hauptpatine mit SSD

Hauptpatine mit SSD

Jetzt können wir das Gerätchen wieder zusammenschrauben, und die beiden Konkurrenten mal vergleichen. Bin selber mal gespannt!

Transcend TS64GSSD25S-M im A150

Diese Platte ist sehr einfach einzubauen, einfach anstecken, ist von den Abmessungen her völlig baugleich nur etwas weniger Gewicht. Auch preisgünstiger als die Samsung, allerdings langsamer! ca 2/3 Geschwindigkeit im Vergleich, aber immer noch sehr flott! Preisbewusste Bastler mal drüber nachdenken, 64GB reichen eigentlich für so ein Gerät, Kostenpunkt um die 50€.

Samsung und Transcend

Samsung und Transcend





Man sollte natürlich noch den kleinen Original Einbaurahmen montieren, um die SSD festschrauben zu können. Hier zur besseren Ansicht ohne.


Galerie

Hier alle Bilder von den Umbau am Acer Aspire One A150 / ZG5.

mjs

Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes | Kommentare (4) | Autor: mjs

Open Top

Sonntag, 1. März 2009 19:59

Cabrio im Sommer, oben ohne, schon was nettes, aber hier gehts um den neuen EeeTop in der ausführung ET1602.

Intel Atom N270, 1,6 GHz. RAM 1 GB, nur ein DDR2/333. Intel-Chipsatz 945GME, Intel GMA 950 Grafik, Display 1366 x 768 (16:9) Touchscreen.

Als Festplatte ist eine Seagate Momentus 5400.5 eingebaut. Bischen langsam in der Übertragungsrate: 30-70 Mbytes/s.

Dann wollen wir das Ding mal topless machen, ich mag da 2GB RAM drinne und auch schnellere Festplatte, im Auge habe ich da die nette Samsung 128GB, fürchterlich flotte und bezahlbare SSD.
Mal gucken ob sie passt, mechanisch.

Dazu gleich zu Anfang was wichtiges, wenn man die Festplatte wechseln möchte:
Man sollte unbedingt erstmal eine 1:1 Kopie der alten Platte machen (image), es reicht die erste “versteckte” Partition, die lässt sich nämlich nicht wiederherstellen. Ausser bei Asus.
Wenn man schon dabei ist kopiert man natürlich auch noch das vorinstallierte XP (Laufwerk C:, Partition 2), und bei bedarf auch die Datenpartition 3 (D:). Die muss man dann natürlich in der Grösse anpassen, es sei denn die neue Platte ist exakt gleich gross.

So, zuerstmal 4 Schrauben hinten am Rahmen lösen, dazu die kleinen weissen Gummistöpsel vorsichtig mit einem Schraubenzieher rauspfriemeln. Dann die 4 Schrauben lösen, sortiert aufbewahren, da nachher noch unterschiedliche Grössen kommen.

4 Schrauben an den Ecken

4 Schrauben an den Ecken

Jetzt den Standfuss abschrauben, dazu die 4 Schrauben oben lösen, die Kleinen können drinbleiben.

4 Schrauben am Standfuss

4 Schrauben am Standfuss

Nu wirds bischen knifflig, Allzweckwaffe Kreditkarte, da weich, biegsam und ähnliches Material wie das Gehäuse, ergo keine Kratzgefahr und es bricht bei zu viel Kraft nicht zu leicht was ab, eher die CC.
Aussen um das Gehäuse die Karte durch den schmalen Spalt ziehen und das äussere Plastikteil vorsichtig nach aussen hebeln. Dann rastet der Deckel aus, langsam und mit Geduld!

Plastikarte zum Gehäuse öffnen

Plastikarte zum Gehäuse öffnen

Mit dem Bildschirm nach unten auf eine weiche Unterlage und vorsichtig die Rückseite abnehmen.
Ich hatte es noch nicht gesagt aber spätestens jetzt die Kiste vom Strom nehmen!

ET1602 Mainboard nackich

ET1602 Mainboard nackich

Nun liegt das gute Stück nackich vor uns, sehr aufgeräumte Platine, sauber verkabelt und eine nette Heatpipe für den Prozessor mit aktivem Kühler, deshalb das Dingelchen auch so leise.
Entgegen den anderen Eees hat Asus nur einen Riegel RAM verbaut, 1GB aber unterhalb ist noch ein Steckplatz frei, mehr als 2GB kann allerdings der Chipsatz nicht, reicht aber!
Da eh schon 2 neue besorgt bau ich zwei gleiche ein und voila: 2GB.

2. RAM-Riegel einrasten

2. RAM-Riegel einrasten

Das war recht einfach, wie immer bei Asus, nun mal ein Blick auf die Festplatte: SATA2, 5400 Umdrehungen, lesen 70-33Mbyte/s, Schreiben um die 25. Das wirklich nicht so dolle, merkt man auch im Betrieb, besonders mit nur 1GB RAM. Aber dafür haben wir ihn ja seziert.

Festplatte abziehen

Festplatte abziehen

Also raus mit dem Ding und die nette SSD rein, mit Adapter passt sie prima, und für einen Test kann man sie sogar einfach nur einstecken. Dauerbetrieb eher Geldverschwendung, weil so flott muss das Ding hierfür nicht sein. Aber Neugier halt.

SSD eingebaut

SSD eingebaut

Zusammen geht das einfach in umgekehrter Reihenfolge wieder, war ja nicht sonderlich kompliziert. Allerdings eben mit den Schrauben aufpassen, mehrere verschiedene Grössen!

Zu, ein und tut, prima!

Nun mal schaun wie es sich im Alltag arbeitet damit, kommt wohl sicher wieder eine herkömmliche HD rein aber ein bischen schneller dann, eine WD Scorpio Blue z.B.

Fotos vom Umbau

Sind ziemlich viele, deshalb hierhin angeschoben.

Links:

ET1602 in Computerwoche
Testbericht Seagate Momentus 5400.5 auf Tecchannel

mjs

Thema: Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (0) | Autor: mjs

Samsung 5mm MLC-SSD

Donnerstag, 5. Februar 2009 15:11

Ein feines Stück Technik, MMCQE28GFMUP genannt, eine wirklich winzige Solid-State Festplatte von Samsung mit micro-SATA Anschluss.


Habe ein 128GB-Exemplar bekommen, Importware, der einzige Lieferant in Deutschland wollte stolze 600€, das dann die Sache wirklich nicht Wert, zumal es sich ja um den langsameren MLC-Speicher handelt. Aber für einen flotten Netbook durchaus ausreichend und 128GB ebenso, mehr als ausreichend.
Ebay hatte da allerdings mal wieder ein Schnäppchen parat und der Test wohl gut 200€ wert, jedenfalls vorhin Postmann, aber nur einmal geklingelt.
Kleines Update: Das Dingelchen ist im moment (Feb.09) noch erhältlich, für eben diese leckeren ca. 200€, bei Interesse kurze Nachricht (mistress a t itgrl d o t de).

Gut, nehmen wir halt den armen AspireOne, Kummer gewohnt und gucken mal wieder nach seinen Innereien, wenn mein Internist das nur auch so gründlich handhaben würde.
Werkelt ja grade eine 64GB-SSD von Transcend vor sich hin, die allerdings im herkömmlichen 2 1/2″ Format, also sollte der Winzling auch mit Adapter locker reinpassen.
Adapter das Stichwort, bei einer so kleinen Disk wie dieser Samsung ist naturgemäss nicht genug Platz für einen herkömmlichen SATA-Anschluss also hat man micro-SATA gezaubert, das gleiche, nur eben kleiner.
Mit so einem Adapter (s.u.) kann man den Winzling an jedem SATA-Controller betreiben, was ich auch gleich für einen kleinen Geschwindigkeitstest und vor allem “klonen” der gerade eingebauten HD genutzt habe. Man muss ja nicht alles 5mal machen.

Das Datenblatt sieht jedenfalls nett aus: versprochen wird recht rasanter Lesezugriff, als Vergleich eine Bootzeit von 63s (HD) und 36s (SSD) sowie dreimal schnellerer zufälliger Zugriff. Habe ich zwar andere Erfahrungen aber mal abwarten, wäre ja nett! In nüchternen Zahlen: 90MB/s lesen und 70MB/s Schreibgeschwindigkeit.
Strombedarf wird mit 0.43W angegeben (Standby 0.2W), das wäre natürlich fantastisch im Vergleich zu 2W für eine mechanische Festplatte in dieser Grösse. Warum Samsung nur 10% Stromersparnis angibt enzieht sich nun meinem Verständnis, aber werden wir ja später eh im Praxistest sehen.

Gewicht 75 Gramm im Vergleich zu ca. 100 Gramm bei einer herkömmlichen Notebookfestplatte.


Nun hat sie erstmal ihren Weg gefunden, in einen Acer Veriton M464, nette Bürokiste mit Core2Duo und 4GB RAM und 64-bit Betriebssystem natürlich. Dafür habe ich mir erstmal Windows 7 ausgeguckt, das kann gleich mittesten.
Installation direkt auf die SSD ging erstaunlich flott, 12 Minuten bis zum Begrüssungsbildschirm, vorher hatte ich die Partition einfach von einer anderen, ebenfalls frischen Installation “geklont” konnte er mit konstant ca. 70MB/s schreiben. Flott!

Das arbeiten mit solch eine System, direkt auf SSD fühlt sich ungewohnt an, nicht langsamer, aber manchmal spürt man eine Art Ruckeln, gewöhnungsbedürftig aber mich störts nicht. Die Gesamtperformance ist gefühlt sehr gut, auf keinen Fall langsamer als mit herkömmlicher mechanischer Festplatte.
Die reine Bootzeit ca 30 Sekunden, geht flotter aber ich fahre eh fast nie komplett runter, STR oder Tiefschlaf auf der Platte dann gehts wirklich Ruckzuck aber auch mit herkömmlicher Festplatte.

Und man darf nicht vergessen: wir reden hier von 0,4W Stromverbrauch im Betrieb! Das ist sehr wenig im Vergleich und für Netbooks natürlich ideal. Auch von den Ausmassen und Robustheit her gesehen dürft der Winzling eigentlich überall reinpassen wo Sata-verfügbar. In diesem Desktop-PC ja nur eingebaut um bequem testen zu können und vor allem kein System als Bremse.

Diese reinen Benchmarks sagen imho recht wenig aus, was ich in Zahlen ausdrücken kann:
Die 90/70 MB/s werden erreicht, und das ist immerhin um einiges schneller als eine SATA-Platte die unter Windows mit Standardtreibern erreicht wird (ca. 30MB/s). Das ist mir richtig aufgefallen als ich Windows frisch installiert hatte und eben noch diese Standard MS-Treiber, da war dann plötzlich die alte Festplatte die Bremse!

Ich werde das noch eine Weile unter Dauerlast so weiterlaufen lassen, im Moment eine ganze YaCy-Installation mit ca. 50GB Umfang. Später dann Netbook wo sie sich auch häuslich niederlassen darf, 128GB genau richtige Grösse.

origam/luke/mjs

Thema: AspireOne, Geknipstes, Getestetes, Nützliches, eee | Kommentare (4) | Autor: mjs

Nochn Konflikt

Mittwoch, 28. Januar 2009 12:16

Eigentlich zwei nette Generationen, hilft aber nix, das RAM auch Altsilikon, was sind schon 512 MB ^^

Was Win95 auf den damaligen Rechnern damit so alles angestellt hätte kann ich leider nicht sagen, da warn eher die ersten Jungs interessant, aber spannend find ich es auf jeden Fall.

Allgemein so “Antiquarisches”, danke Steffen für das Buch ;-)

Thema: Allgemein, Geknipstes, Windows | Kommentare (2) | Autor: mjs