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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Windows'

Trillian 3.1 rasant (ICQ Unknown Code 27)

Mittwoch, 15. Juli 2009 6:09

ICQ-protocol was changed mid-july 2009 so trillian developpers published a patch-archive containing a dll for /programs/Trillian/plugins/ in version 3.1
Please refer to trillian-forum (german) or download the archive below. You have to use admin-rights for copying the dll to the plugin-dir and have to exit trillian before coping (file, exit)



Das nenn ich mal Support, für ein non-commercial Produkt!
Gestern im Laufe des Tages hatte ich Probleme mich über Trillian-Basic (Version 3.1) anzumelden, beim Anmelden immer dieser dieser Error 27. Gedacht es zickt halt mal wieder, kennt man ja von ICQ/AIM also Nacht drüber schlafen, dauerchatten eh eine Unart.

Heute morgen dann aber immer noch, selber Fehler. Also Suchmaschine angeworfen, erstes Stichwort et voila:
http://forum.trillian-deutsch.de/showthread.php?t=1341

Die Trillian Entwickler haben ein Patch-Archiv zur Verfügung gestellt das die Änderungen im ICQ-Protokoll für Trillian anpasst.
Im englischen Forum von Cerulean Studios oder privaten(!) deutschen Support-Forum das ZIP-Archiv herunterladen, entpacken und die dll-Datei ins Plugin-Verzeichnis von Trillian (/Programme/Trillian) kopieren, das muss als Administrator erledigt werden.

Wer keinen Zugang zu den Trillian-Foren hat kann die Patch-Version vom 14.7.2009 auch hier herunterladen, im Forum könnten aber aktuellere Versionen zu finden sein, besser zuerst dort versuchen. Ausserem ist dort alles nochmal ausführlich erklärt.

  ICQ/AIM-Patch für Trillian 3.1 - ZIP-Archiv (414.5 KiB, 1,659 hits)


Wer Schwierigkeiten mit dem kopieren als Administrator hat kann auch einen von jazde gebastelten Installer benutzen, runterladen, Trillian beenden, das EXE starten und fertig.

  ICQ/AIM-Patch für Trillian 3.1 - Installer (502.1 KiB, 1,212 hits)


Funktioniert es nach dem Kopieren immer noch nicht kann das folgende Ursachen haben:

  • Keine Administratorrechte. Dazu die Aktion (mit Rechtsklick) “als Administrator ausführen”. Oder einfach den Installer benutzen.
  • Trillian läuft noch. Oft versteckt sich Trillian in der Taskleiste und läuft im Hintergrund weiter. Im Menü “Datei” “beenden” wählen und dann erst die DLL kopieren.

    .

    mjs/luke/jazde

  • Thema: Nützliches, Windows | Kommentare (2) | Autor: mjs

    Christmann TEO-X-ion ruhelos

    Freitag, 3. Juli 2009 18:00

    Jetzt kommt dieses arme Mainboard gerade aus Fernost, hat kaum die Zeitverschiebung einigermassen verkraftet und wird schon wieder in ein schmuckes kleines Blechgehäuse verbannt wo es nun zusammen mit einem Atom 330, 4GB Arbeitsspeicher und einer 7200er Festplatte von WD (160GB) den Rest seines Dasein vor sich hinarbeiten muss. Traurig, aber nicht für mich!

    Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Quad 8GB

    Christmann TEO-X ion mit Atom 4GB und Core2Duo 8GB


  • Intel Atom dual 330, 1.6Ghz, FSB533
  • 4GB RAM @ 800MHz
  • Nvidia ion PureVideo
  • HDMI, DVI, VGA, 3xSATAII, PS2, 6xUSB, GBit-Ethernet, Atheros ndraft WLAN
  • Slimline-DVD, 3,5″ HDD 160GB
    Das wäre die blaue Kiste, die kleine Schwarze arbeitet mit einem Core2Quad und 8GB RAM, damit ersetzt sie glatt die grosse Maschine in der Bildmitte, ich muss mir wohl einen neuen Tisch für die Sofaecke basteln. Es gibt schlimmeres: die 150Watt Leistung die die grosse Kiste momentan verbraucht, im Vergleich der kleine TEO maximal 80 unter Vollast.

    Das nenne ich extrafeine Ausstattung, wenn das nun auch noch alles unter 64-Bit Betriebssystemen funktioniert wäre das eine traumhafte Maschine mit viel Power und wenig Energie- und Platzbedarf. Schaun wir mal:

    Christmann liefert die Geräte mit Ubuntu aus was natürlich erheblich Kosten spart weil die Windows-Lizenz entfällt. Ich habe die Version 9 neu aufgespielt um auch die Installation zu testen.
    Gewohnt etwas langsamer als Windows, nach 45 Minuten der erste Anmeldebildschirm, vorher die Installation reibungslos paralell zu Win7, eine weitere NTFS Partion dient später zum gemeinsamem Zugriff auf YaCy. Ausführlicher Test auch mit YaCy und dem AP-Betrieb folgt.

    Christmann TEO-X ion freut sich auf YaCy

    Christmann THE-X ion freut sich auf YaCy


    Windows 7 RC1 64bit

    Während der halbstündigen Installation wirde das Gehäuse nicht mehr als handwarm, Umgebungstemperatur im Juli 28 Grad. Mein Acer 22″ LCD-Bildschirm wird erheblich wärmer.
    Auf der Unterseite und seitlich ganz vorne wird das Kistchen jedoch spürbar warm aber nicht heiss, vielleicht sollte Christman darüber nachdenken die Gummifüsschen ein paar Millimeter höher zu machen.
    Es werden alle Geräte bei der Installation erkannt, auch das Atheros ndraft-WLAN steht schon bei der Installation zur Verfügung. Ein Download-Test ergibt 3Mbyte/s, für WLAN ein absolut akzeptabler Wert, der Rechner war beim Test der einzige Client am Belkin Gigabit Router/AP.

    Windows 7 Kompatibilität

    Nachdem im Gerätemanger ein “Coprozessor” als nicht erkannt angezeigt wird habe ich testweise die Vista-Treiber für das ZOTAC-Mainboard von der beiligenden CD installiert, er müht sich etwas ab um die Vista-Kompatibilität vorzugaukeln aber intalliert dann doch brav alle Treiber. Da ich unmittelbar vorher über Windows-Update einen Nvidia-ion Treiber bekommen hatte habe ich diesen von CD nicht installiert. Nach einem Neustart ist das nichterkannte Gerät aus dem Gerätemanager verschwunden, der Windows-Listungsindex bleibt bei 3,2. Das erscheint wenig aber es handelt sich eben um einen Atom-Prozessor, die anderen Komponenten werden weit höher bewertet.

    Laufwerke und IO

    Die WD-Festplatte ist ein echtes Schmuckstück, Leseraten von 80 und Schreibraten von 70MB/s sind erstklassig, das dürfte bei YaCy und seinen grossen Indexdateien sehr vorteilhaft sein. Aber auch HD-Videos freuen wenn sie flott auf die Platte wandern.
    Das subjektive Gefühl bei der Arbeit mit dem System als Desktop ist angenehm flott, ein Test speziell für die Nvidea Grafik bei Desktopanwendungen, Spielen sowie (HDMI)Video folgen.

    YaCy als Multitalent für den Homeserver

    Nun der Härtetest: Ein YaCy-Peer mit einem lokalen Index von 60 Millionen(!) URLS soll von einem Core2Duo Server, ebenfalls Win7, auf diesen neuen Atom-PC übertragen werden. Auf dem jetzigen PC läuft YaCy gerade so als Serverdienst lastet den PC aber voll aus, ein Arbeiten am Desktop ist recht zäh. Mal sehen wie sich der ion da schlägt.


    Der Ion ist natürlich nicht fürs Rechenzentrum gedacht, das Bild daher eher ein Gag, aber sein grosser Bruder der TEO-pro ist mit Quad-Prozessor und 8GB RAM dafür bestens geeignet. Zumindest wenn man die Maschinen in Regalen und nicht in Serverschränken parkiert.

    Als ich die kleine Kisten das erste mal gesehen habe ist mir sofort mein Router-Einschub in den Sinn gekommen, in den TEOs ist allerdings kein herkömmlicher einbaurahmen für Optisches und magnetisches Laufwerk eingebaut, mit kleinen Modifikationen sollte das dort aber auch gehen. Am optimalsten im vorgesehenen PCI-ESteckplatz. Dort ist die elektrische Schnittstelle berteits durch das Atheros-Wlan belegt, mechanisch würde der Router aber passen mit nach hinten herausgeführten Anschlüssen.

    Ruhelos wird er nun auch bleiben, der geplante Einsatzzweck ist ein universeller Medienserver, Internetproxy und Suchmaschine sowie Medien-Termnal. Ausserdem wird er LAN nach WLAN routen oder auch umgekehrt und so im Heimnetz angeschlossene Geräte mit Internet versorgen.
    Mit einem Stromverbrauch von ca. 40 Watt im Dauerbetrieb unter Last kann er das auch ohne dass sich der Benutzer Gedanken über die Kosten oder Ökologie machen muss.

    Das einzige was mir an Hardware noch fehlt wäre ein SD-Kartenleser, der dürfte sich aber schwer in das schicke Gehäusedesign integrieren lassen und ist wirklich nur ein I-Pünktchen. Es gibt jede Menge Lesegeräte für die USB-Schnittstelle und davon hat der TEO-x mehr als genug.
    Das optische Laufwerk ist mit der Blende etwas nachlässig eingebaut, lässt sich aber mit etwas Geduld besser einbauen und zum basteln ist der TEO bestens geeingnet: 8 Schräubchen aussen am Blechgehäuse und nach öffnen des Deckels ist alles schön zugänglich aufgebaut.

    luke/mjs

  • Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy 0.9 auf dem Linuxtag 2009

    Montag, 29. Juni 2009 12:42

    YaCy - Linuxtag 2009, Berlin

    YaCy - Linuxtag 2009, Berlin


    Mit Version 0.9 geht es nun wirklich flott in Richtung eines ersten Release mit der verdienten Eins am Anfang. Natürlich war YaCy auch dieses Jahr wieder auf Europas grösstem Open-Source Event, dem Linuxtag in Berlin zu bewundern und gleichzeitig eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten.

    Angefangen mit einem sehr ansehnlichen und vor allem erschwinglichen Touchscreen-Terminal, dem eeeTop ET1602 von Asus über Installationen auf anderen ressourcenschonenden Rechnern wie der TEO-Serie von Christmann durfte die Suchmaschine zeigen was sie konnte. Diese schmucken kleinen Kistchen eigen sich sehr gut als kompakter Home-Server/Desktop, wie auch im Verbund als stromsparender, beliebig skalierbarer Cluster.

    Beim Touchscreen-Terminal fällt natürlich zuerst auf wieviel intuitiver sogar die Bedienung so komplexer Oberflächen wie der von YaCy ist, man hat sofort den Reflex eine Aktion per Berührung dort auszufüren wo auch die Aufforderung dazu zu sehen ist. Bei wirklich intuitiven Oberflächen per Symbolen und Frage- und Antwortspiel ist eine Arbeit ohne direkte Bedienung sogar ineffizient.

    Weiterhin legt YaCy auch Wert darauf auch auf stromsparenden Systemen performant zu laufen, momentan bietet sich dazu der Atom-Prozessor von Intel an, andere Lösungen beispielsweise mit ARM-Prozessoren bieten leider immer noch zu wenig RAM.

    Damit wären wir gleich beim Speicherbedarf des Systems, der ist unverändert hoch, eine derart flotte, verteilte Suche lässt sich aber nur durch viel Arbeitsspeicher realisieren, Festplatten sind dazu immer noch zu langsam. Man sollte also darauf achten dass ein System auf dem YaCy laufen soll mindestens 2GB idealerwiese 4GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stellt. Damit kann man dann bist zu 50 Millionen URLs auf einem PC indexieren und hat gleichzeitig noch Speicher für Desktop-Anwendungen zur Verfügung. Ein YaCy System sollte nicht zu oft Arbeitsspeicher auf Festplatte auslagern müssen, also auch nur das zuweisen was auch physikalisch im Rechner eingebaut ist, ansonsten wird das Gesamtsystem sehr langsam. Bei Windows rechnet man 700MB-1GB für das Betriebssystem, bei Linux 256-512MB. Den Rest weist man dann YaCy bzw. Java zu, nachdem man natürlich den Bedarf anderer Anwendungen auch noch berücksichtigt hat.

    Ein echtes Sahnestück ist die nun weiter ausgebaute Portalsuche, damit wird es möglich Internetforen oder Blogs eine sehr performante, externe Suche zur Verfügung zu stellen, die als besonderer Clou durch einen Mausklick mit anderen solchen Suchen vernetzt werden kann.
    Ein Forenbetreiber kann also seinen Gästen eine Suche über sein Forum anbieten in der aber gleichzeitig auch Inhalte anderer Foren oder des gesamten Internets gefunden werden können. Über verschiedene Parameter natürlich rankingfähig, die eigenen Ergebnisse sieht man immer gerne zuerst, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Wie schon vor zwei Monaten bemerkt wird diese einzigartige Software nun auch für Normalanwender nutzbar, wenn noch ein klein wenig am Ressourcenbedarf gearbeitet wird ist das jetzt hochperformante System sicher bald in manchem Privathaushalt zu finden. Die dadurch zu erwartende Vielfalt einzelner Interessengebiete macht diese Form der Suche dann erst richtig interessant.

    luke/mjs/yacy.net

    Download Version 0.9 auf yacy.net

    Interview mit Michael Christen:
    Michael Christen, yacy.net

    Michael Christen, yacy.net

    Thema: Allgemein, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Vista / Windows 7 wieder startfähig machen

    Samstag, 30. Mai 2009 8:19

    Möchte man nach einer Linux Installtion diese wieder entfernen geht das meistens problemlos, was problematisch werden kann ist wenn Linux auf einer zweiten Festplatte installiert wurde. Eigentlich ja ganz praktisch weil man so die Windows-Platte unangetastet lässt, denkt man. Ist aber nicht so: Linux ersetzt den Startcode von Windows durch den eigenen, GRUB genannt. Dieser wird auch brav wieder entfernt, es fehlt dann aber der von Windows und der ist nicht so ohne weiteres wieder herzustellen.

    Bei XP konnte man einfach von CD starten und dann den Master-Boot-Record (MBR) reparieren lassen (Startprobleme), ab Vista geht das aber so nicht mehr. Stattdessen ruft man die Reparaturkonsole auf, dann Eingabeaufforderung und danach den Befehl bootrec

  • bootrec /fixmbr Schreibt einen neuen MBR der Systempartition.
  • bootrec /fixboot Schreibt einen neuen Startsektor in die Systempartition.
  • bootrec /scanos Durchsucht alle datenträger nach Windows-Installationen
    und zeigt die Einträge an, die sich aktuell nicht im Startkonfigurationsspeicher
    befinden.

  • bootrec /rebuildbcd Durchsucht alle Datenträger nach Windows-Installationen
    und der Benutzer kann auswählen, welche Windows-Installation dem Startkonfigurationsspeicher
    hinzugefügt werden soll.

    mjs

  • Thema: Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Windows fürs WC

    Samstag, 30. Mai 2009 6:57

    Sollte man seinen Windows7-Server ebendort parkiert haben, seis als Leseunterlage, aus Platzgründen oder weils dort schön kühl ist sollte man bedenken dass man diesen auch ab und an herunterfahren möchte. Um z.B. die Steckdose zu putzen, es gibt sicher auch genug andere Gründe, der Wunsch entsteht bestimmt!
    Kein Problem, Remote-Desktop, Start-> heru… Hoppla? Das geht ja garnicht, da steht nur was von abmelden, mhhh.
    Beim guten alten Linux macht man in dem Fall nun shutdown -h, versuchen wirs mal, aha, shutdown kennt er, aber -h heisst wohl “Hilfe”, ja: Hilfe!

    Hilfe sagt aber auch ich solle mal shutdown -i versuchen, aha, ein Fensterchen: Ich soll den Namen des Rechners eingeben der heruntergefahren werden soll. Fein, aber da steht nicht dass ich das auf dem entfernten Rechner machen muss und dort den eigenen Rechnernamen angeben muss. Weia, wer hat das erfunden?

    Aber so geht es, nun muss man nur noch wissen warum man ihn herunterfahren wollte, nach der langen Bastelei, tja…

    mjs

    Thema: Nützliches, Windows | Kommentare (4) | Autor: mjs

    Völkerverständigung

    Mittwoch, 27. Mai 2009 11:03

    Kann schon irgendwie verstehen dass man Skrupel hat in den Ubuntuforen nach Lösungen zu Problemen mit der Microsoft Bluetooth Notebook Mouse 5000 zu fragen. Schon blöde, merkt man auch an den fehlenden Antworten. Da hat sich aber dann doch jemand getraut und es geht, wenn alle Beteiligten nur wollen recht einfach sogar. Weil, solide verarbeitet ist dieses Mäuschen, und da ist mir dann sch…sehr egal was draufsteht.

    mjs

    Thema: Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (0) | Autor: mjs

    YaCy Release .8

    Montag, 18. Mai 2009 17:34

    Wer das Projekt kennt wird sich wundern was sich sich in letzter Zeit an Verbesserungen der Arbeitsleistung und allem voran der Bedienbarkeit dieses kleinen Java-Speichermonsters getan hat.
    Zwar grüsst beim direkten Besuchs eines YaCy-Peers immer noch diese etwas seltsam anmutende Admin-Konsole, erinnert stark an meine ersten zu ertragenden Buchhaltungsprogramme.
    Wirft man aber einen genaueren Blick auf die endlosen Tabellen und Zahlen, genauer gesagt nach rechts oben in die Ecke dann fällt ein unscheinbares Eingabefeld auf: die Portalsuche.
    Konnte man bisher nur in eben diesen volkseigenen Einheitslisten wühlen um die Ergebnisse der schon immer sehr flotten und Suche dann auch zu finden, so überrascht das.
    Noch mehr der Überraschung: fängt man an dort zu Tippen öffnet sich ein Overlay wie man es von Bildvergrösserungen gewohnt ist und zeigt schon während der Eingabe die ersten Suchergebnisse an. Wie immer bei Yacy zuerst nur wenige aber die sehr flott, später beim Blättern trudeln dann nach und nach mehr Ergebnisse von anderen YaCy-Peers ein.

    Das ist eigentlich genau das was mir bisher noch an YaCy gefehlt hatte: ein einfaches Interface um die Suche zu bedienen und vor allem auch einfach in vorhandene Internetseiten einzubinden ist. Ein Suchfeld hat immer irgendwo Platz. Wie so etwas aussieht und zu bedienen ist kann man hier bei itGrl ausprobieren, der dortige Suchpeer durchforstet auch einmal täglich diese Seiten hier.

    Die nächste, für den Anwender durch mehr Geschwindigkeit bemerkbare Neuerung ist eine geänderte Struktur der Index-Datenbank. Durch sie ist es auch möglich geworden einzelne Peers zu einem Grossen zu verschmelzen. Ausserdem ermöglicht sie schnelleres Indexieren und natürlich Suchen.
    Auch auf Adminseite gibt es viel Neues, die Interface-Seiten sind allgemein besser bedienbar und die Einstellungen erläutert, ausserdem eine sehr mächtige Import-Funktion: die sogenannten Surrogate. Das sind XML-Dumps der Datenbank grosser Webseiten oder auch elektronische Publikationen die von YaCy nur noch in den Index eingelesen werden müssen.

    Alles in allem eine sehr erfreuliche Entwicklung die auch so langsam auf eine 1 vor dem Punkt hoffen lässt. Das Potential für 10 weitere Vollversionen hat diese Software auf alle Fälle, aber selbst in dieser Version 0.8 wird eine sehr innovative Technik auch hoffentlich bald praktisch angewendet.
    Die entsprechenden Communities dürften sich schnell zusammenfinden, wenn die enormen Fähigkeiten nun hoffentlich etwas besser herausgestellt werden.
    Vielleicht helfen auch die aktuellen Diskussionen um Internetsperren und Vorratsdaten ein wenig um mehr Menschen dazu zu bringen sich mit der Materie zu befassen. Auch wenn YaCy nur am Rande damit zu tun hat, beispielsweise in seiner Eigenschaft als Webcrawler der auch selbstständig das Netz nach Seiten und Links dazu durchsucht, so ist eine Unabhängigkeit von zentralen Informationen wie es grosse Suchanbieter sind dringend geboten.

    YaCy soll diese nicht ersetzen, das will es auch gar nicht, es will eine massgeschneiderte Ergänzung und unabhängige zusätzliche Informationsquelle sein und nicht zu vergessen auch der Ursprung vieler YaCy-Communities werden. Durch einzelne Interessengebiete miteinander verbunden oder durch YaCy erst verknüpft, der “Blick zur Seite”, weg von den eigenen Interessen, ergibt sich bei der Benutzung ganz von alleine.

    luke/mjs

    Thema: Getestetes, Nützliches, Ubuntu, Windows, YaCy | Kommentare (0) | Autor: mjs

    Qualcomm Gobi (3G-Modem) und Windows 7

    Montag, 11. Mai 2009 9:07

    Für dieses nervige Problem, die Gobi-Firmware wird von Windows 7 nicht korrekt auf die Karte geladen (HS-USB QDLoader), gibt es nun eine Bastelei die erstmal die Benutzung ermöglicht. Nachbessern muss dann Qualcomm.
    Die Diskussion und eine Lösung (auf englisch), aber werde das im Laufe das Tages auf meinem Aspire One A150x testen.
    Das Modell wird in Massen von T-Mobile unter die Leute gebracht und es ist eigentlich ein Unding dass Qualcomm bzw. Acer drei Monate nach Beta-Start immer noch keine funktionierende Lösung anbieten. Muss man halt mal wieder selbst basteln…

    Ist ausprobiert und es funktioniert. Aber wirklich umständlich, eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch, für die kompletten Hintergründe bitte die beiden Links oben benutzen.
    Das erste Problem ist eine Microsoft DLL die im Installationspaket für das Modem enthalten ist und sich aber nicht mit Windows 7 verträgt. Daher muss man diese aus SYSTEM32 ins Installationsverzeichnis des Treibers kopieren und dabei die von Acer gelieferte Version überschreiben.

    \Driver\Source\Module Retargetable Folder\QCUSB-Acer\DriverPackage\Microsoft\DIFxAPI\DIFxAPI.dll


    muss ersetzt werden durch die selbe Datei aus \windows\system32
    Das gleiche Spiel bei der 64-bit Version, in den entsprechenden Verzeichnissen natürlich.

    Jetzt kann das Treiberpaket über Setup-exe gestartet installiert werden, anschliessend sucht man den Dienst Qualcomm Gobi Download Service, stoppt diesen und schaltet dann auf “verzögerter automatischer Start” um.
    Damit ist das Problem beim Acer wohl schon erledigt, aus der Geräteliste unter “Serielle Anschlüsse” verschwindet der “QDL-Loader” und wird ersetzt durch 2 Treiber für das eigentliche Modem. Das kann dann von einer beliebigen Einwahlsoftware, bei mir dem O2 Connection Manager, verwendet werden.
    Wenn nach einem Neustart oder Tiefschlaf die beiden Modemtreiber noch vorhanden sind hat alles funktioniert und man kann bei dem herrlichen Wetter auch wieder im Park surfen, wenn einem nix besseres einfällt.

    mjs

    Thema: AspireOne, Gesuchtes, Nützliches, Windows | Kommentare (23) | Autor: mjs