Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Moglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fur notwendig, sie davor zu schutzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnotige Angstzustande bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsuchtigen Politikern schutzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so konnen Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

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Timestamp in Windows Batch-Dateien

Freitag, 17. April 2009 7:59

Habe mich schon ein paarmal geärgert dass die Umgebungsvariablen %date% und %time% eine nicht sortierbare Ausgabe erzeugen. Das heisst schreibt man diese fortlaufend in eine Datei und liest sie z.B. mit Excel wieder ein so kann man nicht richtig nach Uhrzeit sortieren.

Dazu gibt es eigentlich den Timestamp, eine fortlaufende Zahl die die Sekunden ab einem betimmten Zeitpunkt zählt. Dieser steht aber nicht als Umgebungsvariable zur Verfügung. Was nun?

Es gibt ähnlich wie bei anderen Probgrammiersprachen eine einfache Funktion um Teile einer Zeichenkette aus einer anderen zu extrahieren, dazu benutz man folgende Syntax:

SET Jahr=%date:~-4,4%

Damit werden 4 Zeichen ausgelesen, beginnend an der 4. Position von rechts. Von rechts deshalb weil das Jahr grundsätzlich 4 Stellen hat.

Analog lässt sich nun ein ganzer Timestamp zusammenbasteln:

SET Timestamp=%date:~-4,4%%date:~-7,2%%date:~-10,2%%time:-2,2%%time:-4,2%%time:-7,2%


origam

Thema: Nützliches, Tägliches, Windows, eee | Kommentare (0) | Autor: origam

reconnect.bat für KabelBW/Arris und USB-Steckdose

Sonntag, 5. April 2009 4:30

Mit Hilfe einer per USB schaltbaren Steckdose wie der SiS-PMS oder ähnlicher Geräte kann man störrische Geräte wie das Arris Kabelmodem TM602b oder TM502 ganz einfach dadurch zum booten überreden das man es kurz aus- und wieder einschalten lässt.

msis-PMS mit Kabelmodem Arris TM602b

msis-PMS mit Kabelmodem Arris TM602b


Hard-Reset per Holzhammer aber anders geht das bei diesen Geräten nicht, ein möglicher Soft-Reset ist zumindest bei KabelBW unterbunden. Nötig wird so etwas z.b. bei einem IP-Change und das Modem räumlich entfernt, dafür müsste man dann nämlich dort hin laufen und den Netzstecker kurz ziehen, nicht sehr praktisch. So eine USB-Steckdose ist ab 15 Euro im Handel zu haben, wirklich keine nennenswerte Investition.

Dazu nimmt man nun eine ‘reconnect’ Batchdatei die für ein ein anderes Modem geschrieben wurde und erledigt den nötigen Modem-Neustart per USB-Steckdose, das könnte so aussehen:

echo 1. Neustart des Kabelmodem
pm.exe -off -PMS Keller -Arris
ping localhost -n 1 >nul
pm.exe -on -PMS Keller -Arris
ping localhost -n 11 >nul
echo 2. LAN-Verbindung wird deaktiviert (Nur ein Beispiel siehe link oben!)
devcon disable "PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01" >nul
ping localhost -n 6 >nul
echo 3. MAC Adresse der Netzwerkkarte wird ge„ndert
MacMakeUp.exe set 8 001D7D9F%time:~6,2%%time:~3,2%
ping localhost -n 6 >nul
echo 4. LAN-Verbindung wird aktiviert (Nur ein Beispiel sie link oben!)
devcon enable "PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01" >nul
ping localhost -n 6 >nul
exit

Die 2 Zeilen zum aktivieren oder deaktivieren der Netzwerkarte sind nötig damit die MAC-Adresse geändert werden kann. Diese Änderung wiederum ist nötig um von Provider eine neue IP-Adresse zu erhalten. Eine Anleitung wie man diese Zeilen für seine Netzwerkarte anpasst auch im anderen Artikel zu finden.

pm.exe schaltet hier im Beispiel die Steckdose mit dem Namen “Arris” an der Steckdosenleiste “Keller” aus und kurz danach wieder an.
Es gibt auch sehr günstige (ab 5 Euro) Steckdosenleisten wie die GLOBE aus Dänemark die einfach nur ausschalten wenn am USB-Port keine Spannung anliegt, auch die sind verwendbar. Dazu verwendet man dann entweder den PC und programmiert hardwarenah eine USB-Schnittstelle, oder aber einfacher einen Router mit unbenutztem USB-Port unter openWRT und schaltet bei Bedarf den Port ein oder aus. Die Frage ist allerdings ob sich der Aufwand für 10 Euro Ersparnis gegenübner der “richtigen” USB-Steckdose lohnt. Ich finde nicht.

Viel Spass beim IPs jagen ;-)
origam/mjs

Thema: DVR / SAT / Kabel, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (1) | Autor: origam

Arris IP Adresse (TM502/TM602)

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:31

Da ist nun so oft schon danach gesucht worden also schreibe ich sie einfach mal hierhin, sie scheint ja interessant zu sein.

192.168.100.1

Tja, das wars, das ist eine der internen IP-Adressen dieser Kabelmodems, die gibt man, im internen Netzwerk per Browser oder sonstwo ein, und bekommt dann eine recht langweilige Stausseite zu sehen, sowie das Modem-Log. Dort stehen dann meistens Fehler drin die den Support aber dann doch nicht sonderlich interessieren. Aber der Kunde hatte was zu tun. Immerhin.
Nur warum man als Supportmitarbeiter dann nicht gleich sagt: gib einfach 192.168.100.1 ein wenn du das Modemlog lesen magst, gute Frage.
Auszüge aus dem örtlichen Grundbuchamt oder sogar die FAZ sind jedenfalls spannender als dieses Log. Versprochen!

Update: Manchmal bekommt man an der netten Hotline auch gesagt man solle das Modem neu starten, manchmal penetrant oft, wenn man das Modem dann brav wie es sich gehört im Keller hängen hat natürlich etwas blöde. Dafür gibts aber fernschaltbare Steckdosen, wenn das Gerät selbst keinen “Soft-Reset” vom PC aus unterstützt. Dazu brauch man aber diese geheimnisvolle IP-Adresse auch nicht, es reicht solch eine Steckdose zu besorgen, das Modem daran anzuschliessen und über PC oder Router zu steuern.

origam

Thema: DVR / SAT / Kabel, Gehotlinetes, Gesuchtes, Nützliches, Ubuntu, Windows | Kommentare (0) | Autor: origam

Pfadfinder

Donnerstag, 29. Januar 2009 10:10

Auf so ziemlich jedem PC dürfte es das Programm ‘traceroute’ geben und jeder der schon einmal Schwierigkeiten mit seinem Internet oder lokalen Netzwerk hatte dürfte wohl auch mal versucht haben mit dessen Hilfe dem Problem auf die Spur zu kommen. Oder auch nicht, dann jetzt die Möglichkeit es zu lernen.

Die Anregung zu diesem Artikel hab ich übrigens aus einem Schweizer blog, rechts hier als Feed verlinkt, dort verweist er auf ein paar PP-Folien die, für mich, sehr interessant sind:

  RAS_Traceroute_N45 (176.1 KiB, 734 hits)


Zwar technisches Englisch und ziemlich komplexe Materie, aber auch für Laien einigermassen verständlich. Ich hab es trotzdem mal auf Deutsch zusammengefasst, das Wichtigste zumindest.

Wie funktioniert Traceroute überhaupt und was zeigt es an?

  • Der Rechner Quelle schickt ein Testpaket an Rechner Ziel, die ‘Lebensdauer’ das Pakets beträgt 1 ‘Hop’ also ein Sprung innerhalb der Übertragungskette.
  • Sobald die Lebensdauer abgelaufen schickt der entsprechende Router eine Meldung zurück, schickt das Paket aber nicht weiter.
  • Die Quelle empfängt diese Meldung und hat nun die Zeit die einmal das Paket zum Router benötigt und die Zeit die die Meldung zurück bracht. Nimmt man davon die Hälfte so hat man die Dauer des Pakets bis zu diesem Router ermittelt.
  • Jetzt das selbe Spiel mit dem 2. Router in der Kette, wir erhöhen dazu die Lebensdauer einfach um den Wert 1 und schicken es los.
  • Das wiederholen wir solange bis wir den Zielrechner erreichen und geben jeweils die Zeit bis zum entsprechenden Router aus.
  • Ganz simpel eigentlich, wenn da nicht beabsichtigte Verzögerungen im Spiel wären: Die Router unterwegs erkennen dass es sich nur um Test-Pakete handelt und behandeln sie entsprechend mit niedriger Priorität, so ein Paket muss also durchaus mal ‘warten’. Wirklich zuverlässig ist nur der Zeitwert der letzten Station, dem Zielrechner.
    Man kann aber auf alle Fälle nun abschätzen wo es denn nun ungefähr hängt. Einzelne ‘Ausrutscher’ unterwegs sind völlig normal, eben wegen der Priorisierung, aber eine Tendenz ist erkennbar: “Ab diesem Punkt wird es konstant langsamer”
    Das ist auf alle Fälle ein Schluss der per Traceroute belegbar ist, auf keinen Fall einzelne Werte unterwegs, immer nur im Zusammenhang.

    Dazu ist es natürlich ganz gut zu wissen was die kryptischen Namen unterwegs bedeuten, so kann man abschätzen was das für ein Gerät ist und wie es mit anderen zusammenarbeitet.
    Im PDF sind die gebräuchlichsten Kürzel für Geräte, Leitungen und Datencenter/Provider prima aufgeführt, wäre Unsinn das zu übersetzen, deswegen verweise ich einfach mal auf Seite 11 und folgende.

    Damit dürfte man auf alle Fälle grob abschätzen können wo was hängt, übrigens auch im lokalen Netzwerk, grade bei WLAN gibt es oft Probleme die man dann gerne mal dem Provider in die Schuhe schiebt. Also auch von verschiedenen Punkten aus im LAN messen.

    sm

    Thema: Gelesenes, Nützliches | Kommentare (2) | Autor: origam

    Saubere Sache Das

    Mittwoch, 21. Januar 2009 21:16

    …so eine SSD, wir testen nun exzessiv ein bischen rum, verschiedene Systeme, und benutzen das inzwischen recht preisgünstige Dingelchen unter XP-SP3 und Windows 7 beta als Systemplatte.

    Vorweg: beim Schreiben sind die (erschwinglichen) MLC-Speicher mit 1/3 SATA2-Geschwindigkeit natürlich im Nachteil, beim Lesen werden sie allerdings sehr flott, ganz besonders die kaum messbaren Zugriffszeiten.
    Als Test dafür haben wir zum einen die Zeit vom Booten des Betriebssystems, vom Einschalten des PC bzw. vom Start des BS an bis zum verschwinden der Sanduhr auf dem Desktop gemessen. Das dürfte ein recht praxixnaher Test sein, beide BS wurden mit allen nötigen Treibern installiert, sonst aber noch keine Anwendung. Sinnvollerweise wird das nochmal wiederholt nachdem sich einige Anwendungen/Treiber angesammelt haben, das hat natürlich Einfluss auf die Boot-Dauer.

    Verwendet wird eine 64GB MLC-SSD von Transcend (TS64GSSD25S-M), Kostenpunkt ca 100€, also durchaus erschwinglich.
    Zum Testen einmal eine eee-Box 202, Vergleichsplatte die ursprünglich eingebaute Seagate “Momentus 5400″, 160GB (ST9160310AS).

    Als Testsysteme:
    -eine eeeBox B202, Atom 1,6GHz, 2GB RAM
    -ein Acer Aspire One A150 G3, Atom 1,6GHz, 1.5GB RAM
    -Acer Veriton M646, core2duo, 2,7Ghz, 4GB RAM

    Zuerst die eeeBox, dort ist die Festplatte am einfachsten zu wechseln:

    Installation XP 25 Minuten
    Bootzeit XP: 30Sekunden
    Shutdown XP: 15 Sekunden

    Installation W7: 45 Minuten
    Bootzeit W7: 40 Sekunden
    Shutdown W7: 10-20 Sekunden

    Man merkt also schon deutlich das langsamer geschrieben wird, die Bootzeit zeigt aber deutlich dass Lesezugriffe wirklich rasant sind!

    Hier mal ein reiner Festplattenbenchmark, der sagt natürlich nicht unbedinmgt was über die “gefühlte” Geschwindigkeit, aber doch beeindruckend:

    Lese- und Schreibzugriffe TS64GSSD25S-M

    Lese- und Schreibzugriffe TS64GSSD25S-M

    Der Vergleich mit anderen Festplattentypen ist leicht überholt, moderne SATA-Platten errieichen höhere Transferraten, aber darauf kommt es nicht unbedingt an.
    Beim Lesen kleiner Dateien (booten, etc) ist die Zugriffszeit wichtig, und die mit 0,64ms grandios (mehr als Faktor 10).
    Das spürt man auch deutlich bei der Arbeit, lediglich kopieren von grossen Dateien z.B. dauert länger als gewohnt.

    Werte für die beiden anderen Geräte folgen, wir wolen zuerstmal gründlich Anwendungen unter Windows 7 in der eeeBox testen.

    Ganz abgesehen von der Performance ist solch eine SSD natürlich für rauhen, mobilen Einsatz erste Wahl, keine beweglichen Teile mehr im mobilen Gerät, und grade die eeeBox bietet sich mit dem 12-Anschluss und optional Touchscreen geradezu zum Einbau im Auto oder Wohnmobil an.

    sm/mjs

    Links zum Thema:

  • Samsung 5mm SSD - 128GB im Praxis-Test (itGrl)
  • SSD-Benchmarks
  • SLC-Speicher im Vergleich
  • Thema: AspireOne, Nützliches, Windows, eee | Kommentare (2) | Autor: origam

    Klappe!

    Sonntag, 18. Januar 2009 16:21

    Hier habe ich ein kleines, etwas unbekannteres Tool zum Ruhigstellen des AspireOne gefunden: a1ctl

    Es macht eigentlich nichts anderes als das schon bekannte AA1FanControl, den Lüfter auf Leseraumlautstärke zu regeln, mit der Ausnahme dass ich es optisch ansprechender finde, es eine Akkurestlaufanzeige hat, und besser zu konfigureren ist.
    Ausserdem hat es der Entwickler geschafft den Grafikchip auf 1024*768 zu nötigen, ein etwas verschwommenes Bild, dann aber praktisch für Programme die nicht mit der Auflösung des One zurechtkommen.

    Sowas gibt es natürlich auch für andere Netbooks, z.B. den eeePC von Asus: eeectl von dci, aber da hält sich der Nutzwert in Grenzen, der Lüfter hat mich beim eee noch nie gestört.
    Praktisch allerdings die Taktauswahl: low, medium und high, standardmässig läuft er auf low/medium um Battetrie zu sparen, kann aber recht praktisch sein das mal kurzfristig hochzutakten.

    Daumen hoch, sehr nützlich!
    sm

    .

    Thema: AspireOne, Nützliches, Windows, eee | Kommentare (3) | Autor: origam

    Fritzig

    Freitag, 9. Januar 2009 0:11

    Die Fritzbox-7170 ist ein unscheinbares kleines Gerätchen, garnichtmal so teuer, und bei unserem “QDSL-home” Tarif als Leihmodem dabei, wird u.a. auch in OEM-Version für andere Provider z.b. als “home-server” ausgeliefert.

    Bei der eingebauten kleinen (isdn/voip/analog) Telefonanlage merkt man sofort aus welcher Ecke der Hersteller AVM eigentlich kommt, nämlich Telefonanlagen bauen. Perfekte Kombi aus Analoganschluss (wers braucht) und Voip, bis zu 3 Analogtelefone anschliessbar, s0-Bus.
    Und saubequem zu bedienen, das kapiert auch Oma.
    Wlan geht natürlich auch, und Qualität für uns völlig ausreichend, gNetz in grossem 2-Familienhaus, ein Repeater.

    Wenn dieses Gerät, mit dem oft beschimpften ADSL2-Modem, auf die Kombi verspielter Mann im Haus und ebensolcher Techniker trifft, wirds allerdings lustig.
    Das Modem scheint sich unsterblich in unsere Leitung verliebt zu haben, es sagt schon ganz zärtlich “KuDoA”. Jedenfalls funktioniert es, zuverlässig seit über einem Jahr, muckst nicht und tut das was es soll, so wies Technik tun sollte.

    Nun der Faktor Spielkind, die Kids im Sandkasten wollen auch immer höher bauen als die Lütte nebendran, jedenfalls hiess es vorhin “guck ma!”…


    …aha, ja schön bunt!

    Und was soll mir das sagen?
    Genauerhinguck: Mhh, haben wir nicht DSL? Dachte das geht nur bis 16.000 ?

    Nö geht schon bischen mehr, oft geht nur das meiste dank Vorkriegsverkabelung flöten, das Haus hier vor 5 Jahren frisch saniert, auch draussen die Strasse. Vermittlungsstelle in Spuckweite.

    Fein-fein! Und vorallem auch der Service von QSC, so genannt unser DSL-Provider, ich denk mal ein anderer würde sagen: oh, schön für sie mit der guten Leitung, aber in unserm Exemplar vom Vertrag steht 16k …

    Daumenhoch!

    Thema: DSL, Gehotlinetes, Gelebtes, Nützliches | Kommentare (0) | Autor: origam